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Informationen zum Coronavirus

1. Aktuell

Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg

1. Allgemein:

Mit Beschluss vom 8. April hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) geändert. Die Änderungen betreffen den Betrieb der Schulen und treten am 12. April in Kraft.

2. Die Regelungen in Baden-Württemberg vom 29. März auf einen Blick:

LD ab 29.03.2021_1
LD ab 29.03.2021_1
LD ab 29.03.2021_2
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LD ab 29.03.2021_4
LD ab 29.03.2021_4

Die Feststellung zum Inzidenzwert des Landkreises Karlsruhe ist unter “Welche Regelungen gelten im Stadt- und Landkreis Karlsruhe“ aufgeführt.

3. Stufenplan der geschlossenen und geöffneten Einrichtungen und Aktivitäten

4. Weitere Infos

auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg sowie die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Corona-Verordnung.

5. Aktuelle Allgemeinverfügungen des Landratsamtes Karlsruhe

1. Allgemeinverfügung über die Feststellung einer Sieben-Tage-Inzidenz größer 100 für die Stadt Karlsruhe vom 02.04.21 mit Begründung

2. Allgemeinverfügung über die Feststellung einer Sieben-Tage-Inzidenz weniger 100 für die Stadt Karlsruhe vom 26.03.21 mit Begründung

Bund-Länder-Beschluss vom 22. März

Übersicht auf einen Blick:

Hinweis: Die Osterruhe wurde am 24. März von Kanzlerin Merkel zurückgenommen!!!

Bund Länder Beschluss_Ostern
Bund Länder Beschluss_Ostern
Bund Länder Beschluss_Ostern
Bund Länder Beschluss_Ostern
Bund Länder Beschluss_Ostern
Bund Länder Beschluss_Ostern

Der aktuelle Beschluss zum Download!

Die bereits bestehenden Beschlüsse von Bund und Land bleiben weiterhin gültig, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft. Die Länder werden ihre Landesverordnungen mit Wirkung ab 29. März 2021 entsprechend anpassen und bis zum 18. April 2021 verlängern.

Bund-Länder-Beschluss vom 03. März

Der Lockdown wird bis 28. März mit Öffnungsmöglichkeiten verlängert; Bund und Länder einigten sich dabei auf einen Fünf-Stufen-Plan:

Öffnungsschritte
Öffnungsschritte

Corona-Verordnung "Absonderung" 

Aktuelles:

Absonderung für Haushaltsangehörige zu Kontaktpersonen aufgehoben.

Haushaltsangehörige Personen von Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Test kann frühestens am fünften und muss spätestens am siebten Tag nach Kenntnisnahme der Absonderungspflicht der in ihrem Haushalt wohnenden Kontaktperson der Kategorie I durchgeführt werden.

Allgemein:

Seit 30. März gilt in Baden-Württemberg die aktualisierte Corona-Verordnung Absonderung.

Die Verordnung enthält einheitliche Regelungen für Baden-Württemberg, wonach sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen der Kategorie I – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben müssen. Sie sollten sich also sofort und ohne Umwege nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und dort möglichst keinen Besuch empfangen. Dadurch sollen mögliche weitere Ansteckungen oder Übertragungen besser verhindert sowie eine Entlastung der Gesundheitsämter erreicht werden.

Corona-Verordnung Absonderung und häufig gestellte Fragen und Antworten


Coronaschutzimpfung - Termine und Infos

Aktuelles vom 31.03.2021

Baden-Württemberg folgt der Empfehlung der Ständigen Impfkommission: Danach kommt der Impfstoff von AstraZeneca ab 31. März 2021 für über 60-jährige Menschen zum Einsatz sowie als Angebot für Jüngere. Nachdem die Ständige Impfkommission am 30. März 2021 die Impfung mit AstraZeneca aufgrund neuer Fälle von Hirnvenenthrombosen neu bewertet hat, kam die Gesundheitsministerkonferenz der Länder zu folgendem Beschluss:

Der Impfstoff von AstraZeneca kommt, beginnend ab dem 31. März 2021bei

  1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Den Ländern steht es frei, bereits jetzt auch die 60- bis 69-Jährigen für diesen Impfstoff mit in ihre Impfkampagne einzubeziehen. Dies gibt die Möglichkeit, diese besonders gefährdete und zahlenmäßig große Altersgruppe angesichts der wachsenden dritten Welle nun schneller zu impfen.
  2. Personen aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 („höchste und hohe Priorität“ nach §§ 2 und 3 der Coronavirus-Impfverordnung), die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die gemeinsam mit dem impfenden Arzt nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung entscheiden, mit AstraZeneca geimpft werden zu wollen.

zum Einsatz.

Impfzentren

Impfungen werden in unserer Region

  • im Zentralen Impfzentrum in der Messe Karlsruhe auf dem Messegelände in Rheinstetten,
  • und den Kreisimpfzentren: Bruchsal-Heidelsheim, Sulzfeld und Schwarzwaldhalle Karlsruhe

angeboten.

Zusätzliche Impftermine für die erweiterten Personengruppen sind bereits buchbar.

Wir weisen darauf hin, dass keine Möglichkeit besteht, Termine über unser Gesundheitsamt zu vereinbaren. Terminvergaben erfolgen entweder online oder über die bundeseinheitliche Rufnummer 116 117.

Krankenfahrten zum Impfzentrum

Die Krankenkassen in Baden-Württemberg und das Ministerium für Soziales und Integration einigen sich auf Regelungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht selbstständig zu einem der Impfzentren gelangen können.

