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Informationen zum Coronavirus

Sie möchten sich impfen oder testen lassen? Dann nutzen Sie unsere Onlinekarten und finden die aktuellen Angebote!

Interaktive Übersichtskarten:

Sie möchten eine Teststelle einrichten oder haben Fragen zum Coronavirus? Dann nutzen Sie unsere Online-Kontakformulare!

Online-Formulare:


1. Aktuelles

Achtung: Positiv getestet und was nun?

Änderungen bei der Fall- und Kontaktpersonennachverfolgung  

1. Allgemein:

Im Falle eines positiven Coronatests werden Sie ab dem 05.November nicht mehr vom Gesundheitsamt angerufen. Dennoch gilt die entsprechende Absonderungspflicht von 14 Tagen. Bitte informieren Sie ungeimpfte Haushaltsangehörige, damit diese sich ebenfalls in Quarantäne begeben können. Weitere Infos können Sie unserer Pressemiteilung vom 05. November entnehmen.

Alle relevanten Informationen finden Sie auf unserer Corona-Seite. Wenn Sie noch weitere Fragen haben, verwenden Sie bitte unser Kontaktformular.

Als weitere Kontaktmöglichkeiten können Sie sich per Mail an: infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de oder telefonisch an die Hotline der Stadt Karlsruhe und des Landratsamts Karlsruhe unter: 0721 936 - 99 455 (Mo-Fr 8.30 - 16 Uhr) wenden.

Wichtig: Bitte hinterlassen Sie eine Rückruf-Nummer!

2. Weitere Infos:

Das Land Baden-Württemberg hat folgende Informationsblätter im Falle eines postiven Coronatests zur Verfügung gestellt:

Mein PCR-Test ist positiv-Was muss ich jetzt tun?

Mein Antigen-Schnelltest ist positiv-Was muss ich jetzt tun?

Ich habe einen Selbstest durchgeführt und er ist postiv-Was muss ich jetzt tun?

Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg

1. Aktuelles

Änderungen zum 24. November: 

Verschärfung der Corona-Verordnung zum 24. November: Es gilt Alarmstufe II 

Die Coronaregelungen auf einen Blick

Aufgrund der sich weiter zuspitzenden Lage gelten in Baden-Württemberg ab 24. November 2021 zusätzliche Einschränkungen:

Unter anderem werden die 2G-Regelungen ausgeweitet oder der Zutritt zu verschiedenen Bereichen ist nur noch unter Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses erlaubt. Der bisherige Stufenplan wird um eine weitere Stufe erweitert. Die neue „Alarmstufe II“ gilt ab einer Belegung von 450 Intensivbetten mit COVID-19 Patientinnen und Patienten oder einer 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz über 6.  Weitere Informationen werden auf der Landeshomepage vorgehalten.

Weiter gilt ab 24. November, die sogenannte 3G-Regel in Bussen und Bahnen in Baden-Württemberg. Fahrgäste sind verpflichtet, auf Nachfrage einen Nachweis über Impfung, Genesung oder ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen. Infos hierzu ebenfalls auf dert Homepage des Landes.

Die Corona-Verordnung sowie weitere Corona-Verordnungen können auch in anderen Sprachen auf der Landes-Webseite abgerufen werden.

Corona-Verordnung Schule:

Regelungen für die Schulen erfolgen künftig überwiegend über die Corona-Verordnung Schule des Kultusministeriums.

2. Weitere Infos

auf der Homepage des Landes Baden-Württemberg sowie die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Corona-Verordnung.


Corona-Verordnung "Absonderung" 

Seit dem 30.Oktober 2021 gilt in Baden-Württemberg die aktualisierte Corona-Verordnung Absonderung.

Die Verordnung enthält einheitliche Regelungen für Baden-Württemberg, wonach sich Personen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind oder sein könnten – das sind Krankheitsverdächtige, positiv getestete Personen und deren Haushaltsangehörige sowie die jeweiligen engen Kontaktpersonen – zum Schutz ihrer Mitmenschen in häusliche Quarantäne begeben müssen. Sie sollten sich also sofort und ohne Umwege nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und dort möglichst keinen Besuch empfangen. Dadurch sollen mögliche weitere Ansteckungen oder Übertragungen besser verhindert sowie eine Entlastung der Gesundheitsämter erreicht werden.

Die Absonderung positiv getesteter geimpfter Personen endet mit dem Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses, sofern während des gesamten Absonderungszeitraums keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus vorlagen. Der PCR-Test darf frühestens am fünften Tag der Absonderung vorgenommen werden.

