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Zufriedene Gesichter im Landkreis Karlsruhe

Hohe Fördersumme für Lernfabrik 4.0 der Beruflichen Schulen Bretten und Albert-Einstein-Schule Ettlingen

Sichtlich zufrieden waren Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, die Schulleiterin der Beruflichen Schulen Bretten (BSB) Barbara Sellin und der Schulleiter der Albert-Einstein-Schule Ettlingen (AES) Joachim Dambach, als sie von Ministerialdirektor Michael Kleiner, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, den Bewilligungsbescheid von rund 350.000 Euro für die Lernfabrik 4.0 am Mittwoch, 23. Januar, im Neuen Schloss in Stuttgart, entgegennehmen konnten. „Das ist der verdiente Lohn unserer vereinten Anstrengungen für eine praxisnahe und anwendungsorientierte Aus- und Weiterbildung der Schülerinnen und Schüler der beiden Beruflichen Schulen des Landkreises“, konstatierte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Die Lernfabrik 4.0 ist ein Baustein der Digitalisierungsoffensive des Landkreises Karlsruhe, die neben der Verwaltung auch die Beruflichen Schulen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren umfasst.

Bereits seit Oktober 2016 können Schülerinnen und Schüler der BSB in einem Grundlagenlabor einer Lernfabrik 4.0 industrielle Fertigungsprozesse insbesondere in den Bereichen Automatisierung, Steuerung und Programmierung durchführen, wie sie auch in Handwerk und Wirtschaft zum Einsatz kommen.

„Nächster Schritt ist der Aufbau eines Lernfabrik 4.0-Verbundes mit der AES, so dass an beiden Standorten durch eine entsprechende Vernetzung die Prozesse von der Auftragserteilung über die Produktion bis zur Lieferung durchgeführt werden können“, berichtete Schulleiterin Barbara Sellin. Da die Vernetzung auf einer leistungsfähigen Internetverbindung basiert, profitieren die Schulen direkt von der Breitbandoffensive des Landkreises Karlsruhe, der hier bekanntlich auf einem sehr guten Weg ist. Alle Schulen des Landkreises Karlsruhe verfügen über eine 100Mbit-Internetverbindung per Glasfaser.

Wie bereits beim Grundlagenlabor können die Schulen auch bei diesem Projekt auf die Unterstützung von Firmen zählen. Rund 75.000 Euro, das entspricht 10 % der Investitionssumme für die Lernfabrik 4.0, steuern mittelständische Unternehmen der regionalen Wirtschaft bei. „In der Zusammenarbeit bringen die Firmen ihre Kenntnisse und Erfahrungen ein und wir können so deren Anforderungen praxisnah umsetzen. Durch die wechselseitige Unterstützung und den gegenseitigen Austausch profitieren alle Beteiligten“, ergänzte Schulleiter Joachim Dambach.

„Die großzügige Unterstützung seitens des Landes Baden-Württemberg bestärkt uns in unserem Weg, den jungen Menschen eine Qualifizierung auf hohem Niveau zu ermöglichen und so den Fachkräften von morgen eine ausgezeichnete Zukunftsperspektive zu bieten“, richteten Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und die beiden Schulleiter ihren Dank an das Land.

Ein lohnender Besuch: Ministerialdirektor Michael Kleiner (2.v.r.), Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, überreicht Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (3.v.r.) den Bewilligungsbescheid über rund 350.000 Euro für die Lernfabrik 4.0. Die Schulleiterin der Beruflichen Schulen Bretten Barbara Sellin (rechts) und der Schulleiter der Albert-Einstein-Schule Ettlingen (AES) Joachim Dambach (3.v.l.) waren sichtlich zufrieden. (Bild: Franziska Kraufmann)
Ein lohnender Besuch: Ministerialdirektor Michael Kleiner (2.v.r.), Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, überreicht Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (3.v.r.) den Bewilligungsbescheid über rund 350.000 Euro für die Lernfabrik 4.0. Die Schulleiterin der Beruflichen Schulen Bretten Barbara Sellin (rechts) und der Schulleiter der Albert-Einstein-Schule Ettlingen (AES) Joachim Dambach (3.v.l.) waren sichtlich zufrieden. (Bild: Franziska Kraufmann)