Demnach kann jeder, der auch heute schon beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommt, auch für den Weg zum Impfzentrum die Möglichkeit einer sogenannten Krankenfahrt nutzen. In diesen Fällen sollte grundsätzlich eine ärztliche Verordnung vorliegen, die beim Hausarzt auch telefonisch erfragt werden kann.

Wer wird zuerst geimpft?

Es wird schrittweise geimpft: Denn zuerst müssen Menschen geschützt werden, die das höchste Risiko haben. Natürlich ist das Ziel, dass nach und nach allen Menschen ein gleichberechtigter Zugang zu der Corona-Schutzimpfung gewährleistet wird. Priorisiert geimpft werden Bürgerinnen und Bürger, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf oder ein besonders hohes berufliches Risiko haben, sich oder schutzbedürftige Personen anzustecken.

Die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes führt diejenigen Personen auf, die zuerst eine Impfung erhalten sollen, priorisiert in die Kategorien „höchste Priorität“, „hohe Priorität“ und „erhöhte Priorität“.

Für bestimmte Personengruppen (aus der hohen oder erhöhten Priorität) gibt es bereits jetzt ein Impfangebot mit dem Impfstoff von AstraZeneca. Das Sozialministerium hält hierzu eine Liste der derzeit impfberechtigten Personengruppen in Baden-Württemberg vor. In der Liste sind auch die erforderlichen Bescheinigungen je Personengruppe hinterlegt. Diese Infos werden auch auf dem Impfportal des Landes bereitgestellt.

Basierend auf der vom Bund noch für diese Woche angekündigten aktualisierten Impfverordnung, startet Baden-Württemberg ab dem 10. März die Impftermin-Vergabe für alle mit hoher Priorität impfberechtigte Menschen ab 16 Jahren. Damit sind nun in Baden-Württemberg folgende Personen zusätzlich impfberechtigt:

  • 16-17-jährige Impfberechtigte nach § 3 der Bundesimpfverordnung (für sie ist ausschließlich der Impfstoff von Biontech zugelassen)
  • alle Personen ab 70 Jahren
  • alle Menschen ab 65, die nach § 3 der Bundesimpfverordnung impfberechtigt sind (beispielsweise Lehrer, Vorerkrankte, medizinisches Personal, Menschen mit geistigen Behinderungen)

Mehr Informationen zur Corona-Impfung finden Sie unter folgenden Links:

Aufklärungsmerkblätter für die Impfungen:

Aufklärungsmerkblatt (Robert Koch-Institut) mit Informationen über m-RNA Impfstoffe, auch in leichter Sprache und vielen Übersetzungen

Aufklärungsmerkblatt (Robert Koch-Institut) mit Informationen über den Vektorimpfstoff von Astra Zeneca

Weitere Infos zur Corona-Impfung:

COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) (Robert Koch-Institut)

Fragen und Antworten zum Impfen (FAQs) (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Fragen und Antworten zum Impfen (FAQs) (Bundesregierung)

Informationen zur Corona-Impfung (Paul Ehrlich-Institut)

Bitte beachten Sie, dass gerade im Zusammenhang mit der Corona-Impfung zahlreiche Falschinformationen verbreitet werden und gezielte Desinformation stattfindet. Verlassen Sie sich daher nur auf seriöse Medien und offizielle Verlautbarungen der Behörden und Forschungsinstitute. Verbreiten Sie keine Meldungen von unseriösen Quellen weiter.

Arbeitgeberbescheinigung für die Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß § 6 Abs. 4 Nr. 2 CoronaImpfV:
Bescheinigung zur Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß § 6 Abs. 4 Nr. 2 CoronaImpfV
Erklärungen zur Corona-Schutzimpfung in Leichter Sprache:

Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen

Anamnese-Fragebogen für die Corona-Schutzimpfung

AUFKLÄRUNGS-MERKBLATT zur Schutzimpfung gegen COVID-19 - mit mRNA-Impfstoffen

Erklärvideo-Angebote in Gebärdensprache zur Corona-Schutzimpfung auf YouTube:

1. Aufklärungsmerkblatt

2. Anamnese- und Einwilligungserklärung

3. Ersatzbescheinigung

4. Leitfaden für Patienten/-innen

5. Infopapier impfzentren

Einreisebestimmungen

1. Coronavirus-Einreiseverordnung Bund

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt ergänzend zu den Quarantäneregelungen der Länder einheitlich Anmelde-, Test- und Nachweispflichten. Das beinhaltet eine generelle Test- und Nachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr sowie spezielle Test- und Nachweispflichten, die bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz oder Virusvarianten-Gebiet zu beachten sind.

Wenn Sie sich bis zu zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, geben Sie auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. 

Übersicht:

Einreise
Einreise


1.1. Regelungen für Flugpassagiere ab 30. März bei Einreise aus dem Ausland

Flugreisende müssen ab dem 30. März vor Abflug dem Beförderer nachweisen, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind und einen aktuellen negativen Coronatest vorlegen. Die dem Test zugrundeliegende Abstrichnahme darf grundsätzlich höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik vorgenommen worden sein.

Diese Test- und Nachweispflicht gilt unabhängig davon, ob die Beförderung aus einem Risikogebiet stattfindet. Die neue Test- und Nachweispflicht gilt vorerst bis einschließlich 12.05.2021.

Für alle anderen Einreisenden gelten weiterhin die Regelungen je nach Einstufung des Gebietes als Risiko-, Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet (vgl. Punkt 2 "Corona-Verordnung - Einreise-Quarantäne EQ").

