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Stadt- und Landkreis engagieren sich gemeinsam bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie

Corona-Detektive aus beiden Verwaltungen im Containment aktiv

Das sogenannte „Containment“, also das Ermitteln von Personen, die im Kontakt mit positiv auf das Corona-Virus Getesteten standen und deren Verfügung in die Quarantäne ist Herzstück der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe, für die das Gesundheitsamt jeweils zuständig ist, hat dieses Prinzip bislang sehr gut funktioniert. In allen Fällen ist es gelungen, Infektketten zuverlässig zu unterbrechen bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen.

Im Gesundheitsamt wurde ein neues Sachgebiet COVID 19 eingerichtet und personell aufgebaut: 26 zusätzliche Stellen für verschiedene Funktionen im Bereich Containment, medizinisches Personal, Qualitätsmanagement, Verwaltung und Telefonhotline konnten bereits besetzt werden. Da das Infektionsgeschehen nicht vorhersehbar ist und unter Umständen äußerst flexibel reagiert werden muss, wird die Stamm-Mannschaft durch sogenannte „Containment-Scouts“ ergänzt. Sie rekrutieren sich aus über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung sowie der Stadtverwaltung. Die Corona-Detektive stammen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der beiden Verwaltungen und wurden für ihre Aufgabe besonders geschult. Auf diese Weise können sie bei Bedarf kurzfristig eingesetzt werden.

Erstmals waren die Corona-Detektive im Zusammenhang mit dem seit Anfang August durch Reiserückkehrer verursachten höheren Infektionsgeschehen im Einsatz. Um optimal arbeiten zu können erstreckt sich der Einsatz jeweils über mehrere Wochen. In Kürze werden erstmals Beschäftigte aus dem Karlsruher Rathaus das Team des Gesundheitsamts verstärken: zum 1. und zum 8. Oktober werden jeweils fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz sein.

Die enge und gute Zusammenarbeit beider Verwaltungen hatte sich zuvor bereits im Bereich der Telefon-Hotline und bei der gemeinsamen Informationsplattform bewährt.