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Informationen zum neuartigen Coronavirus

Weitere Informationen finden Sie zusätzlich im gemeinsamen Infoportal des Stadt und Landkreises Karlsruhe:

Das Infoportal bündelt aktuelle Informationen rund um das Geschehen zum Coronavirus in der Region. Es gibt aktuelle Interviews mit Herr Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowieAntworten auf häufig gestellte Fragen, die unsere Bürgerinnen und Bürger derzeit beschäftigen. Dort sind auch tagesaktuelle Fallzahlen im Stadt und Landkreis Karlsruhe abrufbar.

Unter dem Reiter Wirtschaft erhalten Unternehmen zudem einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten des Landes sowie Hilfestellungen zu deren Beantragung.

Informationen des Gesundheitsamtes:

In der Stadt Karlsruhe und dem Landkreis gibt es bestätigte COVID-19 Fälle sowie Kontaktpersonen in häuslicher Isolation.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind inzwischen in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11. März 2020 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer Pandemie erklärt.

Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Weitere Informationen:

Aktuelle Informationen zum Geschehen, Fallzahlen, aktualisierte Risikoeinschätzungen bzw. Dokumente und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) werden zeitnah auf den Internetseiten des RKI veröffentlicht.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Wichtige Hinweise:

Reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum, vermeiden Sie Feiern und Veranstaltungen.

Praktizieren Sie gute Händehygiene und halten Sie sich an die Husten- und Niesetikette (siehe unten)

Vermeiden Sie Arztbesuche, es sei denn es ist aufgrund Ihres Gesundheitszustands unbedingt notwendig. Dies gilt auch, wenn Sie vermuten an COVID -19 erkrankt zu sein und bisher nicht getestet wurden (siehe unten).

Weitere Verhaltensregeln

(Stand 01.04.2020)

Prävention durch die Behörden

Die Gesundheitsbehörden beobachten die Entwicklung sehr genau und stehen dabei in engem Kontakt mit dem Bund und den anderen Bundesländern. Koordiniert wird die Beobachtung der Lage in Deutschland durch das Robert Koch-Institut (RKI).

Fälle und Kontaktpersonen werden isoliert und stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt.

Erreger

Als Auslöser dieser Lungenentzündungen (COVID-19) wurde am 07.01.2020 das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 identifiziert. Das Virus gehört wie MERS-CoV und SARS-CoV zu den β-Coronaviren. β-Coronaviren verursachen Infektionen beim Tier und können beim Menschen auch schwer verlaufende Infektionen, meist der Atemwege, auslösen.

In Wuhan werden Mensch-Tier-Kontakte als mögliche Quelle für Covid-19 angenommen, die genaue Quelle ist noch ungeklärt.

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten.

Informationen zu Übertragungswegen, Krankheitsverlauf und weitere Infos liefert der Steckbrief des Robert Koch-Instituts zu SARS-CoV-2.

Risikogebiete

Aktuelle Reisehinweise zu anderen Gebieten mit SARS-CoV-2 Übertragungen finden sich auf den Seiten des Auswärtigen Amts. Es handelt sich um ein dynamisches Geschehen, Risikogebiete können sich verändern.

Personen, die in den letzten 14 Tagen aus einem Risikogebiet eingereist sind wird empfohlen, für 14 Tage Kontakte zu minimieren und sich nach Möglichkeit häuslich zu isolieren. Häufiges Händewaschen und Einhaltung der Hustenetikette (sich beim Husten oder Niesen von anderen Personen abwenden und Abstand halten, Einwegtaschentücher nutzen und entsorgen, in die Armbeuge husten oder niesen) wird empfohlen.

Hinweise zur Händehygiene und Hustenetiquette finden Sie unter: 

https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/#c6375

Die Informationen zu Risikogebieten werden fortwährend vom Robert Koch Institut bewertet und aktualisiert. Bitte überprüfen Sie auch wiederholt, ob neue Informationen zu Riskogebieten vorliegen und ob Sie betroffen sind.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Sollten Sie sich unsicher sein, ob Sie sich in einem Riskiogebiet aufgehalten haben, empfehlen wir zunächst eine Kontaktreduktion und die üblichen Händehygienemaßnahmen sowie die Einhaltung der Hustenetikette, Inkubationszeit und Symptome.

Inkubationszeit und Symptome

Die Inkubationszeit wird gegenwärtig mit bis zu 14 Tagen angegeben.

Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu seltenen schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod.

Es können Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Eine spezielle Therapie oder ein Impfstoff existieren nicht. Die Therapie erfolgt somit abhängig von der Schwere der Erkrankung symptomatisch (die Beschwerden werden behandelt).

Wichtiger Hinweis:

Bei leichten Beschwerden, bei denen Sie normalerweise keinen Arzt aufgesucht hätten, bleiben Sie zu Hause.

Bei schweren Beschwerden nehmen Sie, wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten, vor der Vorstellung beim Hausarzt telefonisch Kontakt auf.

Selbsteinschätzung Ihres Infektionsrisikos - Merkblatt

Testung auf das Coronavirus und Informationen für Erkrankte

Hausärzte melden Verdachtsfälle auf COVID 19 dem Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt versucht mit allen gemeldeten Personen in Kontakt zu treten. Auf Grund der hohen Zahl an Meldungen kann dies einige Zeit dauern. Nach Dringlichkeit wird entschieden, welche Personen zu welchem Zeitpunkt getestet werden.

Sollte bei Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt keine Testung möglich sein, sollten sie weiterhin die häusliche Isolation fortsetzten.

Sie sollten bis mindestens 14 Tage nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet oder nach dem letzten Kontakt zu einem positiv getesteten an COVID 19 Erkrankten die häusliche Isolation fortsetzten. Wenn Sie während dieser Zeit der häuslichen Isolation Beschwerden entwickeln, verlängert sich diese Zeit. Ab Beginn der Beschwerden gilt:

Häusliche Isolation für mindestens 14 Tage und vor Ende der häuslichen Isolation müssen Sie mindestens 48 Stunden keine Beschwerden mehr aufweisen (Sie sind frei von Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen etc.). Im Zweifelsfall kontaktieren Sie ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt bevor Sie die häusliche Isolation beenden.

Häusliche Isolation

Häusliche Isolation bedeutet, dass die betroffene Person innerhalb des Haushalts den Kontakt zu den anderen im Haushalt lebenden Personen weitgehend vermeidet. Von den anderen im Haushalt lebenden Personen geht deshalb keine eigene Ansteckungsgefahr aus. Sie werden in der Regel nicht isoliert.

Weitere Informationen können dem Merkblatt des Gesundheitsamtes für ambulante COVID-Verdachtsfälle entnommen werden.