1.2. Frankreich ab 28. März Hochinzidenzgebiet

Der Bund hat Frankreich als Hochinzidenzgebiet eingestuft: Ab 28. März gelten damit verschärfte Einreiseregelungen für alle Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in Frankreich aufgehalten haben. Aufgrund bundesrechtlicher Regelungen gilt grundsätzlich eine zwingende Test- und Nachweispflicht bereits bei Einreise.

Zudem muss man sich vor der Einreise digital anmelden.

Wenn Quarantänepflicht besteht, ist zu beachten, dass man sich in diesem Fall in 10-tägige häusliche Absonderung begeben muss, die nicht durch einen Negativtest verkürzt werden kann. 

Ausnahmen bei Quarantänepflichten für Grenzpendler und Grenzgänger: 

Hier sind wöchentlich zwei Negativtests ausreichend, zudem kann der Test auch unverzüglich nach Einreise durchgeführt werden. Antigen-Schnelltests können in Baden-Württemberg kostenlos durchgeführt werden. Tägliche Grenzpendler sind zudem von der Anmeldepflicht befreit. 

Weitere Infos sowie die häufigsten Fragen mit Antworten sind auf der Webseite der Bundesregierung bereitgestellt.

2. Corona-Verordnung - Einreise-Quarantäne EQ

Allgemein gilt:

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet im Sinne des § 2 Nummer 17 des Infektionsschutzgesetzes mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus) eingestuften Gebiet (Risikogebiet) aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Haupt- oder Nebenwohnung oder in eine andere, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern;

  • Für Einreisende aus Risikogebieten endet die Absonderung nach § 1 Absatz 1 Satz 1 frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise, wenn eine Person über ein ärztliches Zeugnis oder Testergebnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfügt und sie dieses innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegt. Der zugrundeliegende Test muss die Anforderungen des Robert Koch-Instituts, die im Internet unter der Adresse https://www.rki.de/covid-19-tests veröffentlicht sind, erfüllen.
  • Einreisende aus Hochinzidenzgebieten und aus Virusvariantengebieten können sich nicht aus der zehntägigen Quarantäne freitesten
  • Von der Pflicht zur Absonderung befreit sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis über eine bei Einreise mindestens 21 Tage und höchstens drei Monate zurückliegende, durch eine molekularbiologische Testung mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR-Test) bestätigte Infektion mit dem Coronavirus verfügen.

Weitere Infos:

Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne BW

Häufige Fragen zur Einreise Quarantäne und Tests

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler

Fragen und Antworten bei Einreisen aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten

Risikogebiete

Reisewarnungen anlässlich der COVID-19-Pandemie (Auswärtiges Amt)


Haushaltsangehörige zu Kontaktpersonen - Absonderung aufgehoben

Am 17.03.2012  hat der Verwaltungsgerichtshof Mannheim die Regelung des § 4a Satz 1 und 2 CoronaVO Absonderung vorläufig außer Vollzug gesetzt. In diesem Paragraphen hatte das Land die Absonderung von Haushaltsangehörigen von Kontaktpersonen geregelt, wenn bei der positiv getesteten Person eine besorgniserregende Virusvariante identifiziert worden war.

Dies bedeutet, dass für alle von dieser Konstellation betroffenen Haushaltsangehörigen die Absonderung ab sofort endet! Die Ortspolizeibehörden sind darüber in Kenntnis gesetzt worden.

Wir weisen darauf hin, dass für die Kontaktperson selbst die Pflicht zur Absonderung bestehen bleibt. Sollte im Rahmen einer Testung die Kontaktperson positiv getestet werden, greift gemäß der Corona VO Absonderung § 4 Abs. 1 sofort die Pflicht zur Absonderung auch wieder für die Haushaltsangehörigen. Das Gesundheitsamt wird sich in diesem Fall erneut bei Ihnen melden.

Haushaltsangehörige Personen von Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Test kann frühestens am fünften und muss spätestens am siebten Tag nach Kenntnisnahme der Absonderungspflicht der in ihrem Haushalt wohnenden Kontaktperson der Kategorie I durchgeführt werden.

Kommunale Impfzentren (KIZ) Heidelsheim und Sulzfeld

Die beiden kommunalen Impfzentren des Landkreises Karlsruhe sind seit 22. Januar in Betrieb. 

Fragen und Antworten zu den kommunalen Impfzentren


Personelle Unterstützung für Corona-Tests in Pflegeeinrichtungen - Aufrufaktion des Landes

Sie möchten sich im Rahmen der Pandemiebekämpfung engagieren?

Herzlichen Dank für Ihr Unterstützungsangebot! Zum aktuellen Zeitpunkt haben wir den Bedarf an administrativen Tätigkeiten bereits gedeckt. Die  weitere Personalplanung erfolgt über die nächsten Wochen und Monate. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir Sie erst nach und nach kontaktieren können. Bitte sehen Sie von Nachfragen ab.

Kontaktformulare:

Verordnung über Veranstaltungen von Religions-, Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften sowie Veranstaltungen bei Todesfällen

2. Häufig gestellte Fragen und Antworten ans/des Gesundheitsamt/es:

Was muss ich bei Selbsttests beachten?

Positiv mittels Selbsttest getestete Personen haben sich unverzüglich mittels PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen.

Das Land Baden-Württemberg hat einen Antwortkatalog aus den häufig gestellten Fragen zu Selbsttests erstellt.

Welche Regelungen gelten im Stadt- und Landkreis Karlsruhe?

Wer wird getestet und wo kann ich mich testen lassen?

