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Einreisebestimmungen


1. Coronavirus-Einreiseverordnung Bund

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt ergänzend zu den Quarantäneregelungen der Länder einheitlich Anmelde-, Test- und Nachweispflichten. Das beinhaltet eine generelle Test- und Nachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr sowie spezielle Test- und Nachweispflichten, die bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz oder Virusvarianten-Gebiet zu beachten sind.

Wenn Sie sich bis zu zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, geben Sie auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. 

Übersicht:

Einreise
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1.1. Regelungen für Flugpassagiere ab 30. März bei Einreise aus dem Ausland

Flugreisende müssen ab dem 30. März vor Abflug dem Beförderer nachweisen, dass sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind und einen aktuellen negativen Coronatest vorlegen. Die dem Test zugrundeliegende Abstrichnahme darf grundsätzlich höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik vorgenommen worden sein.

Diese Test- und Nachweispflicht gilt unabhängig davon, ob die Beförderung aus einem Risikogebiet stattfindet. Die neue Test- und Nachweispflicht gilt vorerst bis einschließlich 12.05.2021.

Für alle anderen Einreisenden gelten weiterhin die Regelungen je nach Einstufung des Gebietes als Risiko-, Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet (vgl. Punkt 2 "Corona-Verordnung - Einreise-Quarantäne EQ").

1.2. Frankreich ab 28. März Hochinzidenzgebiet

Der Bund hat Frankreich als Hochinzidenzgebiet eingestuft: Ab 28. März gelten damit verschärfte Einreiseregelungen für alle Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Einreise in Frankreich aufgehalten haben. Aufgrund bundesrechtlicher Regelungen gilt grundsätzlich eine zwingende Test- und Nachweispflicht bereits bei Einreise.

Zudem muss man sich vor der Einreise digital anmelden.

Wenn Quarantänepflicht besteht, ist zu beachten, dass man sich in diesem Fall in 10-tägige häusliche Absonderung begeben muss, die nicht durch einen Negativtest verkürzt werden kann. 

Ausnahmen bei Quarantänepflichten für Grenzpendler und Grenzgänger: 

Hier sind wöchentlich zwei Negativtests ausreichend, zudem kann der Test auch unverzüglich nach Einreise durchgeführt werden. Antigen-Schnelltests können in Baden-Württemberg kostenlos durchgeführt werden. Tägliche Grenzpendler sind zudem von der Anmeldepflicht befreit. 

Weitere Infos sowie die häufigsten Fragen mit Antworten sind auf der Webseite der Bundesregierung bereitgestellt.

2. Corona-Verordnung - Einreise-Quarantäne EQ

Allgemein gilt:

Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Baden-Württemberg einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet im Sinne des § 2 Nummer 17 des Infektionsschutzgesetzes mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus) eingestuften Gebiet (Risikogebiet) aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Haupt- oder Nebenwohnung oder in eine andere, eine Absonderung ermöglichende Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern;

  • Für Einreisende aus Risikogebieten endet die Absonderung nach § 1 Absatz 1 Satz 1 frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise, wenn eine Person über ein ärztliches Zeugnis oder Testergebnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfügt und sie dieses innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegt. Der zugrundeliegende Test muss die Anforderungen des Robert Koch-Instituts, die im Internet unter der Adresse https://www.rki.de/covid-19-tests veröffentlicht sind, erfüllen.
  • Einreisende aus Hochinzidenzgebieten und aus Virusvariantengebieten können sich nicht aus der zehntägigen Quarantäne freitesten
  • Von der Pflicht zur Absonderung befreit sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis über eine bei Einreise mindestens 21 Tage und höchstens drei Monate zurückliegende, durch eine molekularbiologische Testung mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR-Test) bestätigte Infektion mit dem Coronavirus verfügen.

Weitere Infos:

Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne BW

Häufige Fragen zur Einreise Quarantäne und Tests

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler

Fragen und Antworten bei Einreisen aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten

Risikogebiete

Reisewarnungen anlässlich der COVID-19-Pandemie (Auswärtiges Amt)