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25.11.2019

Amtsleiter Joachim Schneider in den Ruhestand verabschiedet

Am vergangenen Montag verabschiedete Landrat Dr. Christoph Schnaudigel den langjährigen Leiter des Amtes für Umwelt und Arbeitsschutz Joachim Schneider in den Ruhestand.

Der studierte Diplomingenieur für Maschinenbau hatte zunächst bei einem Energieanlagenunternehmen und danach im Gewerbeaufsichtsamt Karlsruhe gearbeitet, als er im Zuge der Verwaltungsstrukturreform im Jahr 2005 zum Landkreis Karlsruhe kam. Dort übernahm er als Leiter des Amtes für Umwelt und Arbeitsschutz Verantwortung für die wichtigsten staatlichen Umweltbereiche. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel ging auf die enorme Bandbreite ein, die vom Natur-, Arten-, Boden-, Grundwasser- und Hochwasserschutz über die Gewerbeaufsicht und untere staatliche Abfallbehörde bis hin zur Altlastenbearbeitung und den Immissionsschutz reichte. „Sie hatten maßgeblichen Anteil, dass das staatliche Gesicht des Landratsamtes nicht gleichbedeutend mit Attributen wie bürokratisch oder von-oben-herab war“, lobte der Landrat, was angesichts durchaus nicht unumstrittener Großprojekte und Planfeststellungsverfahren wie Hochwasserdamm- und Polderverfahren oder dem Konverter-Projekt auf dem Gelände des zurückzubauenden Kernkraftwerks Philippsburg bemerkenswert sei. Neben ausgezeichneter fachlichen Kompetenz bescheinigte ihm der Landrat Führungsqualitäten für die 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seines Amtes und insbesondere auch das Geschick, mit den Kommunen, Verbänden, Unternehmen und der im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes sehr lebendigen Ehrenamts-Szene auf gleicher Augenhöhe umzugehen. Für das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sprach Abteilungsleiter Martin Eggstein, der Joachim Schneider als Urgestein charakterisierte, der Impulse gegeben hatte und auf dessen Meinung man im Land gehört habe. Die besten Wünsche seitens der Belegschaft überbrachte Personalratsvorsitzender Armin Mezger und ein Quartett aus dem Umweltamt verabschiedeten ihren Amtsleiter in gereimter Form. Zum Schluss ergriff Joachim Schneider das Wort. Er blickte zurück auf die vielen Veränderungen, von denen die Arbeit im Umweltamt in den eineinhalb Jahrzehnten seines Wirkens geprägt war. Viele Jahre dauernde Großverfahren mussten ebenso bearbeitet werden, wie Lösungen für kurzfristige hartnäckige Probleme gefunden werden. „Wir haben dennoch alles gemeinsam hinbekommen“, fasste der Scheidende zusammen, der sämtliches Lob an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergab. Nun wolle er sich auf seine Familie konzentrieren.