1. Wer wird gestestet?

1.1. Teststrategie des Bundes

Die Testverordnung des Bundes, die Coronavirus-Testverordnung - TestV regelt Ansprüche von Personen auf Testungen in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2. Die Verordnung regelt ferner insbesondere die Häufigkeit der Testungen und die Abrechnung der Leistungen sowie deren Vergütung. 

Informationen zur Umsetzung:

Auf den Websiten des Bundesministeriums für Gesundheit wurde ein Fragen-und Antwortkatalog zu Schnell- und Selbsttests zusammengestellt.

1.2. Teststrategie in Baden-Württemberg

Das Testangebot richtet sich vorrangig an Personen, die bislang keinen Testanspruch im Rahmen der Test-Verordnung hatten: 

  • in Kontakt mit vulnerablen Personengruppen stehende Personen (zum Beispiel pflegende Angehörige)
  • Personen, die ein hohes Expositionsrisiko im beruflichen oder privaten Umfeld hatten oder haben (zum Beispiel Beschäftigte in Schule und Kindertageseinrichtungen, Polizei, Justiz, Verwaltung)
  • Schülerinnen und Schüler und Eltern Beschäftigte in der Jugendhilfe
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer 

Weitere Informationen können der Teststrategie des Landes Baden-Württemberg entnommen werden.

1.2.1 Kommunen:

Seit 22. Februar können Städte und Gemeinden über die bestehenden Strukturen hinaus, Testkits aus der Notreserve des Landes für die zweimal wöchentliche Testung für Lehrpersonal und Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen anbieten. Ergänzend hierzu wird nun Städten, Gemeinden und Landkreisen die Möglichkeit eröffnet, zusätzlich temporäre Testangebote aufzubauen. Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Kindertagespflegepersonen können sich zunächst bis zu den Osterferien mittels Antigenschnelltests bis bisher anlasslos testen lassen.

Weitere Infos können dem Merkblatt des Landes entnommen werden:

1.2.2. Grenzpendler/-innen: 
Unternehmen, die Grenzpendler/-innen beschäftigen:

Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe gibt ab sofort Schnelltests an Unternehmen aus, die Grenzpendler/-innen beschäftigen. Alle Informationen finden Sie auf der entsprechenden Webseite der die Industrie- und Handelskammer.

Unternehmen können dort ab sofort Termine vereinbaren; Ausgabebeginn ist ab 13. März.

Als Kontakt für Fragen der Unternehmen wurde die Mailadresse corona-schnelltest@karlsruhe.ihk.de eingerichtet.

Grenzpendler/-innen selbst:

Das Land übernimmt künftig die Kosten für Testangebote in Baden-Württemberg für Grenzpendlerinnen und Grenzpendler, wenn das betreffende Nachbarland zum sogenannten Hochinzidenzgebiet oder zum Virusvarianten-Gebiet erklärt wird. 

Für den Fall der Einstufung von Nachbarländern als Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet übernimmt das Land Baden-Württemberg künftig die Kosten für Testangebote in Baden-Württemberg für Grenzpendlerinnen und Grenzpendler. Die Corona-Einreise-Verordnung des Bundes sieht bei Einreise das Mitführen eines negativen Corona-Tests vor, der auf Anforderung vorzulegen ist. Bezahlt werden die Tests für Personen, die in Baden-Württemberg wohnen und eine Arbeitsstelle im Ausland aufsuchen beziehungsweise für Personen, die zwar im Ausland wohnen aber in Baden-Württemberg arbeiten. Auch Pendler zu Studien- oder Ausbildungszwecken sind umfasst. Die entsprechende Kabinettsvorlage wurde am Mittwoch (3. Februar) verabschiedet. 

Die Einstufung als Risikogebiet beziehungsweise als Hochinzidenz- oder Virusvarianten-Gebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Informationen werden täglich auf der Website des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.

2. Wo kann ich mich testen lassen?

Fragen Sie zunächst Ihren Haus- oder Kinderarzt, ob er Sie testet. Falls dieser keine Testung durchführt, wählen Sie die bundesweite Rufnummer der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen 116 117 und fragen dort nach Schwerpunktpraxen, die Tests durchführen oder suchen Sie unter den Coronapraxen nach einer Schwerpunktpraxis in Ihrer Nähe.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, über den nachfolgenden Link eine Übersicht der Teststellen als Onlinekarte im Stadt- und Landkreis Karlsruhe aufzurufen. Sofern Sie Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge haben, teilen Sie uns dies bitte über das entsprechende Formular mit:

3. Service der Apothekenkammer Baden-Württemberg

Apothekensuche für Antigen-Schnelltests

Wer muss in Quarantäne und wie lange dauert diese?

Absonderung von krankheitsverdächtigen und positiv getesteten Personen:

  • Krankheitsverdächtige Personen müssen sich unverzüglich in Absonderung begeben.
  • Positiv getestete Personen, die sich nicht bereits in Absonderung befinden, müssen sich unverzüglich nach Kenntnisnahme des positiven PCR- oder Schnelltestergebnisses in Absonderung begeben
  • Kontaktpersonen der Kategorie I müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung durch die zuständige Behörde über die Einstufung nach § 1 Nummer 8 in Absonderung begeben.

