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Kreistags-Ausschuss für Umwelt und Technik vergibt Bauleistungen für mehrere Projekte

Neben der Neugestaltung des Landratsamt-Areals gehen die Arbeiten an Schulen und der Straßenmeisterei Bruchsal voran

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat bei seiner Sitzung am Donnerstag, 31. März, die im Pfarrgemeindezentrum Don Bosco in Graben-Neudorf stattfand, gleich mehrere Leistungen für anstehenden Bauprojekte vergeben. Im Mittelpunkt stand besonders die Neugestaltung des Landratsamt-Areals in der Beiertheimer Allee in Karlsruhe und der aktuelle Sachstand des Vorhabens.

Zunächst steht der Abbruch des Langbaus entlang der Kriegsstraße an. Hierzu informierte der Landkreis am 21. Februar die Anwohner bei einer eigenständigen Veranstaltung. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, so dass mit der Schadstoffsanierung begonnen werden kann. Der Rückbau soll im Herbst 2022 starten. Bereits bis Mitte 2022 wird das in die Jahre gekommene und nicht mehr ausfallsichere Rückkühlwerk für die Kälteanlagen durch ein Interim auf der Fläche neben dem Haupteingang ersetzt, welches gleichzeitig Lärmemissionen vermindert. Zudem schreiten die Abstimmungen zwischen dem Landkreis und der Stadt Karlsruhe hinsichtlich des Bebauungsplanverfahrens voran: Dazu zählen unter anderem die Planung der Flächen im Außenbereich sowie die Bauabschnittsbildung. Insgesamt könnten nach derzeitigem Stand bis zu 50.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche am neuen Areal entstehen. Derzeit wird geprüft, ob und welche weiteren Dienststellen des Landratsamts über die bestehende Planung hinaus wirtschaftlich sinnvoll in das Hauptgebäude verlagert werden können.

Der Ausschuss für Umwelt und Technik vergab die Planungsleistungen für Bauphysik an das Büro Bobran Ingenieure aus Stuttgart. Die Fassadenplanung wird an das Büro IFP Weber GmbH & Co. KG aus Argenbühl vergeben, die Planungsleistungen für den Bauschutz an das Büro Bauart Konstruktions GmbH & Co. KG aus Darmstadt. Die Baugrubenplanung übernimmt das Büro Arcadis Germany GmbH aus Karlsruhe, auch dem stimmte der Ausschuss zu. Die Nachbeauftragung zur Fachplanung des Bebauungsplanverfahrens geht an das Büro Jestaedt + Partner aus Mainz. Weiter gab es Zustimmung für die Vergabe der Bauleistung für die Errichtung der Lärmschutzwand an die Firma Maibach aus Göppingen.

Neben Entscheidungen für die Neugestaltung des Landratsamt-Areals standen Vergaben für weitere Projekte auf der Tagesordnung – darunter der zweite Bauabschnitt des Beruflichen Bildungszentrums in Ettlingen. Dort steht neben dem Abbruch der Albert-Einstein-Schule auch ein Interim für die Sporthalle an. Die Abbrucharbeiten übernimmt die Firma PORR Becker Abbruchtechnik aus München, dem stimmte der Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung zu. Die Raumlufttechnische Anlage für das Interim der Sporthalle wurde an die Firma Julius Leibig Lufttechnische Anlagen GmbH & Co. KG aus Oberhausen vergeben, die Stahlarbeiten an die Firma Stahlbau OTT GmbH & Co. KG aus Kirchheim/Teck. Zudem ermächtigte das Gremium den Verwaltungsausschuss, in dessen Sitzung am 7. April Leistungen für Elektroarbeiten und -technik zu vergeben.

Weiter steht die Generalsanierung der Gartenschule Ettlingen an. Der Ausschuss stimmt auch hier folgenden Vergaben zu: Die Objektplanung übernimmt das Büro Loewer+Partner PartG aus Darmstadt, die Projektsteuerung das Büro Codema International GmbH aus Offenbach am Main, die Fachplanungen der Technischen Gebäudeausrüstung das Büro WPW Rhein-Neckar GmbH aus Speyer sowie das Büro IGP Ingenieurgesellschaft mbH aus Pforzheim.

Zuletzt entschied das Gremium über eine weitere Vergabe für den Neubau der Straßenmeisterei Bruchsal. Das Projekt ist voraussichtlich im Herbst 2023 abgeschlossen. Den Entschluss für den Neubau traf der Kreistag einstimmig im Juli des vergangenen Jahres. Der Ausschuss für Umwelt und Technik beschloss, die Dachabdichtungsarbeiten an die Firme Gebrüder Rückert GmbH & Co. KG aus Gosheim zu vergeben.