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Sanierung des Gehörlosenzentrums verläuft erfolgreich

Zusätzliche Förderung kann zurückgefahren werden

Das Gehörlosenzentrum Karlsruhe als zentraler Anlaufpunkt für gehörlose und hörgeschädigte Menschen und Familien aus der Stadt und dem Landkreis Karlsruhe hat ein breites Angebot in den Bereichen Beratung, Bildung und Sport. Um dieses wichtige Angebot zu erhalten und die notwendige Neuausrichtung zu unterstützen, beteiligte sich der Landkreis mit vorübergehend erhöhten Förderbeträgen von 11.250 Euro zusätzlich im Jahr 2020 und 8.500 Euro zusätzlich für 2021, nachdem das Gehörlosenzentrum in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Die Stadt Karlsruhe, auf deren Gemarkung sich das Zentrum befindet, gewährte einen Investitions- und einen Tilgungszuschuss. Über den aktuellen Stand wurde im Jugendhilfe- und Sozialausschuss in seiner Sitzung am Montag, 27. September im Altenbürgzentrum in Karlsdorf-Neuthard berichtet.

Der Gehörlosen-Sportverein Karlsruhe 1948 e.V., in den das Gehörlosenzentrum mittlerweile eingegliedert ist, wickelt aktuell die Sanierung der Sportanlagen und der Liegenschaften planmäßig ab. Die Mitglieder des Vereins zeigen eine große Bereitschaft, sich mit Eigenleistung einzubringen und belegen, dass der Verein mit der Neuausrichtung auf dem richtigen Weg ist. Mit der Möglichkeit, über die Drittnutzung der Sportanlagen und der sonstigen Liegenschaften laufende Einnahmen zu generieren, soll ein wirtschaftlicher Betrieb künftig gewährleistet sein.

Das Gremium nahm zur Kenntnis, dass die zusätzlich zur Verfügung gestellten Mittel ausreichend waren und der Verein nach erfolgreiche Neuausrichtung mit der Reduzierung der Förderung auf das ursprüngliche Niveau künftig wieder solide wirtschaften kann.