Die Absonderung endet für positiv getestete Personen, bei denen

  • positiv getestete Personen, bei denendie Testung mittels eines PCR-Tests oder Schnelltests durchgeführt wurde und bei denen Symptome vorlagen, frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und mindestens 48 Stunden nach Symptomfreiheit; wurde keine besorgniserregende Virusvariante festgestellt, gilt dies frühestens nach zehn Tagen und mindestens 48 Stunden nach Symptomfreiheit,
  • positiv getestete Personen, bei denendie Testung mittels eines PCR-Tests oder Schnelltests durchgeführt wurde und die zu keinem Zeitpunkt Symptome hatten, frühestens 14 Tage nach dem Erstnachweis des Erregers; wurde keine besorgniserregende Virusvariante festgestellt, gilt dies frühestens nach zehn Tagen
  • positiv getestete Personen, bei denendie Testung mittels eines Schnelltests durchgeführt wurde, wenn der erste nach dem positiven Schnelltest vorgenommene PCR-Test ein negatives Ergebnis aufweist, mit dem Vorliegen dieses negativen Testergebnisses.
  • Kontaktpersonen der Kategorie I 14 Tage nach dem letzten Kontakt mit der positiv getesteten Person gemäß der Mitteilung der zuständigen Behörde,
  • haushaltsangehörige Personen einer positiv getesteten Person 14 Tage nach deren Testung oder nach deren Symptombeginn; Darüber hinaus besteht eine Testpflicht von haushaltsangehörigen Personen von Kontaktpersonen der Kategorie I und positiv mittels Selbsttest getesteten Personen
  • Haushaltsangehörige Personen von Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Test kann frühestens am fünften und muss spätestens am siebten Tag nach Kenntnisnahme der Absonderungspflicht der in ihrem Haushalt wohnenden Kontaktperson der Kategorie I durchgeführt werden. Positiv mittels Selbsttest getestete Personen haben sich unverzüglich mittels PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen.

Was ist eine Kontaktperson der Kategorie I ?

Kontaktpersonen der Kategorie I sind nach der Definition des Robert-Koch-Instituts (RKI) Personen, die auf Grund eines engeren Kontakts zu einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person ein höheres Infektionsrisiko haben.

Weitere Infos in der Corona-Verordnung Absonderung

Ein- und Rückreisende:

Personen, die aus einem Risikogebiet eingereist sind, müssen sich unverzüglich nach der Einreise auf direkten Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von 10 Tagen absondern. Sie sind verpflichtet, sich beim zuständigen Ordnungsamt bzw. der zuständigen Ortspolizeibehörde zu melden.

Weitere Hinweise zu Einreisenden aus Hochinzidenzgebieten oder Einreisenden aus Virusvariantengebieten siehe oben Aktuelle Einreisebestimmungen und Corona Verordnung Einreise-Quarantäne.

Wo muss ich eine Maske tragen?

Die allgemeinen Anforderungen bzw. Regelungen zur Maskenpflicht finden Sie unter § 3 der Corona-Verordnung in der ab 29. März gültigen Fassung in folgendem Wortlaut:

§ 3 Mund-Nasen-Schutz

(1) Eine medizinische Maske, die die Anforderungen der Norm DIN EN 14683:2019-10 oder eines vergleichbaren Standards erfüllt, oder ein Atemschutz, welcher die Anforderungen der Standards FFP2 (DIN EN 149:2001), KN95, N95 oder eines vergleichbaren Standards erfüllt, muss getragen werden:

  1. bei der Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen, Bussen, Taxen, Passagierflugzeugen, Fähren, Fahrgastschiffen und Seilbahnen, an Bahn- und Bussteigen, im Wartebereich der Anlegestellen von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs- und Flughafengebäuden,
  2. in Kraftfahrzeugen, sofern sich darin Personen aus mehr als einem Haushalt aufhalten; § 9 Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend,
  3. in Einrichtungen im Sinne des § 14 Absatz 1 Nummer 6,
  4. in Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes,
  5. in und im Warte- und Zugangsbereich von Einkaufszentren, Groß- und Einzelhandelsgeschäften und auf Märkten im Sinne der §§ 66 bis 68 Gewerbeordnung (GewO) sowie auf diesen räumlich zugeordneten Parkflächen,
  6. beim theoretischen und praktischen Fahr-, Boots- und Flugschulunterricht und bei den theoretischen und praktischen Prüfungen sowie bei weiteren Angeboten der Fahrschulen, die sich unmittelbar aus der Fahrerlaubnis-Verordnung oder dem Straßenverkehrsgesetz ergeben,
  7. innerhalb von Fußgängerbereichen im Sinne des § 3 Absatz 2 Nummer 4 Buchstabe c Straßengesetz,
  8. in Arbeits- und Betriebsstätten sowie Einsatzorten,
  9. bei Angeboten der beruflichen Bildung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft,
  10. bei Veranstaltungen im Sinne des § 12 Absatz 1 und 2,
  11. in den Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie den Betreuungsangeboten der verlässlichen Grundschule, flexiblen Nachmittagsbetreuung, sowie Horten an der Schule; hiervon unberührt bleiben die Regelungen der Corona-Verordnung Schule für Schulen im Sinne des § 16 Absatz 1 Nummer 1,
  12. in Kindertageseinrichtungen, der nach § 43 Absatz 1 des Achten Buches Sozialgesetzbuch – Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) erlaubnispflichtigen Kindertagespflege, Grundschulförderklassen, Horten sowie Schulkindergärten,
  13. bei Angeboten des Nachhilfeunterrichts und
  14. in anderen, nicht in den vorstehenden Nummern genannten geschlossenen Räumen, die für die Öffentlichkeit oder für den Publikumsverkehr bestimmt sind.

