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Auftakt zum bundesweiten Förderprogramm Land.Zuhause.Zukunft

Breit gefächerter Erfahrungsaustausch zum Thema Migration und Teilhabe

Der Landkreis Karlsruhe ist mit seinen innovativen und zukunftsfähigen Ansätzen für die Integration und Teilhabe von Neuzuwanderern in ländlichen Räumen als einer von bundesweit zehn Landkreisen in das Förderprogramm Land.Zuhause.Zukunft der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit der Universität Hildesheim aufgenommen worden. Er fungierte auch als Gastgeber des gemeinsamen Vernetzungstreffens am 1. Oktober, zu der Landrat Dr. Christoph Schnaudigel Vertreterinnen und Vertreter der am Förderprogramm beteiligten Kreisen begrüßen konnte. „Das Programm sehen wir als Chance, unsere Integrationsarbeit noch zielgerichteter zu betreiben. Die regelmäßigen Vernetzungstreffen wollen wir nutzen, uns über erfolgreiche Projekte und Strategien auszutauschen und über Erfahrungen und Herausforderungen zu diskutieren“, informierte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel die Gäste aus den Kreisen Bernkastel-Wittlich (Rheinland-Pfalz), Börde und Burgenlandkreis (beide Sachsen-Anhalt), Dahme-Spreewald (Brandenburg), Enzkreis (Baden-Württemberg), Schwalm-Eder-Kreis (Hessen), Oldenburg (Niedersachsen), Uckermark (Brandenburg) und Weilheim-Schongau (Bayern).

Jeder Kreis setzt dabei unterschiedliche Schwerpunkte: Das Amt für Integration des Landratsamtes Karlsruhe verfolgt das Ziel, einen Dialog mit Menschen mit Migrationshintergrund sowie Migrantinnen- und Migrantenselbstorganisationen zu starten. Dabei geht es beispielsweise um den Austausch zu geeigneten Instrumenten und Strukturen, damit Menschen mit Migrationshintergrund die eigene soziale, politische und kulturelle Teilhabe an der Gesellschaft aktiv gestalten und interkulturelle Öffnungsprozesse voranbringen können. Innovativ an diesem Ansatz ist, die Zielgruppe auf Augenhöhe in den Entwicklungsprozess einzubinden. Der gemeinsame Austausch mit informellen Gruppen und Organisationen von Migrantinnen und Migranten sowie Einzelpersonen soll die verschiedenen Bedürfnisse erarbeiten, um lokale Angebote zu verknüpfen oder neue Angebote zusammen auszuarbeiten. Hervorzuheben ist dabei der Ansatz, das Projekt durch eine Datenanalyse und Evaluierung zu begleiten, um die Integrationsarbeit im Landkreis Karlsruhe an den erfassten Bedarfen und Entwicklungen auszurichten. „Es ist wichtig, Integrationsansätze insbesondere im ländlichen Raum auszubauen und den Austausch unter den Landkreisen zu fördern“, betonte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel die Bedeutung von Integrationsprozessen.

Für weitere Informationen steht Yana Shykhyrina, Amt für Integration, telefonisch 0721 936 77 220 oder per E-Mail: yana.shykhyrina@landratsamt-karlsruhe.de zur Verfügung. Näheres zum Programm ist unter http://www.land-zuhause-zukunft.de/ abrufbar.