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Tourismus
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76137 Karlsruhe
Der Landkreis Karlsruhe liegt im Zentrum Europas und ist eingebettet zwischen Schwarzwald und Odenwald, dem so genannten "Land der 1000 Hügel". Im Westen wird der Kreis durch den Rhein, gleichzeitig die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz mit der sich in Sichtweite befindlichen Domstadt Speyer und Frankreich, im Norden durch die Rhein-Neckar-Region mit der romantischen Universitätsstadt Heidelberg, im Osten durch das Gebiet des Stromberg-Heuchelberg mit dem UNESCO Weltkulturerbe Kloster Maulbronn und im Südosten und Süden durch den Schwarzwald und das Rastatter Land mit der weltweit bekannten Kurstadt Baden-Baden begrenzt.
Stadt- und Landkreis Karlsruhe, der Landkreis Rastatt und der Stadtkreis Baden-Baden bilden die Region “Mittlerer Oberrhein“. Der Landkreis Karlsruhe ist Teil der TechnologieRegion Karlsruhe, die als Kooperations- und Entwicklungsraum der kommunalen Körperschaften und der Wirtschaft mit besonderem Gewicht auf Ansiedlung und Förderung neuer Technologien und innovativer Wirtschafts- und Dienstleistungszweige gegründet wurde.
Der Landkreis Karlsruhe ist sehr gut über die A5, A8, Bahn (TGV, ICE etc.), den Baden-Airpark und touristische Fernstraßen, -radrouten und -wanderwege zu erreichen. Auch die Flughäfen in Frankfurt am Main, Stuttgart und Strasbourg befinden sich mit einer Fahrzeit von etwa einer Stunde in einer guten Entfernung.
Drei Landschaftsräume prägen die Geografie des Landkreises: die Rheinebene im Westen, der Kraichgau im Nordosten und im Südosten der Albgau als Nordwestausläufer des Schwarzwaldes. Die Höhenlage des Kreises bewegt sich zwischen 95 Meter über NN bei Rheinhausen im Rheintal und 612 Meter über NN am Mahlberg bei Völkersbach im Schwarzwald. Gerade diese landschaftliche Vielfalt bestimmt den Reiz des Landkreises Karlsruhe.
In der Rheinebene von Rheinstetten bis Oberhausen-Rheinhausen, etwa 40 Kilometer lang und zehn Kilometer breit, tritt die besondere Naturschönheit der Rheinauenwälder mit ihren Binnendünenfelder und Moorgebieten hervor. Noch heute sind Altrheinarme – die ehemaligen Flussschlingen des vom badischen Ingenieur Johann Gottfried Tulla regulierten Rheins – Refugien geschützter Fauna und Flora. Hier findet der Wassersportler wie der Angler Freizeitspaß und der Erholung Suchende Ruhe und Entspannung. Die Sandböden der Hardt bringen eine kulinarische Delikatesse, den Spargel, in einer so großen Reichhaltigkeit hervor, dass der Spargelmarkt in Bruchsal zum Größten seiner Art in Europa zählt. Aber nicht nur dort wird dem Spargel die Ehre erwiesen, so hat beispielsweise die Gemeinde Graben-Neudorf in jüngster Zeit eine Spargelkönigin gekrönt. Viele der zahlreichen Baggerseen in Rheinstetten, Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Dettenheim, Philippsburg, Oberhausen-Rheinhausen, Ettlingen-Bruchhausen, Weingarten, Stutensee-Spöck, Karlsdorf-Neuthard, Bruchsal-Untergrombach, Forst, Ubstadt-Weiher, Bad-Schönborn-Langenbrücken und Kronau sind zu attraktiven Freizeitanlagen ausgebaut und in den Sommermonaten weit über die Region hinaus bekannt und beliebt. Weitere Anziehungspunkte sind Bauwerke wie Schloss Stutensee, die Eremitage und das Kapuziner Kloster in Waghäusel oder die Wildtierparks in Hambrücken und Forst.