(2) Eine Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht nicht

  1. für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  2. für Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus gesundheitlichen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist, wobei die Glaubhaftmachung gesundheitlicher Gründe in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung zu erfolgen hat,
  3. in Arbeits- und Betriebsstätten am Platz oder bei Verrichtung der Tätigkeit, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann; dies gilt nicht, wenn gleichzeitig Publikumsverkehr besteht oder in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 9,
  4. in Praxen, Einrichtungen und Bereichen im Sinne des Absatzes 1 Nummern 3, 4, 8, 9 und 14, sofern die Behandlung, Dienstleistung, Therapie oder sonstige Tätigkeit dies erfordern,
  5. beim Konsum von Lebensmitteln,
  6. wenn ein anderweitiger mindestens gleichwertiger Schutz für andere Personen gegeben ist,
  7. bei sportlicher Betätigung in den Bereichen im Sinne des Absatzes 1 Nummern 7 und 14 sowie in Sportanlagen und Sportstätten von Einrichtungen im Sinne des Absatzes 1 Nummer 11 und von Hochschulen,
  8. in den Einrichtungen im Sinne des Absatzes 1 Nummern 8 und 14 bei Veranstaltungen im Sinne des § 10 Absatz 5, soweit es sich nicht um Besucherinnen und Besucher handelt; § 176 Gerichtsverfassungsgesetz bleibt unberührt,
  9. in den Einrichtungen und Bereichen im Sinne des Absatzes 1 Nummern 7 und 14, so-fern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann,
  10. in Horten, soweit dort nicht ausschließlich schulpflichtige Kinder betreut werden, in Kindertageseinrichtungen sowie Schulkindergärten für die Kinder, die diese Einrichtungen besuchen, sowie für pädagogisches Personal und Zusatzkräfte, während diese aus-schließlich mit den Kindern Kontakt haben,
  11. beim musikalischen oder darstellenden Vortrag im Bereich der Musikhochschulen, der Pädagogischen Hochschulen und der Akademien nach dem Akademiengesetz oder
  12. beim musikalischen Übebetrieb im Rahmen des Studienbetriebs.

3. Weitere Infos auf dem Coronaportal von Stadt- und Landkreis Karlsruhe:

Das Infoportal bündelt aktuelle Informationen rund um das Geschehen zum Coronavirus in der Region. Es liefert aktuelle Interviews mit Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie einen Überblick zur aktuellen Rechtslage. Dort sind auch die tagesaktuellen Fallzahlen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe abrufbar.

4. Landesportal:

5. Wichtige Hinweise:

  • Reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum. Halten Sie mindestens 1,50 m Abstand
  • Praktizieren Sie gute Händehygiene und halten Sie sich an die Husten- und Niesetikette (siehe weitere Verhaltensregeln)
  • Tragen Sie beim Einkaufen und im ÖPNV und wo es sonst noch gefordert wird eine medizinische Maske. Mund und Nase müssen vollständig bedeckt sein (siehe auch: Wo muss ich eine Maske tragen)

Weitere Verhaltensregeln

Infoflyer: Achten Sie auf die
Infoflyer: Achten Sie auf die

6. Weitere Informationen:

Corona-Warn-App

Im Kampf gegen das Coronavirus steht die offizielle Warn-App der Bundesregierung seit dem 16. Juni 2020 zum Download bereit. Die kostenlos im App-Store und bei Google Play zur Verfügung stehende App soll mithelfen, die Infektionsketten nach zu verfolgen und somit das Virus einzudämmen. Die Nutzung ist freiwilllig.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.

Personen, die über die Corona-Warn-App die Information erhalten, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten können sich an eine Arztpraxis oder an das Gesundheitsamt wenden. Dann wird gegebenenfalls ein PCR-Test auf SARS-CoV-2 veranlasst.

Erklärung zur Corona-Warn-App in Gebärdensprache und Leichter Sprache

Erreger

SARS-CoV-2 (Severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) ist ein neues Beta-Coronavirus, das Anfang 2020 als Auslöser der COVID-19 Erkrankung identifiziert wurde. Zu den Beta-Coronaviren gehören u.a. auch SARS-CoV und MERS-CoV. Coronaviren sind unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet. Sie verursachen beim Menschen vorwiegend milde Erkältungskrankheiten, können aber mitunter schwere Lungenentzündungen hervorrufen.

Informationen zu Übertragungswegen, Krankheitsverlauf und weitere Infos liefert der Steckbrief des Robert Koch-Instituts zu SARS-CoV-2.

Häusliche Isolation

Häusliche Isolation bedeutet, dass die betroffene Person innerhalb des Haushalts den Kontakt zu den anderen im Haushalt lebenden Personen weitgehend vermeidet.

Weitere Informationen können dem Merkblatt des Gesundheitsamtes für häusliche Quarantäne für COVID-19-Erkrankte und -Kontaktpersonen und dem Flyer des Robert- Koch-Instituts entnommen werden.

Informationen des Gesundheitsamtes

Es handelt sich weltweit, in Europa und in Deutschland um eine ernst zu nehmende Situation. Insgesamt nimmt die Anzahl der Fälle weltweit zu, die Fallzahlen entwickeln sich aber von Staat zu Staat unterschiedlich: Manche Staaten erleben nach vorübergehendem Rückgang einen dritten Anstieg der Fallzahlen, in anderen Ländern gehen die Fallzahlen momentan zurück. In vielen Staaten wurde mit der Impfung der Bevölkerung begonnen, werden die hohen Altersgruppen priorisiert.

