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Vereinbaren Sie zunächst einen Termin mit dem zuständigen Sozialamt. Es hat auch den Auftrag, Menschen mit Behinderungen umfassend in allen Belangen zu unterstützen und zu beraten.

Die Beratung umfasst zum Beispiel die persönliche Situation des Menschen mit Behinderungen, die Leistungen der Eingliederungshilfe und die Leistungen anderer Leistungsträger und die Verwaltungsabläufe. Die Unterstützung umfasst unter anderem Hilfe bei der Antragstellung und Hilfe bei der Klärung, wenn weitere Stellen zuständig sind.

Das Sozialamt wird dann gemeinsam mit Ihnen klären, was zu tun ist und Ihnen sagen, welche Unterlagen benötigt werden. In der Regel wird das Sozialamt mit dem Menschen mit Behinderungen oder mit der rechtlichen Vertretung ein ausführliches Gespräch zur Bedarfsermittlung führen.

Das Sozialamt schickt Ihnen das Ergebnis der Bedarfsermittlung zu. Im Anschluss an die Bedarfsermittlung stellt das Sozialamt im Rahmen des Gesamtplanverfahrens die Leistungen der Eingliederungshilfe fest. Dafür erhalten Sie einen Bewilligungsbescheid. Nach der Feststellung der Leistungen erstellt das Sozialamt mit Ihnen gemeinsam einen Gesamtplan, der regelmäßig, spätestens alle zwei Jahre überprüft und fortgeschrieben wird.

 Wenn der Mensch mit Behinderungen zusätzlich Leistungen der Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung nach dem Sozialgesetzbuch XII benötigt, ist dazu ein eigener Antrag erforderlich, da diese Leistungen nicht zu den Leistungen der Eingliederungshilfe gehören. Das Sozialamt bespricht mit Ihnen, wie Sie diesen Antrag stellen können und welche Unterlagen dazu erforderlich sind.