Sprungziele
Seiteninhalt

Die Holzerntesaison 2021/22 hat begonnen

Das Forstamt des Landkreises Karlsruhe sperrt zum Schutz der Waldbesucher und Waldarbeiter Wege und bittet um Beachtung

Im Wald hat eine neue Saison begonnen. Mit der Holzernte wird im Landkreis Karlsruhe der wichtige, nachwachsende und klimaneutrale Rohstoff Holz gewonnen. Sie findet größtenteils in den kommenden Wintermonaten statt. Denn in dieser Zeit ruhen die Bäume. Gesperrte Waldbereiche und verschmutzte Wege können jedoch die Folge der Holzernte sein. Aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Waldbesucher sowie bei der Waldarbeit beteiligten Personen bittet das Forstamt des Landkreises darum, die Absperrungen und Hinweise zu beachten. Nach der erfolgreichen Holzernte und gegebenenfalls einer Instandsetzung stehen die Wege wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Die regelmäßige Holzernte in Form von Pflegemaßnahmen und Durchforstungen sorgt für in sich stabilere Waldstrukturen und die entsprechende Verjüngung der Waldbestände. Durch die gezielte Pflege können einzelne Bäume besonders gefördert werden und sich durch höhere Einzelstabilität gegenüber den künftigen klimatischen Herausforderungen besser wappnen. Letztlich werden so widerstandsfähige, stufige und gesunde Mischwälder erhalten und erzogen, welche die ökologischen, sozialen und ökonomischen Funktionen gleichermaßen erfüllen. Das Forstamt führt seine Holzernte in den Wintermonaten durch. Die Bäume stehen dann nicht voll im Saft, wiegen dadurch weniger und können durch fehlendes Laub leichter und sicherer zu Boden gebracht werden. Auch das Risiko von Pilzbefall am eingeschlagenen Holz ist deutlich reduziert.

Von den Erntearbeiten betroffene Wege werden mit Schildern mit der Aufschrift „Durchgang verboten“ sowie Hinweis-Bannern oder rot-weißen Absperrbändern abgesperrt. „Es besteht immer die Gefahr, dass Menschen durch herabfallende Äste oder den fallenden Baum zu Schaden kommen. Sperrungen werden dann aufgehoben, wenn keine Gefahr mehr für Erholungssuchende besteht“, teilt Forstamtsleiter Martin Moosmayer mit. Daher könne es auch vorkommen, dass Wege über die gesamte Hiebsdauer gesperrt sind, da zum Beispiel lose Äste in den Kronen noch stehender Bäume hängen. „Von herabfallenden Baumteilen geht eine enorme Gefahr für Leib und Leben aus, dem kann ausschließlich über eine zeitlich begrenzte Sperrung der Zugangswege begegnet werden“, sagt Moosmayer.

Zum Leidwesen der Forstleute gibt es jedoch immer wieder Waldbesucher, die sich über diese Absperrungen hinwegsetzen und den Gefährdungsbereich achtlos betreten. „Sicherheit steht bei der Waldarbeit an oberster Stelle. Hier haben wir keinen Spielraum. Die Waldbesucherinnen und Waldbesucher sollen sich bitte unbedingt an bestehende Sperrungen halten und solche Bereiche auf jeden Fall umgehen“, so Amtsleiter Moosmayer. Auch wenn keine Motorengeräusche zu hören sind, sollte man sich nicht selbst in Gefahr bringen. Absperrungen sind daher zwingend zu beachten.