Ziel der Anstrengungen in Deutschland ist es, einen nachhaltigen Rückgang der Fallzahlen, insbesondere der schweren Erkrankungen und Todesfälle zu erreichen. Nur wenn die Zahl der neu Infizierten insgesamt deutlich sinkt, können auch Risikogruppen wie ältere Personen und Menschen mit Grunderkrankungen zuverlässig geschützt werden.

Nach einem Rückgang ab Ende Dezember steigen die 7-Tage-Inzidenz und Fallzahlen im Bundesgebiet seit Februar wieder an und beschleunigt sich aktuell, dies betrifft alle Altersgruppen unter 65 Jahren. Ein besonders rascher Anstieg wird bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. Schwere Erkrankungen an COVID-19, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, betreffen dabei auch Menschen unter 60 Jahren.

In den meisten Kreisen handelt es sich um ein diffuses Geschehen, sodass oft keine konkrete Infektionsquelle ermittelt werden kann und man von einer anhaltenden Zirkulation in der Bevölkerung (Community Transmission) ausgehen muss. Neben der Fallfindung und der Nachverfolgung der Kontaktpersonen sind daher die individuellen infektionshygienischen Schutzmaßnahmen von herausragender Bedeutung (Kontaktreduktion, AHA + L und bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben).

Zahlreiche Häufungen werden vor allem in Privathaushalten, in Kitas und zunehmend Schulen sowie dem beruflichen Umfeld einschließlich der Kontakte unter der Belegschaft beobachtet. Die Zahl von COVID-19-bedingten Ausbrüchen in Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern nimmt unter anderem aufgrund der fortschreitenden Durchimpfung weiter ab.

Für die Senkung der Neuinfektionen, den Schutz der Risikogruppen und die Minimierung von schweren Erkrankungen ist die Impfung der Bevölkerung von zentraler Bedeutung. Effektive und sichere Impfstoffe sind seit Ende 2020 zugelassen. Da sie noch nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen, werden die Impfdosen aktuell vorrangig den besonders gefährdeten Gruppen angeboten.

Die Therapie schwerer Krankheitsverläufe ist komplex und erst wenige Therapieansätze haben sich in klinischen Studien als wirksam erwiesen.

Die Dynamik der Verbreitung einiger neuer Varianten von SARS-CoV-2 (B.1.1.7, B.1.351 und P1) ist besorgniserregend. Diese besorgniserregenden Varianten (VOC) werden auch in Deutschland nachgewiesen, der Anteil der Variante B 1.1.7 nimmt – mit regionalen Unterschieden – rasch zu. Aufgrund der vorliegenden Daten hinsichtlich einer erhöhten Übertragbarkeit der Varianten und potenziell schwererer Krankheitsverläufe trägt dies zu einer schnellen Zunahme der Fallzahlen und der Verschlechterung der Lage bei. Alle Impfstoffe, die aktuell in Deutschland zur Verfügung stehen, schützen nach derzeitigen Erkenntnissen sehr gut vor einer Erkrankung durch die in Deutschland hauptsächlich zirkulierende Variante B.1.1.7, und sie schützen auch vor schweren Erkrankungen durch die anderen Varianten.

Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Aktuelle Informationen zum Geschehen, Fallzahlen, aktualisierte Risikoeinschätzungen bzw. Dokumente und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) werden zeitnah auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts veröffentlicht.


Informationen und Formulare für Ärzte

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Verdachtsfälle, die getestet werden, sollten am Besten über unser Portal online eingepflegt werden.
Dies erfordert bei der ersten Meldung eine einmalige Registrierung und dann bei jeder Meldung die Eingabe der erforderlichen Daten über das Portal statt des bisherigen Ausfüllens des Fax-Fragebogens.

Vielen Dank für Ihren großen Einsatz!!
1. Anmeldung im Portal des Gesundheitsamts:

Anleitung Ärzte Portal

2. Testanmeldung Zack:

Testanmeldung Corona

3. Meldeformular bei Verdacht, klinischer Diagnose und Tod:

Bitte unbedingt die Anschrift , den Namen und ggf. den Praxisstempel der meldenden Ärztin/ des meldenden Arztes angeben

Und, wenn bekannt, die Telefonnummer und die Mailadresse der betroffenen Person

Corona Meldeformular nach §6 IfSG

Faxnummer: 0721 936 82998

E-Mail: infektionsschutz@gesundheitsamt-karlsruhe.de

4. Meldeformular bei Impfkomplikationen:

Schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen sind sehr selten. Nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich meldepflichtig. Die Meldung erfolgt vom Arzt an das Gesundheitsamt. Die Gesundheitsämter sind nach § 11 Abs. 4 IfSG verpflichtet, die gemeldeten Verdachtsfälle der zuständigen Landesbehörde und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzes in pseudonymisierter Form (personenbezogene Angaben sind unkenntlich zu machen) zu melden.

Meldeformular: Verdacht einer Impfkomplikation nach Idem Infektionsschutzgesetz

Nebenwirkungsmeldung durch betroffene Personen:  Seit dem 02.10.2012 ist die Online-Meldung von Nebenwirkungen durch betroffene Personen und deren Angehörige möglich.

5. Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung:

https://www.kvbawue.de

6. Antigentests:

Die Tests sind über Apotheken, den Großhandel oder direkt vom Hersteller zu beziehen. Welche PoC-Antigen-Tests zugelassen sind, veröffentlicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Hinweis: Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Rettungsdienste müssen vor der eigenverantwortlichen Beschaffung und Nutzung keinen Antrag an das Ministerium für Soziales und Integration stellen.

