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REACT-EU

Förderung von Projekten mit COVID-19-Bezug durch REACT-EU-Mittel

Die länderübergreifende Ausbreitung der COVID-19-Pandemie hat die Europäische Union dazu gebracht, ein Maßnahmenpaket unter dem Namen „Next Generation EU“ zu verabschieden, welches 750 Milliarden Euro bereitstellt. Vor diesem Hintergrund hat die EU-Kommission u.a. die Initiative REACT-EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe) im Rahmen des Ziels „Investition in Wachstum und Beschäftigung“ entwickelt. Mit REACT-EU wird die Möglichkeit geschaffen, verfügbare Mittel für den Bedarf zu mobilisieren, der sich aus dem zunehmenden Druck auf die Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheitssysteme ergibt und Arbeitgeber*innen sowie Arbeitnehmer*innen in der Bewältigung dieser Herausforderungen zu unterstützen.

Im Rahmen des Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg soll REACT-EU in den Jahren 2021 und 2022 durch die Förderung von Projekten umgesetzt werden. Hierfür wird das Operationelle Programm des ESF in Baden-Württemberg in der Förderperiode 2014-2020 um eine neue Prioritätsachse E „Unterstützung der Krisenbewältigung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und Vorbereitung einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft“ erweitert. Ein Teil der REACT-EU-Mittel soll auch über die regionalen ESF-Arbeitskreise ausgerufen werden. Wichtigste Zielgruppen für die regionale Förderung sind benachteiligte, entkoppelte junge Menschen sowie arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose bzw. langleistungs- beziehende Menschen.

Am 1. März 2021 startet im Landkreis Karlsruhe die Ausschreibungsphase. Bis zum 31. März können alle Träger mit Projektideen auf Basis des Grundlagenpapiers über das ELAN-Formular einen Antrag stellen. Nach erfolgreicher Bewilligung durch den ESF-Arbeitskreis und die L-Bank können die Projekte frühestens am 1. Juni 2021 starten und dürfen spätestens am 31. Dezember 2022 enden. Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie nachfolgend.

Bei Fragen dürfen Sie sich gerne an die Vorsitzende, Jasmin Böringer, oder an die Geschäftsführende des ESF-Arbeitskreises, Ulrike Brunner (Telefonnummer: 0721 936-65360, E-Mail geschaeftsstelle.esf@landratsamt-karlsruhe.de), wenden.

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