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Informationen zum neuartigen Coronavirus

Wichtige Informationen finden Sie zusätzlich im gemeinsamen Infoportal des Stadt- und Landkreises Karlsruhe:

Das Infoportal bündelt aktuelle Informationen rund um das Geschehen zum Coronavirus in der Region. Es liefert aktuelle Interviews mit Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie einen Überblick zur aktuellen Rechtslage. Dort sind auch die tagesaktuellen Fallzahlen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe abrufbar.

Unter dem Reiter Wirtschaft erhalten Unternehmen zudem einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten des Landes sowie Hilfestellungen zu deren Beantragung.

Informationen des Gesundheitsamtes:

In der Stadt Karlsruhe und dem Landkreis gibt es mehr als 1000 bestätigte COVID-19 Fälle sowie Kontaktpersonen in häuslicher Isolation.

Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Aktuelle Informationen zum Geschehen, Fallzahlen, aktualisierte Risikoeinschätzungen bzw. Dokumente und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) werden zeitnah auf den Internetseiten des RKI veröffentlicht.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Wichtige Hinweise:

Reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum.

Praktizieren Sie gute Händehygiene und halten Sie sich an die Husten- und Niesetikette (siehe weitere Verhaltensregeln).

Tragen Sie beim Einkaufen und im ÖPNV einen Mund-Nasen-Schutz bzw. eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Weitere Verhaltensregeln

(Stand 13.07.2020)

Corona-Warn-App

Im Kampf gegen das Coronavirus steht die offizielle Warn-App der Bundesregierung seit dem 16. Juni 2020 zum Download bereit. Die kostenlos im App-Store und bei Google Play zur Verfügung stehende App soll mithelfen, die Infektionsketten nach zu verfolgen und somit das Virus einzudämmen. Die Nutzung ist freiwilllig.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.   

Erreger

Als Auslöser dieser Lungenentzündungen (COVID-19) wurde am 07.01.2020 das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 identifiziert. Das Virus gehört wie MERS-CoV und SARS-CoV zu den β-Coronaviren. β-Coronaviren verursachen Infektionen beim Tier und können beim Menschen auch schwer verlaufende Infektionen, meist der Atemwege, auslösen.

In Wuhan werden Mensch-Tier-Kontakte als mögliche Quelle für Covid-19 angenommen, die genaue Quelle ist noch ungeklärt.

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar, auch bevor Symptome auftreten.

Informationen zu Übertragungswegen, Krankheitsverlauf und weitere Infos liefert der Steckbrief des Robert Koch-Instituts zu SARS-CoV-2.

Häusliche Isolation

Häusliche Isolation bedeutet, dass die betroffene Person innerhalb des Haushalts den Kontakt zu den anderen im Haushalt lebenden Personen weitgehend vermeidet. Von den anderen im Haushalt lebenden Personen geht deshalb keine eigene Ansteckungsgefahr aus. Sie werden in der Regel nicht isoliert.

Weitere Informationen können dem Merkblatt des Gesundheitsamtes für ambulante COVID-Verdachtsfälle entnommen werden. 

Inkubationszeit und Symptome

Die Inkubationszeit wird gegenwärtig mit bis zu 14 Tagen angegeben.

Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis zu seltenen schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod.

Es können Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Eine spezielle Therapie oder ein Impfstoff existieren nicht. Die Therapie erfolgt somit abhängig von der Schwere der Erkrankung symptomatisch (die Beschwerden werden behandelt).

Wichtiger Hinweis:

Bei leichten Beschwerden, bei denen Sie normalerweise keinen Arzt aufgesucht hätten, bleiben Sie zu Hause. Lassen Sie sich gegebenenfalls telefonisch durch Ihren Hausarzt beraten. Das Gesundheitsamt empfiehlt derzeit niederschwellig Tests auf COVID-19 durchzuführen.

Bei schweren Beschwerden nehmen Sie, wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen im Ausland aufgehalten haben, Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten, oder die Symptome auf eine Coronavirusinfektion hinweisen könnten, vor der Vorstellung beim Hausarzt telefonisch Kontakt auf.

COVID-19 Orientierungshilfe des Robert Koch-Institutes: Betroffen? Was tun?

