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Der Förderkreis Migration und Altenpflege will die Ausbildungs- und Berufschancen stärken

Die Kreisintegrationsstelle hat den Förderkreis Migration und Altenpflege ins Leben gerufen. Beim ersten Treffen im Landratsamt Karlsruhe kamen Berufsfachschulen, ausbildende Unternehmen, Ehrenamtliche, ehemalige Auszubildende und weitere begleitende Akteure zusammen. Erklärtes Ziel des Förderkreises ist es, den Zugang von Neuzugewanderten für eine Ausbildung in der Pflege zu fördern. Erste Ansätze wurde dazu bereits im Förderkreis vorgeschlagen. Diese sollen zukünftig ausgebaut werden: das Ernennen von Ausbildungsbotschafterinnen und -botschaftern, die Einrichtung einer Onlineplattform zur Einstellung von freien Praktikums- und Ausbildungsplätzen, die Stärkung der Sprachentwicklung der Auszubildenden und der Einsatz von Mentorinnen und Mentoren direkt in Betrieben.

Ein zentraler Faktor, damit das Vorhaben gelingt, ist das seit mehreren Jahren bestehende baden-württembergische Modell der Altenpflegehilfeausbildung inklusive einer intensiven Deutschförderung: Dadurch ergibt sich eine Ausbildungsmöglichkeit, die für Menschen zugeschnitten ist, die Deutsch als Sprache gerade erst erlernen. Wegen seiner vergleichsweise niedrigschwelligen Eingangsvoraussetzungen und den großen Chancen, die sich für die Auszubildenden nach dem Staatsexamen ergeben, ist diese Ausbildung auch bei Geflüchteten recht beliebt. Der Förderkreis Migration und Altenpflege will mit seinem Zusammenschluss nun erreichen, dass diese Möglichkeiten noch bekannter werden. Daher wurde im ersten Schritt beim Treffen Anfang April zusätzlich beschlossen, die Werbung für die Altenpflegehilfeausbildung mit Deutschförderung durch einen gemeinsamen Flyer aller Berufsfachschulen zu intensivieren.

Weitere Informationen gibt es über Ansprechpartnerin Bettina Lichter telefonisch unter 0721 936-77080 sowie per Mail an amt33.arbeitsmarktintegration@landratsamt-karlsruhe.de.