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Gehölzpflege im Landkreis Karlsruhe entlang von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen

Seit Anfang Oktober werden im Rahmen der betrieblichen Unterhaltung wieder die Gehölze an den Straßen zurückgeschnitten, geläutert oder „auf den Stock gesetzt“. Darauf weist das Landratsamt Karlsruhe hin. Ziel der Pflegemaßnahmen ist es die Verkehrssicherheit auf den Straßen für die Verkehrsteilnehmer und das ökologische Gleichgewicht zu erhalten und wo notwendig zu verbessern.

In der aktuellen Pflegesaison, die bis Ende Februar 2022 läuft, hat das Amt für Straßen im Landkreis Karlsruhe mit den jeweils für den Straßenbetriebsdienst zuständigen Stützpunkten Bruchsal, Bretten und Ettlingen zahlreiche größere und kleinere Maßnahmen an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen geplant. Unterstützend werden für diese Aufgaben Fachfirmen als Dienstleister eingesetzt. Insgesamt betreut das Landratsamt ca. 790 km Straßen. Gehölze neben den Straßen dienen vor allem dem Sicht-, Blend- und Windschutz und zur Sicherung der Straßenböschung. Sie haben aber auch eine wichtige gestalterische Funktion um z.B. eine neue Straße landschaftsgerecht in die Region einzubinden. Um die unterschiedlichen Anforderungen an die Gehölzpflege aufeinander abzustimmen, werden vor der Pflegesaison die Belange des Naturschutzes mit dem Umweltamt abgestimmt.

Ist der Grünstreifen neben einer Straße nur schmal, werden die Gehölze regelmäßig „geläutert“. Dabei werden einzelne Gehölze entfernt, damit die verbleibenden Gehölze neue Triebe ausbilden können. Bei größeren Gehölzflächen schauen die Experten schon genauer hin. Junger Bestand wird ebenfalls durch gezieltes Läutern gepflegt und älterer Bestand wird Abschnittsweise „auf Stock gesetzt“. Das heißt sie werden im Wechselhieb auf zehn bis 20 Zentimeter zurückgeschnitten, um neue Triebe auszubilden. Jedes Jahr steht dabei ein anderer Abschnitt auf dem Programm. Ökologisch besonders wertvolle Gehölze bleiben jedoch, wenn keine Gefahr von ihnen ausgeht, bestehen.