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Unfallschwerpunkt wird beseitigt

Kreistagsausschuss für Umwelt und Technik stimmt Umbau von Straßenknoten zu Kreisverkehrsplatz bei Bretten-Büchig zu

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat in seiner jüngsten Sitzung vom 10. Dezember der Planung zum Bau eines Kreisverkehrsplatzes beim Knotenpunkt der Kreisstraßen K3503 und K3506 bei Bretten-Büchig zugestimmt.

„Der Knoten hatte sich zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt, der auch durch eine Geschwindigkeitsreduzierung nicht entschärft werden konnte“, trug der Leiter des Amtes für Straßen Patrick Bohner vor. Der Umbau zum Kreisverkehr wird favorisiert, da damit sowohl die Leistungsfähigkeit der Verkehrsanlage gesteigert und durch ein deutlich geringeres Geschwindigkeitsniveau die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erreicht werden kann. Durch die vorhandene Führung der beiden Straßen kann ein Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 40 m relativ problemlos integriert werden, wodurch die Neuversiegelung von Flächen weitestgehend vermieden werden kann. Gleichzeitig wird ein multifunktionaler Weg parallel zur K3506 von Bauerbach bis zum künftigen Kreisverkehr bzw. vom Kreisverkehr in Richtung Bretten parallel zur K3503 angelegt, der neben dem landwirtschaftlichen Verkehr auch von Radfahrern und Wanderern benutzt werden kann. Beim Kreisverkehrsplatz werden deshalb auch Querungsmöglichkeit für den Fußgänger- bzw. den Radverkehr vorgesehen. Mit angelegt werden auch feste Amphibienschutzeinrichtungen, die die bisherigen mobile - durch Mitarbeiter des Straßenbetriebsdienstes und ehrenamtliche Helfer betreute – Einrichtungen dauerhaft ersetzen. Die Gesamtkosten wurden mit 1.785.000 EUR berechnet. Kostenträger ist der Landkreis Karlsruhe. Der Eigenanteil des Landkreises Karlsruhe beträgt nach Abzug einer voraussichtlichen Förderung einschließlich Planungskostenpauschale ca. 760.000 EUR. Nächster Schritt ist der Antrag auf Aufnahme in das Landesverkehrsfinanzierungsgesetz-Förderprogramm. Gebaut werden soll planmäßig im Jahr 2022