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Voraussetzungen für den Erhalt von Übergangsgeld sind:

  • Teilnahme an einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. Umschulung)
    Folgende Träger führen diese Maßnahme durch und zahlen Übergangsgeld:
    • der Rentenversicherungsträger oder
    • die Agentur für Arbeit, unter anderem wenn Sie
      • innerhalb der letzten drei Jahre vor Beginn der Maßnahme mindestens zwölf Monate versicherungspflichtig in der Arbeitslosenversicherung waren oder
      • einen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben und entsprechende Anträge bereits gestellt wurden

oder

  • Teilnahme an einer Rehabilitationsmaßnahme (Leistungen zur medizinischen Rehabilitation)
    Sie können Übergangsgeld beantragen, wenn
    • Ihr Anspruch auf Entgeltfortzahlung wegen gleichartiger Vorerkrankung ganz oder teilweise verbraucht ist und
    • Sie vor deren Beginn oder einer vorhergehenden Arbeitsunfähigkeit Arbeitseinkünfte erzielt und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt haben.

Auch wenn Sie arbeitsunfähig sind oder beispielsweise Arbeitslosengeld beziehen, können Sie ein Übergangsgeld erhalten. Dafür müssen Sie vorher rentenversicherungspflichtig gewesen sein.