Prävention durch die Behörden

Die Gesundheitsbehörden beobachten die Entwicklung sehr genau und stehen dabei in engem Kontakt mit dem Bund und den anderen Bundesländern. Koordiniert wird die Beobachtung der Lage in Deutschland durch das Robert Koch-Institut (RKI).

Fälle und Kontaktpersonen werden isoliert und stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt.

Reisehinweise

Die allgemeine Reisewarnung durch die Bundesregierung und das Auswärtige Amt ist aufgehoben.

Wer aus einem anderen Staat nach Baden-Württemberg einreist, muss künftig nicht mehr grundsätzlich in Quarantäne. Entscheidend ist dabei der Aufenthalt in einem durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebietes. Reisende, die aus einem vom RKI als Risikogebiet ausgewiesenen Staat zurückkehren, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Reiserückkehrer, für die eine Quarantänepflicht gilt, müssen sich bei Ihrer Ortspolizeibehörde melden.

Einreisende aus Risikogebieten können von der Quarantänepflicht ausgenommen werden, sofern sie durch ein ärztliches Zeugnis nachweisen, dass sie nicht mit SARS-CoV-2 infiziert sind (bzw. zum Zeitpunkt der Testung kein SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde). Es muss sich auf einen molekularbiologischen Test (PCR-Test) stützen. Diese Tests werden derzeit grundsätzlich aus allen Staaten der Europäischen Union sowie aus unten genannten Staaten akzeptiert, sofern der Test nachweislich in einem qualitätsgesicherten (akkreditierten) Labor durchgeführt wurde. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein. Sofern kein Test vor Einreise durchgeführt wurde, ist es auch möglich, sich nach der Einreise testen zu lassen.

RKI - Einreise aus Risikogebiet nach Deutschland

Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2

Die bestehenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Informationen für Reisende und Pendler der Bundesregierung haben unverändert Gültigkeit.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland warnt das Auswärtige Amt weiterhin. Ausgenommen sind Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien. 

Bei unaufschiebbaren Reisen sind die Informationen für Reisende zu beachten.

Wir empfehlen grundsätzlich weiterhin die Einhaltung der wichtigsten Verhaltensregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Testung und Informationen für Erkrankte

Hausärzte melden Verdachtsfälle auf COVID-19 dem Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt versucht mit allen gemeldeten Personen in Kontakt zu treten. Auf Grund der hohen Zahl an Meldungen kann dies einige Zeit dauern.

Sollte bei Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt keine Testung möglich sein, sollten sie weiterhin die häusliche Isolation fortsetzten.

Die Dauer der häuslichen Isolation beträgt mindestens 14 Tage nach der Rückkehr aus dem Ausland oder nach dem letzten Kontakt zu einem positiv getesteten an COVID-19 Erkrankten. Wenn Sie während dieser Zeit selbst an COVID-19 erkranken, verlängert sich die häusliche Isolation.

Ab Beginn der Beschwerden gilt:

Häusliche Isolation für mindestens 10 Tage und vor Ende der häuslichen Isolation müssen Sie mindestens 48 Stunden keine Beschwerden mehr aufweisen (Sie sind frei von Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen etc.).

Im Zweifelsfall kontaktieren Sie ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt bevor Sie die häusliche Isolation beenden. Für medizinisches Personal gelten besondere Regeln zur Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit.

COVID-19: Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung.

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsansprüchen nach §§ 56, 57, 58 IfSG ist das Regierungspräsidium Karlsruhe rückwirkend ab dem 01.02.2020 befristet bis zum 31.03.2021. Es wurde ein Online-Portal eingerichtet.

Dieses enthält bereits jetzt Informationen zu benötigten Unterlagen, Berechnungsmodalitäten und allgemeinen Verfahrensfragen.

Sofern Sie Ihren Entschädigungsantrag nach §§ 56 ff. IfSG an das Gesundheitsamt Karlsruhe gerichtet haben, werden wir diesen zuständigkeitshalber an das zuständige Regierungspräsidium weiterleiten. Im Hinblick hierauf verweisen wir auf die Datenschutzerklärungen der Regierungspräsidien.