Coronaschutzimpfung - Termine und Infos

Aktuelles vom 12.11.21:

Hier finden Sie eine Übersichtskarte der Impfangebote im Stadt- und Landkreis Karlsruhe:

Aktuelles vom 02.11.21:

Angesichts steigender Infektionszahlen und der starken Auslastung der Intensivstationen im Land wird die Auffrischimpfung jeder Person angeboten, deren letzte Impfung länger als ein halbes Jahr zurückliegt. Bei einer Impfung mit Johnson & Johnson wird die Auffrischung schon nach vier Wochen empfohlen.

Weitere Informationen und FAQs unter: https://www.dranbleiben-bw.de/auffrischimpfung

Hinweis: viele Hausärzte sind über Wochen mit Impfterminen ausgebucht, daher auch nach alternativen Impfmöglichkeiten Ausschau halten (z.B. Mobile Impfteams https://www.impfen-ka.de)

Aktuelles vom 07.10.21:

Die Ständige Impfkommission spricht eine Empfehlung für eine COVID-19-Auffrischimpfung für Personen ≥ 70 Jahre sowie für bestimmte Indikationsgruppen aus. In Baden-Württemberg wird die sogenannte Booster-Impfung bereits ab 60 Jahren angeboten.

Weitere Infos hierzu sind auf der Homepage des Robert Koch-Instituts hinterlegt.

Allgemein

Nach der Schließung der baden-württembergischen Impfzentren zum 30. September 2021 werden die Impfungen durch niedergelassene Ärzte/-innen sowie die Betriebsärzteschaft durchgeführt. Zusätzlich kann man sich auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg über die Corona-Karte den Standort der nächstgelegenen Corona-Schwerpunktpraxis anzeigen lassen.

Für eine Übergangszeit von drei Monaten wird es zusätzlich weiterhin 30 Mobile Impfteams in Baden-Württemberg geben, um die niedergelassene Ärzteschaft zu unterstützen – bei der Durchführung von Auffrischimpfungen von immobilen Personen, etwa in Altenheimen oder Pflegeeinrichtungen sowie bei Impfungen an Schulen oder bei offenen Impf-Aktionen

Auf impfen-ka.de finden Sie aktuelle Impfaktionen der Mobilen Impfteams des Städtischen Klinikums Karlsruhe in Karlsruhe. 

Weitere Infos rund ums Thema "Coronaschutzimpfung" stellt das Land unter www.dranbleiben-bw.de zur Verfügung.

#HierWirdGeimpft!

Sie möchten sich impfen lassen, wissen aber nicht, wie Sie in Ihrem Bundesland an einen Impftermin kommen? Auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie alle wichtigen Informationen nach Bundesland sortiert, zehn gute Gründe, sich jetzt impfen zu lassen sowie alle wichtigen Unterlagen, die Sie für Ihren Impftermin benötigen.

Impfaktion mit #HierWirdGeimpft organisieren

Sie wollen selbst eine Impfaktion starten und wissen noch nicht, wie? Auch hierzu finden Sie die wichtigsten Informationen und eine Checkliste, die Ihnen bei der Organisation hilft auf der entsprechenden Webseite des Bundesgesundheitsministeriums. Helfen Sie mit Ihrer Impfaktion mit, die Impfkampagne weiter voranzutreiben und damit Menschen zu schützen.


Einreisebestimmungen

Grundsätzlich gilt:

Für Fragen bei Einreisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist das Ordnungsamt bzw. die Ortspolizeibehörde Ihrer Gemeinde zuständig.

Die Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne Baden-Württemberg wurde zum 13. Mai von der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes abgelöst. Damit gelten bundesweit einheitliche Regelung für die Ein- und Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland. 

Bundesregierung: Coronavirus-Einreiseverordnung

Wenn Sie sich bis zu zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, geben Sie unter

Digitale Einreiseanmeldung

die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an.

Das gilt ab 01. August 2021:

Ab dem 1. August muss jede/r- Reiserückkehrer/-in ab 12 Jahren geimpft, genesen oder getestet sein, unabhängig davon aus welchen Gebieten er/sie einreist:

Testpflicht
Testpflicht

Weitere Informationen sowie häufige Fragen und Antworten finden Sie auf den Webseiten der Bundesregierung.

Für Reiserückkehrer/-innen aus bestimmten Gebieten gelten folgende Regelungen laut nachfolgender Kurzübersicht.

Übersicht:

Kurzübersicht auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums

Übersicht Einreise
Übersicht Einreise

Information für Geimpfte und Genesene:

Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet. Eine Liste der derzeit ausgewiesenen Risikogebiete finden Sie auf den Webseiten des Robert-Koch Institutes. 

