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Weiterführung der Stadtbahnlinie S 2
Eines der Markenzeichen der TechnologieRegion Karlsruhe ist sein hervorragendes Angebot an öffentlichen Personennahverkehrsmitteln. Insbesondere die Stadtbahn setzt Maßstäbe, weil sie leistungsfähig, komfortabel und umweltfreundlich ist. Sie gilt bundesweit als eine der modernsten Interpretationen öffentlicher Personenbeförderung. Aus diesem Grund hat der Landkreis zusammen mit den Städten und Gemeinden Stutensee, Karlsdorf-Neuthard, Bruchsal, Forst, Hambrücken und Waghäusel sowie der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft eine Verlängerung der Stadtbahnlinie S2 untersuchen lassen.
Ein solches Projekt bedarf umfangreicher Planungen und muss vor allem finanzierbar sein. Aufschluss über die Realisierungsmöglichkeiten gibt eine sogenannte “Standardisierte Bewertung“. Hierbei handelt es sich um eine volkswirtschaftliche Untersuchung der gesamten Nutzen und Kosten des Vorhabens. Wenn die Nutzen-Kosten-Relation mindestens den Wert 1,0 im Ergebnis erreicht, ist eine Förderung mit Bundes- und Landesmitteln möglich. Erst damit wird der Ausbau der Strecke finanzierbar und somit realistisch.
Um die Bürgerschaft frühzeitig einzubinden, wurde die Öffentlichkeit über dieses Vorhaben bereits informiert, nachdem erste Untersuchungen die technische Machbarkeit feststellten. Vom November 2010 bis zum Februar 2011 fanden in allen Städten und Gemeinden entlang der geplanten Trasse Informationsveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger statt.
Mittlerweile liegt das Ergebnis der Standardisierten Bewertung für die Strecke vor. Das erzielte Ergebnis ist deutlich von der von allen Beteiligten erwarteten 1,0 entfernt, so dass eine Fortführung des Projektes in seiner geplanten Form nicht möglich ist. Die Landkreisverwaltung wird zusammen mit dem KVV die Ergebnisse der Untersuchung auswerten und alternative Vorschläge für eine Verbesserung des ÖPNV für den nordwestlichen Landkreis entwerfen.
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die Vorstudie der Standardisierten Bewertung und weitere Informationen zur Verfügung stellen.
Informationsmaterial
Bürgerinformationsveranstaltungen: