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Jugendhilfe- und Sozialausschuss stimmt Förderantrag zur Errichtung einer Kommunalen Pflegekonferenz zu

Strukturen zur Vernetzung der lokalen Akteure

In seiner aktuellen Sitzung am Montag, 25. Januar, befasste sich der Jugendhilfe- und Sozialausschuss mit dem Erfolgsmodell Kommunale Pflegekonferenzen. Zur Stärkung der Vernetzung aller lokalen Akteure und Strukturen im gesamten Bereich der Pflege stellt das Sozialministerium Baden-Württemberg Haushaltsmittel in Höhe von bis zu 1,5 Mio. Euro für die Implementierung solcher Erfolgsmodelle zur Verfügung. Den Kommunalen Pflegekonferenzen kommt die Aufgabe zu, vor Ort in Fragen der regionalen Pflege- und Unterstützungsstrukturen, Schaffung von altersgerechten Quartiersstrukturen, kommunalen Beratungsstrukturen und Koordinierung von Leistungsangeboten zu beraten. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel informierte das Gremium, mit dieser Initiative den Prozess der Quartiersentwicklung weiter vorantreiben zur wollen. Auch sei die Verzahnung mit den Kommunalen Gesundheitskonferenzen an den Schnittstellen Gesundheit und Pflege von zentraler Bedeutung. Dies gewährleiste einen strukturierten Erfahrungsaustausch sowie eine zielorientierte Zusammenarbeit zwischen den maßgeblichen Akteuren.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel berichtete, dass die Verwaltung eine 0,5 Stelle für die Geschäftsstelle der Kommunalen Pflegekonferenz schaffen will. Die Förderquote des Landes beträgt bis zu 90% der Personal- und Sachkosten oder maximal 60.000 Euro. Bei den geschätzten Kosten in Höhe von rund 73.000 Euro kann der maximale Fördersatz von 60.000 Euro ausgeschöpft werden. Der Ausschuss begrüßte die Landesinitiative und stimmte zu, dass der Landkreis Karlsruhe die entsprechenden Fördermittel beantragt.