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Essstörungen

Im Jahr 2014 wurde die Beratungsstelle bei Essstörungen „BESS“ als Anregung aus dem gemeinsamen Suchthilfenetzwerk gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe und der AOK etabliert. Essstörungen haben massive Auswirkungen: Die Chronifizierungsrate der Betroffenen ist hoch, liegt bei etwa einem Viertel der Fälle. Dabei steigt die Mortalitätsrate mit zunehmender Dauer der Erkrankung an und ist um das Zehnfache im Vergleich der Normalbevölkerung erhöht. Nahezu jedes dritte Mädchen im Alter von 11 bis 17 Jahren weist Symptome mit Krankheitswert auf, wobei 15 Prozent der Jungen betroffen sind. Es geht bei Betroffenen um das (Wieder-) Finden eines positiven Körpergefühles und damit verbunden eines gesunden Essverhaltens.

Bei der Prävention von Essstörungen wird auf Multiplikatorenschulungen und Intervisionssitzungen gesetzt, um die Sensibilität für Essstörungen zu erhöhen um rechtzeitig oben genannten negativen Entwicklungen entgegenzuwirken.