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Bedeutung für den Menschen

In den Tropen und klimatisch warmen Regionen kann die Tigermücke humanmedizinisch relevante Viren (Chikungunya-, Dengue-, Gelbfieber und West-Nil-Virus) auf den Menschen übertragen. Diese Möglichkeit ist in kühleren klimatischen Regionen wie Deutschland zwar gering, kann aber auch nicht vollständig ausgeschlossen werden. 

Ohne Frage kann die Mücke aber äußerst lästig werden, denn sie brütet in Siedlungsnähe, ist tagaktiv, sehr aggressiv und tendiert zu mehreren, kurz aufeinanderfolgende Blutmahlzeiten. Dadurch kann es bei hohen Populationsdichten zu Einschränkungen des Freizeitverhaltens einhergehend mit Verringerung der Lebensqualität kommen.