Der Kraichgau im nordöstlichen Teil des Kreises ist durch Hügel, Hohlwege, Bäche, Wiesen, Streuobstwiesen, Wälder, Weinberge, schmucke Ortschaften mit ihren Besenwirtschaften und lokalen Eigenarten, beispielsweise dem Kirschenfest in Unteröwisheim, Burgen und Schlösser charakterisiert. Vom Michaelsberg, Belvedere, Ravensburg, Derdinger Horn und Eichelberg aus bieten sich dem Wanderer oder Radfahrer schöne Panoramen über das weite Land bis zum Pfälzer Bergland, Vogesen, Odenwald und Schwarzwald. Storchennester, Weinreben und Obstbäume zieren die Dächer und Hänge der Schlösser und stolzen Burgen, wie die Ravensburg bei Sulzfeld und bereichern das Landschaftsbild. Historische Fachwerkbauten aus der Zeit als die Hugenotten und Waldenser den Kraichgau besiedelten, idyllische Marktplätze, hübsche Torbögen und Brunnen reizen besonders in Jöhlingen, Heidelsheim, Odenheim, Gochsheim, Münzesheim, Oberderdingen, Großvillars, Zaisenhausen und Kürnbach zu beschaulichen Spaziergängen durch den Ort. Besonders erwähnt sei der Marktplatz der von der Reformation geprägten Melanchthonstadt Bretten, dessen historisches Aussehen erhalten blieb. Schlösser und Burgen in Unteröwisheim, Menzingen, Obergrombach, Gondelsheim, Gochsheim, Flehingen, Kürnbach, Sulzfeld und anderen Orten wecken Erinnerungen an frühere Zeiten. In der Antike wurde die Region von den Römern besiedelt, deren Zeugnisse im Römermuseum in Stettfeld bestaunt werden können. In Bruchsal strahlt die "Perle des Rokoko", das weithin bekannte Bruchsaler Barockschloss, in prunkvoller Schönheit. Für den Erholung und Heilung Suchenden hat der Kraichgau die mehrfach zutage tretenden Schwefel-, Thermalschwefel- und Thermalsolequellen besonders in Bad Schönborn anzubieten. Auch für den Golfsport sind Plätze in Wössingen, Bruchsal und Tiefenbach vorhanden. Direkt an den Kraichgau angrenzend verläuft ein Teil des Strombergs und Heuchelbergs, ein altes, wildreiches Waldgebiet, dessen Südhänge wie ein durchlaufendes Band grüne Reben und dessen Täler im Vorland Obstbaumhaine, Wiesen und Ackerfluren abwechslungsreich vorweisen. Im Süden des Kraichgaus stellen die Gemarkungen der Gemeinden Weingarten, Walzbachtal und Pfinztal landschaftlich einen Übergang in den Schwarzwald dar.
Der Albgau, welcher als südlicher Teil des Landkreises Gemarkungen der Städte und Gemeinden Ettlingen, Waldbronn, Karlsbad, Malsch und Marxzell umfasst, ist das nordwestliche Tor zum Schwarzwald und als Erholungslandschaft wegen seines milden Klimas geschätzt. Er erstreckt sich zwischen Ettlingen und Bad Herrenalb und ist nach dem Flüsschen Alb benannt. Die Berge hier erheben sich auf etwa 600 Meter Höhe, was sich klimatisch und therapeutisch als äußerst günstig erweist. Hier lassen sich erlebnisreiches Radfahren und Wandern, erholsame Kuren im Kurort Reichenbach, Kunstgenuss oder geselliges Sporttreiben in den Ferien ideal miteinander verbinden. Das Albtal ist wegen seiner reizvollen Seitentäler (Moosalb-, Holbach- und Maisenbachtal) und wegen der nicht allzu großen Höhenunterschiede in diesem Teil des nördlichen Schwarzwaldes sehr beliebt. Eine gepflegte Gastronomie und feinste Forellenspezialitäten laden zum Einkehren ein. Von eigenem Reiz ist die Klosterruine Frauenalb bei Marxzell. Nicht weit davon entfernt befindet sich das Marxzeller Fahrzeugmuseum. Im Ettlinger Renaissance-Barockschloss finden die bekannten Schlosskonzerte und Schlossfestspiele statt. Der Saumweg zwischen Wald und Gärten in der Vorbergzone bietet immer wieder ein großartiges Panorama und einen schönen Fernblick in das benachbarte Elsass und auf die Silhouette des Pfälzer Waldes und der Vogesen.
Im gesamten Landkreisgebiet findet sich eine Vielzahl von schön angelegten und ausgesuchten Radrouten, Wanderwegen und Lehrpfaden, kleinen Seen, Freibäder, Hallenbäder und Grillplätze sowie Trimm-dich-Pfade, die für den Erholung Suchenden geschaffen wurden. Zum Kennenlernen per Rad gibt es eine Radwander- und Freizeitkarte, mit welcher das 1.700 km lange und gut ausgebaute Radroutennetz in einer reizvollen und abwechslungsreichen Landschaft erkundet werden kann.
Der Landkreis Karlsruhe mit seinem fast südländischen Klima ist immer eine Reise wert. Ob Urlaub oder Wochenendausflug für Erholungssuchende und Aktive haben Landschaft und Freizeitangebot sowie Kultur zwischen Rhein, Kraichgau und Nördlichem Schwarzwald einiges zu bieten.
Die folgende Rubrik gibt den entsprechenden Akteuren des Tourismus im Landkreis Karlsruhe die Möglichkeit sich zu platzieren.
Bitte nutzen Sie dieses Angebot, damit die Tourismusförderung des Landkreises Karlsruhe Sie anhand Ihrer Daten bei weiterführenden Planungen, Konzepten und deren Umsetzung und Vermarktung berücksichtigen kann.

