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Fragen, Antworten und Austausch zur Klimaschutzstrategie

Zweite Klimaschutzwerkstatt des Kreistags fand im Schloss Stutensee statt

Am 6. Juli fand in der Sporthalle der Jugendeinrichtung Schloss Stutensee die zweite Klimaschutzwerkstatt mit Kreisrätinnen und Kreisräten statt. Die Klimaschutzwerkstatt ist ein Baustein der Klimaschutzstrategie „zeozweifrei“, die der Kreistag kürzlich fortgeschrieben und das Klimaschutzziel, für den gesamten Landkreis CO2-Neutralität zu erreichen, auf das Jahr 2035 vorgezogen hatte.

Kreiskämmerer Ragnar Watteroth konnte 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen, die sich aus Vertreterinnen und Vertreter aller Kreistagsfraktionen sowie der Landkreisverwaltung zusammensetzten und der Einladung von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel gefolgt waren. Nach einem Resümee der bisherigen Aktivitäten und insbesondere der in der vorherigen Klimaschutzwerkstatt erarbeiteten und erfolgreich angegangenen Maßnahmenvorschläge beleuchtete die Geschäftsführerin der Umwelt- und EnergieAgentur Landkreis Karlsruhe (UEA) Birgit Schwegle zusammen mit ihren Mitarbeitern Karsten Thiel und Alexander Köhler den aktuellen Stand in den drei Kernthemen der aktuellen Klimaschutzstrategie: dem Ausbau der Photovoltaik, der Strategie für nachhaltiges Bauen und den Ausbau einer regionalen Wärmeversorgung. Allen Themen widmet sich die UEA gemeinsam mit dem Landratsamt. Anträge zur Aufnahme in Förderprogramme wurden gestellt, die teilweise bereits bewilligt sind.

Da die wesentlichen umzusetzenden Maßnahmen vom Kreistag verabschiedet werden müssen, stand der Austausch mit den Gremienmitgliedern im Mittelpunkt des Nachmittags. In drei Arbeitsrunden reflektierten die Kreisrätinnen und Kreisräte mit der Landkreisverwaltung und der UEA, welche Informationen bzw. Unterstützung benötigt wird, um die vorgestellten Strategien bestmöglich mittragen zu können. Eine Fülle von Ideen, Hinweise und Vorschläge kamen zusammen, die mit geäußerten Bedenken zusammen, die in den weiteren Prozess einfließen.

Im Hinblick auf die Dringlichkeit für das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels und der Erfordernis konkreten und schnellen Handelns warfen die Werkstatt-Teilnehmer abschließend einen selbstkritischen Blick darauf, was jede und jeder Einzelne selbst zum Klimaschutz beitragen kann, und seine es auch noch so kleine Schritte. Einigkeit herrschte im Plenum, dass der Austausch auf Augenhöhe in Veranstaltungen wie Klimaschutzwerkstätten als auch die umfassende Aufklärung über technische Möglichkeiten und gesetzliche Rahmenbedingungen unverzichtbare Instrumente sind, um von der konzeptionellen Phase ins konkrete Handeln zu kommen. Vor diesem Hintergrund wurde die Ankündigung des Kreiskämmerers begrüßt, weitere Werkstätten in diesem Format anzubieten.