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Ob Sie eine Erlaubnis brauchen, ist gerät- und ortsabhängig.

  • Gerätgewicht über 0,25kg: Sie müssen das Gerät kennzeichnen.
    Am Gerät müssen auf einer feuerfesten Plakette die vollständigen Namens- und Adressdaten des Eigentümers oder der Eigentümerin zu finden sein.
  • über 2kg: Sie brauchen einen Kenntnisnachweis.
    Dafür müssen Sie je nach Einsatzzweck entweder eine Prüfung ablegen oder sich einweisen lassen. Die Prüfung müssen Sie bei vom Luftfahrtbundesamt anerkannten Stellen ablegen, die Einweisung ist persönlich oder online möglich.
    Sie brauchen u.a. Kenntnis der örtlichen Luftraumstruktur, der luftrechtlichen Grundlagen und der Navigationsfunktionen des Geräts (bspw. der unterschiedlichen Drehmomente der Rotoren).
  • über 5kg: Sie brauchen eine Erlaubnis.
  • über 25kg: Das Fliegen ist grundsätzlich verboten, eine Erlaubnis ist in sehr wenigen Einzelfällen möglich.
    Dabei muss das Gerät besondere technische Anforderungen erfüllen. Beispiel: Ausbringung von Spritzmitteln in der Landwirtschaft per Drohne.

Verboten ist das Fliegen beispielsweise

  • direkt über Naturschutzgebieten und Wohngrundstücken
  • in einem Abstand von weniger als 100 Meter zu Menschenansammlungen
  • in einem Abstand von weniger als 100 Meter zu bestimmten Gebäuden oder Anlagen (Botschaften, Anlagen der Energieerzeugung und -verteilung, Konsulaten, Verfassungsorganen, Ministerien des Bundes oder dem Land, Industrieanlagen)
  • in einem Abstand von weniger als 100 Meter zu bestimmten Einsatzorten und Infrastruktur (Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Bundesautobahnen und Bundesstraßen, Bundeswasserstraßen, Liegenschaften der Polizei und militärischen Objekten)
  • in der Regel über 100 Meter Höhe
  • in Kontrollzonen über 50 Meter Höhe (festgelegter Luftraum um einen Flughafen)
  • außerhalb der Sichtweite

Darüber hinaus müssen Sie die Vorschriften des Datenschutzes beachten.