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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bietet Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern bundesweit einheitliche Integrationskurse an. Die Struktur der Kurse besteht aus zwei Teilen:

  • Basis- und Aufbausprachkurs mit jeweils 300 Unterrichtsstunden Sprachunterricht
  • Orientierungskurs mit 100 Unterrichtsstunden zur Vermittlung von Kenntnissen des Rechts, der Kultur und der Geschichte in Deutschland

Um das Erlernen der deutschen Sprache möglichst individuell zu fördern, bestehen die Sprachkurse aus sechs Kursabschnitten mit unterschiedlichen Leistungsstufen.

Integrationskurse für spezielle Zielgruppen haben eine abweichende Struktur (bis zu 900 Unterrichtsstunden im Sprachunterricht, Intensivkurs nach der Integrationskursverordnung).

Ziel des Sprachkurses ist der Erwerb "ausreichender Sprachkenntnisse". Die erfolgreiche Teilnahme weisen Sie mit einer Prüfung zum Zertifikat Deutsch nach. Das entspricht Sprachniveau B1.

Spätaussiedler ab 16 Jahren können an den Kursen "Identität und Integration PLUS" teilnehmen. Der Kurs umfasst 200 Unterrichtseinheiten, baut auf dem Integrationskurs auf und behandelt folgende Themen:

  • Fragen Ihrer spezifischen Identiät, z.B. Vorstellungen von der deutschen Kultur und Lebenswelt und Ihre Erfahrungen damit,
  • Herausforderungen und Chancen bei der Alltagsbewältigung im neuen Lebensumfeld und
  • Möglichkeiten und Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Tipp: Als Ergänzung zu den Integrationskursen gibt es weitere Integrationshilfen, vor allem migrationsspezifische Beratungsangebote. Auskünfte über Beratung vor Ort erteilen die Gemeinden.