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Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) enthält Entschädigungsansprüche für diejenigen, die von einem Tätigkeitsverbot oder einer Absonderungspflicht betroffen sind und einen Verdienstausfall erlitten haben. Seit der am 16. November 2022 in Kraft getretenen Corona Verordnung absonderungsersetzende Maßnahmen steht ein solcher Entschädigungsanspruch nur noch Beschäftigten in medizinisch-pflegerischen Einrichtungen, Massenunterkünften sowie Justizvollzugsanstalten zu, die einem Tätigkeitsverbot unterliegen.

Bei Arbeitnehmern erfolgt die Antragstellung durch den Arbeitgeber. Dieser hat den Entschädigungsanspruch in Vorleistung an den Arbeitnehmer auszubezahlen. Die zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsansprüchen nach §§ 56, 57, 58 IfSG ist das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim. Auf die Antragstellung hat der Zuständigkeitswechsel keine Auswirkungen. Anträge werden weiterhin über das ländergemeinsame Online-Portal eingereicht. Betroffene finden dort weitere Informationen sowie die genauen Anspruchsvoraussetzungen.

Sofern Sie Ihren Entschädigungsantrag nach §§ 56 ff. IfSG an das Gesundheitsamt Karlsruhe gerichtet haben, werden wir diesen an die zuständige Behörde weiterleiten.

FAQ zu den Entschädigungsverfahren (Landesportal Baden-Württemberg):

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Entschädigungen wegen Absonderung und Kinderbetreuung

Verordnung der Landesregierung zur Form der Antragstellung nach den §§ 56 bis 58 des Infektionsschutzgesetzes sowie Begründung: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/#c124504

06.04.2020