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Landkreis Karlsruhe

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Amt für Umwelt und Arbeitsschutz

Abwasserabgabe

Für das Einleiten von Abwasser in ein Gewässer wird eine Abgabe erhoben. Das Abwasserabgabengesetz gilt nur für unmittelbare Einleitungen in ein Gewässer (Direkteinleitungen).

Die Abwasserabgabe ist eine Umweltabgabe mit Anreiz- und Ausgleichsfunktion. Ihr Ziel ist es, wirtschaftliche Anreize zu schaffen, die Leistungsfähigkeit von Kläranlagen und Regenwasserbehandlung zu verbessern und abwasserarme oder abwasserlose Produktionsverfahren verstärkt einzuführen.

Die Abwasserabgabe soll zu einer Reduzierung der Schadstoffeinleitungen ins Gewässer und zu Investitionen im Abwasserbereich anregen.
Sie wird erhoben für:

  • Einleitungen von Schmutzwasser
  • Einleitungen von Niederschlagswasser
  • Kleineinleitungen von Schmutzwasser

Die Abwasserabgabe richtet sich grundsätzlich nach der Schädlichkeit des Abwassers. Die Schädlichkeit wird durch sogenannte „Schadeinheiten“ (SE) definiert. Diese SE dienen bei allen drei Abwasserabgabearten als Grundlage zur Berechnung der zu zahlenden Abwasserabgabe. Für jede Schadeinheit zahlt der Einleiter zur Zeit 35,79 €. Das Aufkommen der Abwasserabgabe ist für Maßnahmen zweckgebunden, die der Erhaltung oder Verbesserung der Gewässergüte dienen.

Weitere Informationen finden Sie auch in den Leitfäden "Abwasserabgabe Teil 1 und Teil 2" der LUBW Baden-Württemberg.