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Landkreis Karlsruhe

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Amt für Umwelt und Arbeitsschutz

Regenwasserbehandlung

Regenwasser beträgt ein Vielfaches des Schmutzwassers. Weil Kläranlagen nur eine begrenzte hydraulische Kapazität haben, muss das anfallende Regenwasser in Gewässer eingeleitet (entlastet) werden. Bei Regenabfluss können hohe Schmutzfrachten auftreten und das Gewässer stark belasten. Die Regenwasserbehandlung hat daher das Ziel, die Gewässerbelastung zu vermindern.

Der Grundgedanke der naturverträglichen Regenwasserbewirtschaftung besteht darin, Abflüsse am Entstehungsort zu vermeiden, zu verringern oder zumindest stark zu verzögern ohne die Qualität des Grundwassers oder der oberirdischen Gewässer nachteilig zu beeinträchtigen.

Anforderungen an die Regewasserbeseitigung ergeben sich aus

  • der Verschmutzung und Menge des Regenwassers
  • dem Schutzbedürfnis der oberirdischen Gewässers
  • dem Schutzbedürfnis des Grundwassers

Daraus abgeleitet können Behandlungsanlagen vor einer Einleitung oder Versickerung erforderlich werden. Die Verminderung der Gewässerbelastung kann z.B. durch Sedimentationsanlagen, Filteranlagen oder Bodenpassagen erreicht werden.

Im Mischsystem unterscheidet man folgende Behandlungsanlagen:

  • Regenüberlaufbecken
  • Stauraumkanäle
  • Bodenfilteranlagen

Anlagen zur Regenwasserbehandlung im Trennsystem sind:

  • Regenklärbecken
  • Bodenfilteranlagen
  • Schmutzfangzellen (bei kleinen Flächen)