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Landkreis Karlsruhe

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AMT FÜR GRUNDSATZ UND SOZIALES

Bildungs- und Teilhabepaket

Das neue Bildungs- und Teilhabepaket unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die leistungsberechtigt nach dem SGB II oder SGB XII sind, den Kinderzuschlag erhalten oder Wohngeld beziehen.

Allgemeine Fragen zu den Leistungen für Bildung und Teilhabe im Landkreis Karlsruhe beantwortet für Sie Frau Heike Jung, Tel. 0721 - 936 - 7394

Wer kann diese Leistungen erhalten?

Leistungsberechtigte, die Arbeitslosengeld II/ Sozialgeld nach SGB II/ Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII,
Wohngeld, Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz oder Leistungen nach § 2 Asylbewerberleistungsgesetz beziehen und

  • das 25. Lebensjahr bzw. bei Teilhabeleistungen nach § 28 Abs. 7 SGB II das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,
  • eine allgemeinbildende oder berufsbildende Schule besuchen und
  • keine Ausbildungsvergütung erhalten oder
  • eine Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflege besuchen.  


Wie und wo können Sie die Leistungen beantragen?

Folgende Antragsformulare stehen zur Verfügung:

Antrag auf Leistungen für Bildung und Teilhabe
Anlage 1 - Bestätigung der Schule / Kita zu Ausflügen/Klassenfahrten
Anlage 2 - Bestätigung der Schule zum Antrag auf Übernahme der Schülerbeförderungskosten
Anlage 3 - Bestätigung der Schule zur Lernförderung (Nachhilfe)

Die Anträge können Sie selbst ausfüllen und an das Landratsamt Karlsruhe schicken. Sie können die Leistungen auch beim Bürgermeisteramt Ihrer Wohngemeinde beantragen. Leistungsbezieher nach dem SGB II sollten den Antrag bei der für sie zuständigen Geschäftsstelle des Jobcenters Landkreis Karlsruhe stellen.


Wer ist für die Entscheidung über Ihren Antrag zuständig?

Entscheidungen über die Anträge auf Leistungen für Bildung und Teilhabe werden in den Sachgebieten "Lebensunterhalt, Grundsicherung (SGB XII), Bildung und Teilhabe" getroffen. Fragen zu bereits gestellten Anträgen oder erfolgten Entscheidungen richten Sie an die Leistungssachbearbeitung. Die zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter finden Sie hier.


Welche Leistungen für Bildung und Teilhabe gibt es?

  • Schulausflüge und mehrtägige Klassenfahrten für Schülerinnen und Schüler und für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung besuchen. Leistungen für Klassenfahrten gab es bisher schon. Neu ist, dass auch eintägige Ausflüge unterstützt werden können.

  • Schulbedarf für Schülerinnen und Schüler. Der Schulbedarf ist von Beziehern von Wohngeld bzw. Kinderzuschlag sowie von Berechtigten, die keine laufenden Leistungen nach dem SGB XII oder SGB II erhalten, gesondert zu beantragen. Lediglich Leistungsberechtigten, die im laufenden Hilfebezug nach dem SGB XII oder SGB II stehen, wird der Schulbedarf von Amts wegen jeweils zu Beginn eines Schulhalbjahres gewährt. Leistungen für den Schulbedarf werden zu Beginn des Schuljahres am 1. August 2011 in Höhe von 70 Euro sowie zu Beginn des 2. Schulhalbjahres am 1. Februar 2012 in Höhe von 30 Euro ausgezahlt.

  • Schülerbeförderungskosten für Schülerinnen und Schüler. Berücksichtigt werden die tatsächlich erforderlichen Aufwendungen für den Besuch der nächstgelegenen Schule, soweit sie nicht von Dritten übernommen werden und es der leistungsberechtigten Person nicht zugemutet werden kann, die Aufwendungen aus dem Regelbedarf zu bestreiten. Die Höhe der Eigenbeteiligung aus dem Regelsatz ist derzeit noch ungeklärt.

  • Lernförderung für Schülerinnen und Schüler. Die Lernförderung ist eine die schulischen Angebote ergänzende Leistung und wird gewährt, soweit diese geeignet und zusätzlich erforderlich ist, um die nach schulrechtlichen Bestimmungen festgelegten wesentlichen Lernziele zu erreichen. Die Schulen sind von diesem Angebot und dem Verfahrensablauf über das Kultusministerium informiert. Diese müssen den Bedarf einer individuellen Lernförderung auf folgendem  Formvordruck bestätigen.

  • Zuschuss zum Mittagessen für Schülerinnen und Schüler und für Kinder, die eine Kindertageseinrichtung (auch Horte) besuchen. Die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung muss in Verantwortung/mit Beteiligung der Schule/Einrichtung stattfinden. Schulfremde Angebote (z. B. Brötchen und kleinere Mahlzeiten, die an Kiosken auf dem Schulgelände verkauft werden) können nicht als Mittagsverpflegung geltend gemacht werden. Die Eltern tragen einen Eigenanteil von 1 Euro pro Mittagessen.

  • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben
    Gefördert werden max. 10,- € monatlich bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

    Gefördert können werden:

    -> Mitgliedsbeiträge in den Bereichen Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit.
    -> Unterricht in künstlerischen Fächern (z. B. Musikunterricht) oder vergleichbaren kulturellen Aktivitäten unter Anleitung.
    -> Teilnahme an Freizeiten. 
     

 

Informationsmaterial, auch fremdsprachige Broschüren, erhalten Sie unter: www.bildungspaket.bmas.de