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Landkreis Karlsruhe

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Amt für Straßenverkehr, Ordnung und Recht

Führerscheinstelle

Führerscheinstelle Karlsruhe und Bruchsal

Auskünfte über die Behördenrufnummer 115

Wichtig

  Für alle Führerscheine ist zwingend ein biometrisches Lichtbild einzureichen.

  Ersatzführerschein

 

Die Führerscheinstelle des Landkreises in Karlsruhe ist für die Kreiseinwohner in den Gemeinden

Bretten, Eggenstein-Leopoldshafen, Ettlingen, Karlsbad, Kürnbach, Linkenheim-Hochstetten, Malsch, Marxzell, Oberderdingen, Pfinztal, Rheinstetten, Stutensee, Sulzfeld, Waldbronn, Walzbachtal, Weingarten, Zaisenhausen

zuständig,

die Führerscheinstelle Landkreises in Bruchsal ist für die Kreiseinwohner in den Gemeinden

Bad Schönborn, Bruchsal, Dettenheim, Forst, Gondelsheim, Graben-Neudorf, Hambrücken, Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal, Kronau, Oberhausen-Rheinhausen, Östringen, Philippsburg, Ubstadt-Weiher, Waghäusel.

Wo erfolgt die Antragstellung?

Anträge auf Ersterteilung, Erweiterung, Verlängerung, Umschreibung und Wiedererteilung der Fahrerlaubnis sowie der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung und eines internationalen Führerscheins werden über das Bürgermeisteramt der Wohnsitzgemeinde gestellt. Dort liegen auch die entsprechenden Antragsformulare aus.

Gleiches gilt für die Anträge auf Umstellung einer vor dem 1. Januar 1999 erteilten deutschen Fahrerlaubnis und den Erwerb eines neuen Kartenführerscheins.



Die Umstellung einer Fahrerlaubnis alten Rechts (erteilt vor dem 1.1.1999) in die neuen Klassen und Erwerb eines Kartenführerscheins

Vor dem o.a. Stichtag erteilte deutsche Fahrerlaubnisse werden im Umfang der erteilten Berechtigungen in die neuen Fahrerlaubnisse umgetauscht.

Die alten Fahrerlaubnisklassen 1, 1a, 1b, 4 und 5 werden beim Umtausch unbefristet erteilt.

Ebenso wird Inhabern der alten Klasse 3 bei einem Umtausch unbefristet die Fahrerlaubnis der Klassen B, BE, C1, C1E erteilt. Mit dieser Fahrerlaubnis dürfen Kraftfahrzeuge bis 7,5 t zulässiges Gesamtgewicht und Züge bis 12 t geführt werden. Wird von Inhabern der alten Klasse 3 zusätzlich die Klasse CE (79) beantragt (Züge mit Einachsanhänger bzw. mit Tandemachse) von 12 t bis ca. 18,5 t, so wird diese Klasse bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres befristet.

Inhaber der Klasse 3 können beim Umtausch (nicht später) und auf gesonderten Antrag prüfungsfrei auch die Klasse T erwerben, die zum Führen von Traktoren/landwirtschaftlichen Zugmaschinen auch über einer bauartbedingten Geschwindigkeit von 32 km/h berechtigt. Es muss von diesen allerdings der Nachweis geführt werden, dass sie selbst einen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb führen oder aber dort (auch aushilfsweise) regelmäßig oder ab und zu tätig sind. Darüber hinaus gibt es noch weitere Tätigkeiten in ähnlich strukturierten Betrieben, die den prüfungsfreien Erwerb der Klasse T beim Umtausch begründen können. Hierüber gibt die Führerscheinstelle auf Anfrage Auskunft. Bei Inhabern der Klasse 2 erfolgt die Erteilung der Klasse T automatisch

Auch wird Inhabern der alten Klasse 2 beim Umtausch die künftige Klasse CE unbeschränkt bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres erteilt. Frühestens 1/2 Jahr vor Vollendung des 50. Lebensjahres kann beim Umtausch auch die Verlängerung nach Vorlage der ärztlichen Kontrolluntersuchungen beantragt werden. In diesen Fällen wird die Fahrerlaubnis für 5 Jahre erteilt.