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Landkreis Karlsruhe

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Flüchtlinge im Landkreis Karlsruhe

Wie kommen die Flüchtlinge in den Landkreis Karlsruhe?

Küche in einer Gemeinschaftsunterkunft

Der Landkreis Karlsruhe als untere Aufnahmebehörde (Amt für Integration) ist gesetzlich verpflichtet Flüchtlinge aufzunehmen und in Gemeinschaftsunterkünften vorläufig unterzubringen. Die Unterbringung von Asylsuchenden wird in Baden-Württemberg durch das Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) geregelt. Nach der sogenannten Erstaufnahme in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) des Regierungspräsidiums Karlsruhe weist das Land Baden-Württemberg die dort angekommenen Flüchtlinge den Landkreisen zu. Die Unterbringung während des Asylverfahrens erfolgt in staatlichen Gemeinschaftsunterkünften. Die staatlichen Unterkünfte werden den Asylbewerbern voll möbliert zur Verfügung gestellt. Neben der Unterbringung ist der Landkreis auch für die Leistungsgewährung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) zuständig. Die ausländerrechtlichen Angelegenheiten werden durch die Ausländerämter geregelt. Nach Abschluss des Asylverfahrens oder spätestens nach 24 Monaten folgt die sogenannte Anschlussunterbringung durch die Städte und Gemeinden im Landkreis. Dies sind angemietete Wohnungen, Privatwohnungen oder auch Mehrfamilienunterkünfte.

Die Aufnahmequote beträgt für den Landkreis Karlsruhe 4,56 % (Königsteiner Schlüssel).

Weitere Informationen sowie aktuelle Zahlen und Daten finden Sie unter: http://integrationsministerium-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Fluechtlingspolitik

Wie sind die Flüchtlinge untergebracht?

Gemeinschaftsunterkunft Marxzell

Erstes Ziel ist es, die Flüchtlinge angemessen und entsprechend ihrem Schutzbedarf unterzubringen. Weiteres Ziel ist es, die Flüchtlinge so zu betreuen, dass die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland geschaffen werden können. Die Betreuung erfolgt auf der Grundlage des bisher erfolgreich praktizierten Konzeptes im Landkreis Karlsruhe („fördern und fordern“), welches durch die Betreuungsteams realisiert wird. Die größeren Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis Karlsruhe werden von Teams des Amtes für Grundsatz und Soziales vor Ort betreut, die kleineren Unterkünfte werden von einem größeren Standort mitbetreut. In Unterkünften ab 80 Unterbringungsplätzen wird grundsätzlich eine Verwaltung vor Ort vorgesehen. Die Betreuungsteams setzten sich zusammen aus a) Heimleitung, b) Asylbetreuung und c) Hausverwaltung. An den zentralen Standorten werden die Mitarbeiter ergänzt durch die d) Leistungssachbearbeiter, die die Leistungen nach dem AsylbLG für die Bewohner aus ihrem Einzugsbereich gewähren. Zusätzlich werden die Unterkünfte von Hausmeistern des Amtes für Gebäudemanagement betreut.

Weitere Informationen?

  Leitfaden ehrenamtlich Engagierte im Landkreis Karlsruhe [PDF: 4,4 MB]