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Ausschuss für Umwelt und Technik des Kreistages tagte - Zweite Rheinbrücke, Schul- und Dienstgebäude sowie Landschaftserhaltungsverband waren Themen 30.09.2011
Der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) des Kreistages hatte sich nach Vorstellung der Planung im Juni mit deutlicher Mehrheit für die Realisierung einer zweiten Rheinbrücke ausgesprochen – ebenso wie der Kreistag des Landkreises Germersheim. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel wandte sich darauf hin zusammen mit seinem Kollegen Landrat Dr. Fritz Brechtel an die Verkehrsminister des Bundes und der beiden Länder, um eine zügige Planung und Realisierung zu erreichen. Der AUT nahm in seiner jüngsten Sitzung vom 29. September zur Kenntnis, dass das Projekt in den vordringlichen Bedarf des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen aufgenommen wurde und gleichzeitig die Fernverkehrsrelevanz des Abschnitts von der Brücke bis zur B 36 nachgewiesen ist, weshalb der Finanzierungsvorbehalt nicht länger gilt. Vom baden-württembergischen Ministerium für Verkehr und Infrastruktur wurde versichert, dass der angekündigte Faktencheck zum frühest möglichen Zeitpunkt durchgeführt werden soll.
Der AUT anerkannte des weiteren die Schlussabrechnung zur Erweiterung der Beruflichen Schulen Bretten in Höhe von 9,265 Mio EUR. Im November 2005 wurde der Bau mit dem ersten Spatenstich begonnen. Einweihung war am 25. April 2008. Wie bei fast allen Großbaumaßnahmen haben Firmenkonkurse, Rechtsstreitigkeiten und Mängelbeseitigungsverfahren die Schlussabrechnung verzögert.
Des weiteren hat der AUT Arbeiten zum Umbau der lüftungstechnischen Anlage für den Langbau des Gebäudes Beiertheimer Allee 2 vergeben. Die Anlage stammt noch aus dem Jahr 1964, ist überdimensioniert und verfügt über keine Wärmerückgewinnung, weshalb sie unwirtschaftlich arbeitet und gleichzeitig störanfällig ist. Rund 260.000 EUR kostet der Umbau.
Schließlich nahm der AUT den Sachstandsbericht zu einer möglichen Gründung eines Landschaftserhaltungsverbandes (LEV) zur Kenntnis. In Baden-Württemberg existieren derzeit fünf solcher Verbände, die sich um den Erhalt und die Pflege der Kulturlandschaft in ihrer standorttypischen Ausprägung kümmern. Bislang wird die Landschaftspflege im Landkreis Karlsruhe durch die Naturschutz- und Landwirtschaftsverwaltung des Landratsamts sowie im Bereich der Naturschutzgebiete vom Regierungspräsidium organisiert. Das Land beabsichtigt, den LEV im Rahmen der Umsetzung der Natura 2000-Managementplänen eine zentrale Rolle zuzubilligen. Der AUT beauftragte die Verwaltung, mit den Kommunen sowie den Institutionen bzw. Personen aus den Bereichen des Naturschutzes und der Landwirtschaft Kontakt aufzunehmen und ein Konzept vorzulegen.
Der AUT anerkannte des weiteren die Schlussabrechnung zur Erweiterung der Beruflichen Schulen Bretten in Höhe von 9,265 Mio EUR. Im November 2005 wurde der Bau mit dem ersten Spatenstich begonnen. Einweihung war am 25. April 2008. Wie bei fast allen Großbaumaßnahmen haben Firmenkonkurse, Rechtsstreitigkeiten und Mängelbeseitigungsverfahren die Schlussabrechnung verzögert.
Des weiteren hat der AUT Arbeiten zum Umbau der lüftungstechnischen Anlage für den Langbau des Gebäudes Beiertheimer Allee 2 vergeben. Die Anlage stammt noch aus dem Jahr 1964, ist überdimensioniert und verfügt über keine Wärmerückgewinnung, weshalb sie unwirtschaftlich arbeitet und gleichzeitig störanfällig ist. Rund 260.000 EUR kostet der Umbau.
Schließlich nahm der AUT den Sachstandsbericht zu einer möglichen Gründung eines Landschaftserhaltungsverbandes (LEV) zur Kenntnis. In Baden-Württemberg existieren derzeit fünf solcher Verbände, die sich um den Erhalt und die Pflege der Kulturlandschaft in ihrer standorttypischen Ausprägung kümmern. Bislang wird die Landschaftspflege im Landkreis Karlsruhe durch die Naturschutz- und Landwirtschaftsverwaltung des Landratsamts sowie im Bereich der Naturschutzgebiete vom Regierungspräsidium organisiert. Das Land beabsichtigt, den LEV im Rahmen der Umsetzung der Natura 2000-Managementplänen eine zentrale Rolle zuzubilligen. Der AUT beauftragte die Verwaltung, mit den Kommunen sowie den Institutionen bzw. Personen aus den Bereichen des Naturschutzes und der Landwirtschaft Kontakt aufzunehmen und ein Konzept vorzulegen.
Herausgeber: Landratsamt Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2, 76137 Karlsruhe, * Postfach 31 47, 76126 Karlsruhe
Ansprechpartner: Martin Zawichowski, Landratsamt Karlsruhe, Pressestelle, (0721) 936-6026, Fax (0721) 936-5102
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