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Was muss ich tun, wenn ich Kontakt zu einer Person hatte, die positiv auf Corona getestet wurde?

Wenn Sie engeren Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, bleiben Sie zu Hause. 

Einen Corona-Test sollten Sie erst zwischen dem 5. und dem 7. Tag durchführen lassen, da ein früherer Test eine zu geringe Aussagekraft hat. 

Das Gesundheitsamt wird von den Laboren über alle positiven Testergebnisse informiert.

Mitarbeitende des Gesundheitsamts rufen die positiv getestete Person schnellstmöglich an und fragen sie nach den persönlichen Kontakten, die sie in einem bestimmten Zeitraum hatte. 

Die genannten Kontaktpersonen werden dann von Mitarbeitenden des Gesundheitsamts angerufen. Sie bekommen mitgeteilt, ob sie Kontaktperson der Kategorie I oder Kontaktperson der Kategorie II sind und werden über das weitere Vorgehen informiert (Testung, Quarantäne usw.). 

Aufgrund der hohen Zahl an Neuinfizierten, kann es in Ausnahmefällen bis zu 48 Stunden dauern, bis die positiv getesteten Personen angerufen werden. 

Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt ("höheres" Infektionsrisiko) müssen sich 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben. 

Zur Einschätzung, zu welcher Kategorie Kontaktpersonen Sie gehören, siehe hier: 
Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt ("höheres" Infektionsrisiko): 
Beispiele: 
  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- ("face-to-face") Kontakt mit einer positiv getesteten Person, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus demselben Haushalt 
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, wie z.B. Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, etc. 
  • Personen, die nach Risikobewertung durch das Gesundheitsamt mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen auch bei größerem Abstand als 1,5 m entfernt ausgesetzt waren (z.B. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen). 
  • Personen in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituation mit dem bestätigten COVID-19-Fall (z.B. Kitagruppe, Schulklasse ohne Mund-Nasenschutz), unabhängig von der individuellen Risikoermittlung 
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum dem bestätigten COVID-19-Fall z.B. im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 1,5 m) ohne adäquate Schutzkleidung  
Kontaktpersonen der Kategorie I eines bestätigten COVID-19-Falls im Flugzeug sind: 
  • Passagiere, die Armlehnenkontakt zu der positiv getesteten Person hatten, unabhängig von der Flugzeit.  
  • Saß die positiv getestete Person am Gang, so zählen Passagiere in derselben Reihe jenseits des Ganges nicht als Kontaktperson der Kategorie I, sondern als Kontaktperson der Kategorie II. 
  • Besatzungsmitglieder oder andere Passagiere unabhängig vom Sitzplatz, sofern eines der anderen Kriterien für engen Kontakt zutrifft (z.B. längeres Gespräch). 
Kontaktpersonen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko) müssen sich nicht in Quarantäne begeben. 
Beispiele: 
  • Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, z.B. Arbeitsplatz, jedoch keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten. 
Kontaktpersonen eines bestätigten COVID-19-Falls im Flugzeug: 
  • Passagiere, die in derselben Reihe wie der Quellfall oder in den zwei Reihen vor oder hinter diesem gesessen hatten, unabhängig von der Flugzeit, jedoch nicht unter Kategorie I fallen