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In den Wäldern des Landkreises Karlsruhe hat die Holzerntesaison begonnen

Es wird um Beachtung der Wegsperrungen gebeten

Die Holzernte dient der Ernte des wichtigen, nachwachsenden und klimaneutralen Rohstoffes Holz. Zudem dient die Holzernte der Pflege und der Verjüngung von Wäldern. Ausgewählte Bäume werden dabei gefällt, um Platz und Licht für nachwachsende Bäume zu schaffen. Ziel sind gesunde, stabile Wälder, die die sozialen, ökologischen und ökonomischen Funktionen gleichrangig erfüllen. Der größte Teil dieses Rohstoffes wird in den hiesigen Wäldern in den Herbst- und Wintermonaten geerntet. Gesperrte Waldbereiche und verschmutzte Wege können dabei die Folge sein. Die Wege werden mit Schildern mit der Aufschrift Durchgang verboten sowie Hinweis-Bannern oder rot-weißen Absperrbändern während der Zeit der Holzernte für Waldbesucher gesperrt. „Wir appellieren an die Spaziergänger, Jogger und Radfahrer die Warnhinweise ernst zu nehmen. Es besteht immer die Gefahr, dass Menschen durch herabfallende Äste oder den fallenden Baum zu Schaden kommen. Daher die Absperrung der Waldorte und die Banner, die auf die Gefahr hinweisen,“ so Forstamtsleiter Martin Moosmayer. Zum Leidwesen der Waldarbeitenden und Förster gibt es jedoch immer wieder Waldbesuchende, die diese Absperrungen ignorieren. Dann kann es sehr gefährlich werden. „Sicherheit steht bei der Waldarbeit an oberster Stelle. Hier darf es keine Toleranz geben. Die Waldbesuchenden sollen sich bitte unbedingt daran halten und die Bereiche auf jeden Fall umgehen, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Bitte beachten Sie deshalb zu Ihrer eigenen Sicherheit die Absperrungen!“ so der Forstamtsleiter weiter. Der Landkreis Karlsruhe ist mit einem besonders hohen Anteil an naturnahen Wäldern ausgestattet. Die oft kleinflächig vorkommenden Mischungen von verschiedenen Baumarten und der hohe Strukturreichtum sind für die vielfältigen Funktionen des Waldes von besonderer Bedeutung, für die Waldarbeitenden unter dem Aspekt der Arbeitssicherheit aber auch eine große Herausforderung. Erschwerend kommen nach dem dritten Dürrejahr in Folge sehr hohe Mengen an Schadholz in den umliegenden Wäldern hinzu. Um einer drohenden Entwertung vorzubeugen, werden diese Schadhölzer – bis auf die naturschutzfachlich wertvollen Exemplare und Baumgruppen – relativ rasch eingeschlagen. Das Forstamt hat die kommunalen Waldarbeitenden sowie die jeweiligen Revierleitungen mit einem speziellen Schulungstag auf die zu berücksichtigen Sicherheitsaspekte vorbereitet. Die kommende Holzerntesaison kann also gut vorbereitet beginnen.