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Landkreis Karlsruhe

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Amt für Straßenverkehr, Ordnung und Recht

Herzlich willkommen auf der Internetseite des Ausländeramts

Wir bemühen uns, hier die in der Praxis am wichtigsten und am häufigsten vorkommenden Fragen anzusprechen und zu beantworten.
Daneben finden Sie diverse Formulare zum Ausdruck, die Sie zu Hause ausfüllen können. Sie ersparen sich damit Zeit und ggf. mehrfache Vorsprachen.

Das Ausländerrecht ist außerordentlich ausdifferenziert und einzelfallbezogen. Bitte haben Sie daher Verständnis, wenn nicht alle Einzelheiten dargestellt werden können; das dient auch der Übersichtlichkeit, und damit Ihrer schnelleren Orientierung.
Im Einzelfall kann es auch Abweichungen geben; maßgeblich sind insoweit allein Auskünfte des jeweils zuständigen Sachbearbeiters.

Die folgenden Unterpunkte behandeln diejenigen Lebenssachverhalte/Fragen, die am häufigsten an unsere Mitarbeiter herangetragen werden:

  • Besuchseinladungen:

Personen aus Ländern, denen die Einreise nach Deutschland zu Besuchszwecken nur mit einem Visum gestattet ist (z.B. Türkei, Russland...) benötigen ein Besuchsvisum. Es ist bei der deutschen Vertretung im jeweiligen Land vom Besucher zu beantragen.

Für diese Antragstellung bei der deutschen Vertretung benötigt der Besucher eine schriftliche "Verpflichtungserklärung" , die der Gastgeber bei der Ausländerbehörde unter Vorlage des verlinkten Formulars beantragen muss.

Welche Unterlagen Sie neben dem Formular für die Verpflichtungserklärung benötigen, entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.

  • Familiennachzug:

Da die Voraussetzungen für einen Familiennachzug sehr unterschiedlich sein können, soll hier nur auf den am häufigsten vorkommenden Fall des Nachzugs des Ehegatten eingegangen werden.

Für den Ehegattennachzug aus Nicht-EU-Staaten ist die vorherige Vorsprache des Einladenden beim Ausländeramt nicht notwendig. Vielmehr ist erste Anlaufstelle die deutsche Botschaft oder die nächstgelegene deutsche konsularische Vertretung im Heimatstaat des/der Nachzugswilligen.
Er/sie beantragt dort ein Visum für den Familiennachzug. Es bietet sich an, vorher telefonisch bei der Vertretung anzufragen, welche Unterlagen benötigt werden, oder gleich mit allen möglicherweise wichtigen Unterlagen (also z.B. Geburtsurkunde, Heiratsurkunde usw.) dort vorzusprechen. Die Vertretung informiert dann über ggf. weitere Anforderungen und das weitere Verfahren.

Grundsätzlich besteht für den Ehegattennachzug das Erfordernis des Nachweises von Mindestsprachkenntnissen; ausgenommen hiervon sind lediglich Staatsangehörige von Australien, Israel, Japan, Kanada, Südkorea, Neuseeland und USA.
Diesen Nachweis bildet in aller Regel das sog. "Zertifikat A1". Die Botschaft informiert über die Einzelheiten und darüber, wo im jeweiligen Staat Deutschkurse besucht bzw. Prüfungen abgelegt werden können.

Über die Dauer des Verfahrens lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen; sie hängt von vielen Faktoren ab, insbesondere von der Arbeitsbelastung der Botschaften/Vertretungen vor Ort. Die Ausländerbehörde hat darauf leider keinen Einfluss.

  • Übertrag von Aufenthaltstiteln in neue Pässe

Für den Übertrag von Aufenthaltstiteln in neue Pässe werden folgende Unterlagen benötigt:

- alter Pass
- neuer Pass
- biometrisches Passbild, nicht älter als zwei Jahre
- die Gebühr beträgt 10 Euro

  • Biometrische Passbilder

Sowohl für den Übertrag von Titeln als auch beispielsweise für Anträge auf Verlängerung oder Neuerteilung von Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis wird ein aktuelles (nicht älter als zwei Jahre) sog. "biometrisches" Passbild benötigt. Zwar kennen mittlerweile die meisten Fotografen die diesbezüglichen Vorschriften, dennoch hierzu folgendes Merkblatt. Sollten Sie ihr Passbild an einem Automaten anfertigen lassen, informieren Sie sich genau, ob der Automat biometrietaugliche Bilder erstellt !