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7. Maßnahmenkatalog und Szenarien

Die im Rahmen der Veranstaltungen erarbeiteten konkrete Projekte und Maßnahmen, werden in einen Maßnahmenkatalog aufgenommen. Dabei fließen best-practice-Beispiele aus anderen Konzepten mit ein. Maßnahmen können konkrete Sanierungsprojekte oder Projekte zur Energieinfrastruktur, die Entwicklung von gebietsspezifischen Maßnahmen und die Entwicklung von Sanierungsstandards sein. Aber auch Maßnahmen zur Aktivierung der Bürger oder zu Herstellung eines Umsetzungsrahmens sind denkbar. Wichtig dabei ist, dass die entsprechenden Maßnahmen speziell für das Quartier entwickelt oder auf das Quartier abgestimmt sind.

Für geplante Maßnahmen, die kurz-, mittel- oder langfristig umgesetzt werden sollen, wird eine Kurzdarstellung mit den folgenden Inhalten und Bewertungen erstellt:

  • Konkrete Beschreibung der auszuführenden Maßnahmen
  • Kostenschätzung der Maßnahmen
  • Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Sanierungsmaßnahmen
  • Zeitplan für die Durchführung
  • Angaben zum erwarteten Energieverbrauchs-, Energiekosten- und CO2 –Minderungspotential
  • Wirkungsanalyse

Die Kurzdarstellungen bzw. Steckbriefe der jeweiligen Maßnahmen beinhalten grobe Abschätzungen, die im Umsetzungsfall detaillierter ausgearbeitet werden müssen.

Die Maßnahmenbewertung führt dazu, eine Prioritätenliste der Maßnahmen erstellen zu können. Die Zusammenfassung der entwickelten Einzelmaßnahmen zu Szenarien bildet den Rahmen für das eigentliche Konzept. Die Szenarien spiegeln dabei einen erstrebenswerten Endzustand wider, der Bezug auf die Klimaschutzziele der Kommune nimmt. Um dies schrittweise zu erreichen müssen Aktionspläne und Handlungskonzepte erarbeitet werden.

Neben einer Betrachtung des einzelnen Quartiers kann es je nach örtlichen Gegebenheiten wichtig sein, quartiersübergreifende Überlegungen in ein Konzept einzubeziehen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn im Umfeld ein großer Wärmeüberschuss vorhanden ist.