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„BuT Plus“

Zusätzliche kostenlose Lernförderung in den Sommerferien über das Bildungs- und Teilhabepaket im Landkreis Karlsruhe

Die Corona-Krise und die damit verbundenen Schulschließungen, Unterrichtsausfälle und Homeschooling haben bei vielen Kindern zu Lerndefiziten geführt. Es besteht die Gefahr, in der Schule den Anschluss zu verlieren. Helfen können Nachhilfe und Lernförderung, die sich viele Familien jedoch nicht leisten können. Um hier zu unterstützen, bieten der Landkreis Karlsruhe und das Jobcenter Landkreis Karlsruhe die Sonderaktion coronabedingter Lernförderung „BuT Plus“ in den Sommerferien 2021 an. In diesem Rahmen können Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket haben, in der Zeit vom 2. August bis 28. August bis zu 30 Schulstunden Lernförderung kostenlos in Anspruch nehmen. Anspruchsberechtigt sind Empfänger von Arbeitslosengeld II, Wohngeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Empfänger von Kindergeldzuschlag. Der größere Teil der Anspruchsberechtigten wird direkt angeschrieben und über die Sonderaktion informiert. Wer ein solches Schreiben nicht erhält und Empfänger der oben genannten Leistungen ist, kann die notwendigen Unterlagen direkt beim Amt für Grundsatz und Soziales unter der Telefonnummer 0721 936-65650 anfordern. Wer Anspruch auf die Lernförderung hat, erhält einen Gutschein zugeschickt, der dann bei einem Nachhilfeanbieter der eigenen Wahl eingelöst werden kann. In Anspruch genommen werden kann die Lernförderung in den Bereichen Deutsch, Fremdsprachen, Mathematik und Naturwissenschaften. Der individuelle Förderbedarf wird von den Betroffenen direkt mit dem Nachhilfeanbieter abgeklärt. Die Vorlage einer schulischen Stellungnahme ist bei dieser Sonderaktion nicht notwendig. Es handelt sich bei der Sonderaktion „BuT Plus“ um eine flankierende Leistung zum schulischen Programm „Lernbrücken“, so Michael Bolek, Amtsleiter im Amt für Grundsatz und Soziales im Landkreis Karlsruhe. Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis. Die Förderangebote sollen einen Beitrag dazu leisten, dass Schülerinnen und Schüler versäumten Stoff aufholen, Lerninhalte vertiefen, gezielt an Lernschwierigkeiten arbeiten und somit den Anschluss in der Schule halten können. Um die Schülerinnen und Schüler mit dem größten Bedarf auch wirklich zu erreichen, werden unter anderen die Schulträger, die Schulsozialarbeit und die Integrationsmanagerinnen und Integrationsmanager des Amtes für Integration unterstützend in die Sonderaktion eingebunden. Die „Lernbrücken“ finden dann im Anschluss an „BuT Plus“ in den letzten beiden Ferienwochen statt.

„Wir würden uns freuen, wenn unser Angebot bei den Familien ankommt und möglichst viele Schülerinnen und Schüler davon profitieren können“, so Amtsleiter Michael Bolek.