Bescheinigung über das Vorliegen eines negativen oder positiven Antigentests

7. Informationen der Ärztekammer:

Homepage

Wir möchten  darauf hinweisen, dass sich die E-Mail Adresse der Ärzteschaft Karlsruhe geändert hat: aerzteschaft-karlsruhe@baek-nb.de

Die Landesärztekammer startet erneut eine Aktion um Kolleginnen und Kollegen, die nicht an der Grundversorgung beteiligt sind, um Unterstützung der Impfzentren zu bitten.

Hier geht es zur Personalvermittlung.

Informationen für Erkrankte

Wenn Sie positiv auf Corona getestet wurden, wird sich das zuständige Gesundheitsamt, sobald es Ihr Testergebnis vom Labor erhalten hat, schnellstmöglich bei Ihnen melden. Aufgrund der hohen Zahl an positiven Corona-Tests kann dies zurzeit bis zu 48 Stunden dauern.

Sie müssen zuhause bleiben. Warten Sie auf den Anruf des Gesundheitsamts und halten Sie sich an die Quarantänevorgaben, die Sie dann vom Gesundheitsamt bekommen.

Vermeiden Sie, soweit es, geht den Kontakt zu den anderen in Ihrem Haushalt lebenden Personen.

Waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände und Husten oder Niesen Sie in die Armbeuge.

Melden Sie sich bitte erst über die Hotline des Gesundheitsamts, wenn das Gesundheitsamt Sie nicht innerhalb von 48 Stunden nachdem Sie ein positives Testergebnis erhalten haben, erreicht hat.

Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamts sind Montag bis Freitag von 08.30 bis 16.00 Uhr unter der Hotline Nummer 936-99455 erreichbar.

Kontaktieren Sie einen Arzt, wenn Vorerkrankungen bestehen oder Ihre Beschwerden schlimmer werden (Atemnot, hohes Fieber etc.) Wenn Sie einen Arzt benötigen, nehmen Sie bitte zunächst telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Ist dieser nicht erreichbar, wenden Sie sich an die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes unter 116 117.

In akuten Notfällen rufen Sie bitte den Notruf unter 112.

Ab Beginn der Beschwerden gilt:

Häusliche Isolation für mindestens 10 Tage. Vor Ende der häuslichen Isolation müssen Sie mindestens 48 Stunden beschwerdenfrei sein (Sie sind frei von Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, etc.).

Im Zweifelsfall kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt bevor Sie die häusliche Isolation beenden. Für medizinisches Personal gelten besondere Regeln zur Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit.

COVID-19: Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung.

Inkubationszeit und Symptome

Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Die durchschnittliche Inkubationszeit wird in den meisten Studien mit 5-6 Tagen angegeben. Sie kann bis zu 14 Tagen betragen.

Zu den im deutschen Meldesystem am häufigsten erfassten Symptomen zählen Husten, Fieber, Schnupfen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust. Es können außerdem Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Der Krankheitsverlauf variiert in Symptomatik und Schwere, es können symptomlose Infektionen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod auftreten.

Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Eine spezielle Therapie oder ein Impfstoff existieren nicht. Die Therapie erfolgt somit abhängig von der Schwere der Erkrankung symptomatisch (die Beschwerden werden behandelt).

Wichtiger Hinweis:

Bei leichten Beschwerden, bei denen Sie normalerweise keinen Arzt aufgesucht hätten, bleiben Sie zu Hause. Lassen Sie sich gegebenenfalls telefonisch durch Ihren Hausarzt beraten. Das Gesundheitsamt empfiehlt derzeit niederschwellig Tests auf COVID-19 durchzuführen.

Bei schweren Beschwerden nehmen Sie, wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen im Ausland aufgehalten haben, Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten, oder die Symptome auf eine Coronavirusinfektion hinweisen könnten, vor der Vorstellung beim Hausarzt telefonisch Kontakt auf.

COVID-19 Orientierungshilfe des Robert Koch-Institutes: Betroffen? Was tun?

Prävention durch die Behörden

Die Gesundheitsbehörden beobachten die Entwicklung sehr genau und stehen dabei in engem Kontakt mit dem Bund und den anderen Bundesländern. Koordiniert wird die Beobachtung der Lage in Deutschland durch das Robert Koch-Institut (RKI).

Fälle und Kontaktpersonen werden isoliert und stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt.

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsansprüchen nach §§ 56, 57, 58 IfSG ist das Regierungspräsidium Karlsruhe rückwirkend ab dem 01.02.2020. Es wurde ein Online-Portal eingerichtet.

Dieses enthält bereits jetzt Informationen zu benötigten Unterlagen, Berechnungsmodalitäten und allgemeinen Verfahrensfragen.

Sofern Sie Ihren Entschädigungsantrag nach §§ 56 ff. IfSG an das Gesundheitsamt Karlsruhe gerichtet haben, werden wir diesen zuständigkeitshalber an das zuständige Regierungspräsidium weiterleiten. Im Hinblick hierauf verweisen wir auf die Datenschutzerklärungen der Regierungspräsidien.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wirtschaftsförderung

Informationen zur "Überbrückungshilfe III" sowie zu weiteren Hilfsprogrammen der Bundesregierung erhalten Sie auf der Seite

"Corona-Hilfen der Bundesregierung".

Als existenzsichernde Alternative zur "Überbrückungshilfe III" wird zudem die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe für das erste Quartal 2021 fortgeführt. Weitere Informationen erhalten Sie unter

"Stabilisierungshilfe HOGA" oder Sie wenden sich direkt an Ihre Gemeinde.

(Stand 12.04.2021)