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Das Altern im Sozialraum und Quartier stand im Mittelpunkt der sechsten Kommunalen Pflegekonferenz im Landkreis Karlsruhe

Zur sechsten Kommunalen Pflegekonferenz des Landkreises Karlsruhe trafen sich am Dienstag, 23. April, im Alex Huber Forum in Forst über 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Fachkräfte, Vertreterinnen und Vertreter der Kranken- und Pflegekassen sowie ehrenamtliche Initiativen. Unter dem Motto „Zusammen pflegt man weniger allein…“ entwickelten sie gemeinsam Ideen und Ansätze, wie das Altern im Sozialraum und Quartier trotz des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels in der Pflege gelingen kann.

Auf Basis von gerontologischen und pflegewissenschaftlichen Konzepten blickten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Professorinnen Dr. phil. Ines Himmelsbach und Dr. Nadine Konopik von der Katholischen Hochschule Freiburg auf zukunftsorientiere Sorgestrukturen. Einen konkreten Ansatz, wie eine möglichst lange selbständige Lebensführung in den eigenen vier Wänden gefördert werden kann, stellte Matthias Brünett vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. mit den präventiven Hausbesuchen vor. In fünf verschiedenen Workshops ein konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv beteiligen. Dabei gab es viele Möglichkeiten, eigene Impulse zu setzen, beispielsweise wie eine mögliche Quartiersmaßnahme für eine Pflegeeinrichtung oder Eckpunkte für die Umsetzung präventiver Hausbesuche aussehen können, und sich mit anderen zu vernetzen.

Professor Dr. Marcel Sailer von der dualen Hochschule Heidenheim trat bewusst mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops “Technische Unterstützungssysteme in der häuslichen Versorgung“ in den Dialog, damit alltagstaugliche Produkte entstehen können. Intensiv über die Grenzen und Möglichkeiten, Pflege neu zu denken, wurde auch im Workshop “Innovative Pflege in der ambulanten Versorgung: Ein Mehrwert für alle?“ diskutiert, den Clarissa Simon, stellvertretende Geschäftsführung AWO Karlsruhe gGmbH, moderierte. Margit Freund, Sozialdezernentin im Landratsamt Karlsruhe, ermutigte zum Schluss, die Diskussionen und Impulse weiter aufzugreifen, um die neu gewonnenen Eindrücke in die jeweilige Praxis und das eigene Umfeld zu tragen.

24.04.2024