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Neugestaltung des Landratsamtsareals in Karlsruhe

Kreistag vergibt Fachplanungsleistungen

In seiner Sitzung vom 23. September hatte der Kreistag einstimmig die Weichen für die Neugestaltung des Landratsamtsareals in der Beiertheimer Allee in Karlsruhe gestellt und zwei Architekturbüros aus Stuttgart und München mit der Objektplanung und mit der Planung der Freianlagen beauftragt. In seiner jüngsten Sitzung vom 18. November, die in der Sport- und Kulturhalle in Ubstadt-Weiher stattfand, hat der Kreistag nun eine Reihe von Fachplanungsleistungen für das Projekt vergeben. Kriterien der Vergabe waren unter anderem die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ein realisiertes Referenzprojekt sowie das Projektteam.

Die technische Gebäudeausrüstung im Hinblick auf Heizung, Lüftung und Sanitär wurde an das Büro Pfeil & Koch Ingenieurgesellschaft GmbH & Co. KG aus Köln vergeben. Die Elektroplanung an die Bietergemeinschaft Büro Müller & Bleher GmbH & Co. KG und FAKTORLicht GmbH & Co. KG aus Filderstadt. Bei der Gebäudeautomation fiel die Wahl auf das Büro Rentschler und Riedesser Ingenieurgesellschaft für Technik und Bau aus Filderstadt. Alle Vergaben beziehen sich auf die Leistungsphasen 1-3 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI, also auf die Grundlagenermittlung, die Vor- und die Entwurfsplanung.

Die Planung des Abbruchs wird das Büro Arcadis Germany GmbH aus Karlsruhe übernehmen. Die Tragwerksplanung wird an das Büro Schlaich Bergermann Partner - SBP GmbH aus Karlsruhe vergeben. Die Förderanlagenplanung geht an das Büro FC-Förderanlagen GmbH aus Karlsruhe.

Weiter hat der Kreistag die Projektsteuerung an das Büro FC-Projektsteuerung GmbH aus Karlsruhe vergeben. Weiter bemüht sich das Büro unter anderem um Förderungs- und Zuschussmöglichkeiten. Um eine höhere Planungs-, Termin- und Kostensicherheit sowie ein besseres Risikomanagement zu haben, wird ein sogenanntes Building Information Modeling (BIM)-Management installiert. Dieses wurde an das Büro HOCHTIEF ViCon GmbH aus Essen vergeben.

Nächster Schritt ist der Abbruch des Langbaus des früheren Badenwerksgebäudes. Hierzu kündigte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel eine Anwohnerinformation im Februar 2022 an. Parallel wird von der Stadt Karlsruhe das Bebauungsplanverfahren durchgeführt, für das unter anderem ein Verkehrsgutachten, diverse Umweltgutachten sowie ein übergreifendes Energiekonzept erarbeitet werden. Außerdem wird mit der Stadt Karlsruhe die neue Eingangssituation am Ettlinger Tor mit Ergebnissen aus dem Wettbewerbsverfahren „Hermann-Levi-Platz“ am Staatstheater abgestimmt. Mit den von den Landschaftsarchitekten lohrer.hochrhein erarbeiteten Wegebeziehungen am Ettlinger Tor und der „Grünen Mitte“ des Siegerentwurfs des Landratsamtsareals soll ein ansprechender Außenbereich mit Aufenthaltsqualität für Sport, Spiel und Interaktion entstehen.