Weitere Infos:

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler

Fragen und Antworten bei Einreisen 

Reisewarnungen anlässlich der COVID-19-Pandemie (Auswärtiges Amt)


Informationen für Geimpfte und Genesene

Wer die Impfungen beim Hausarzt / bei der Hausärztin erhalten hat, kann eine Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. Arztpraxen werden ab Mitte Juli die digitalen Impfzertifikate ausstellen können. Das digitale Zertifikat ist ein zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis, der als Ausweisdokument seine Gültigkeit behält. Teilnehmende Apotheken kann man in den kommenden Tagen online unter “Mein Apothekenmanager“ finden. Voraussetzung ist die Vorlage des vollständigen Impfnachweises mit dem gelben Impfausweis oder eine gleichwertige Impfbescheinigung in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis.

Nach der Installation einer kostenfreien App (CovPass-App oder Corona-Warn-App) kann der digitale Impfnachweis direkt auf das Smartphone geladen werden. Die Überprüfung des Impfstatus erfolgt mit der CovPassCheck-App. Mit ihr kann der Impfstatus – ähnlich wie der QR-Code eines Flug- oder Bahntickets – gescannt werden.

Weitere Informationen zur CovPass-App sowie Fragen und Antworten zum Digitalen Impfnachweis.

Allgemein

Menschen, die gegen Covid-19 vollständig geimpft oder von einer nachgewiesenen Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus genesen sind, erhalten bestimmte Erleichterungen. 

Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) gilt seit 09. Mai und wird in folgendem Schaubild verdeutlicht:

Regeln für Geimpfte und Genesene
Regeln für Geimpfte und Genesene

Eine barrierefreie Beschreibung finden Sie auf den Webseiten der Bundesregierung.

Achtung:

Vollständig geimpfte Personen, die positiv getestet wurden und keine Symptome haben, müssen sich in Isolierung begeben. Hier verkürzt sich allerdings die Zeit der Isolierung auf fünf Tage wenn sie auch nach dieser Zeit noch symptomfrei sind und ein negatives PCR-Testergebnis nachweisen können.

Bei Symptomen ist eine Freitestung nicht möglich und die Quarantänezeit beträgt 14 Tage.

Einige der in der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung genannten Ausnahmen sind an die Vorlage einer Genesenenbescheinigung geknüpft.

Genesungsbescheinigungen

Ihr Nachweisdokument muss als wichtigstes Kriterium erkennen lassen, dass Ihre Infektion mittels PCR-Testung bestätigt wurde. Darüber hinaus muss zusätzlich zum Testdatum klar ersichtlich sein, auf welche Person das Dokument ausgestellt wurde. Akzeptiert werden digitale Versionen sowie Papierversionen.

Als Nachweis können Sie folgende Dokumente nutzen:

  • PCR-Befund eines Labors

  • PCR-Befund einer Ärztes/in

  • PCR-Befund einer Teststelle bzw. eines Testzentrums

  • ärztliches Attest (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthält) die Absonderungsbescheinigung (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthält)

  • weitere Bescheinigungen von Behörden (sofern diese Angaben zu Testart (PCR) und Testdatum enthalten)

NICHT als Nachweisdokument anerkannt werden beispielsweise:

  • ein Antigenschnelltestnachweis

  • Absonderungsbescheinigungen, die keine Angaben zu Testart und/oder Testdatum enthalten

  • Antikörpernachweise

  • Krankheitsatteste

Auf den Webseiten des Sozialministeriums sind FAQs zu Nachweisen für geimpfte und genesene Personen zusammengestellt. 

Verlorener Impfnachweis: An wen kann man sich aktuell wenden?

Wer seinen Impfnachweis verloren hat, kann sich an das Impfzentrum oder die Stelle  wenden, bei der man geimpft wurde. Die Daten sind dort hinterlegt, sodass eine erneute Bescheinigung ausgestellt werden kann. Dafür können gegebenenfalls Bearbeitungsgebühren anfallen.

Auch wenn im Impfbuch eventuell Stempel, Datum oder eine Unterschrift vergessen wurden, kann man sich an die Stelle wenden, bei der die Impfung durchgeführt wurde und dies nachtragen lassen.

2. Häufig gestellte Fragen und Antworten ans/des Gesundheitsamt/es:

Was gilt im Stadt- und Landkreis Karlsruhe?

Es gilt von Rechts wegen die Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg.

Seit dem 24. November gilt die Alarmstufe II. Was dies im Einzelnen für die verschiedenen Lebensbereiche bedeudet, ist im erweiterten dreistufigen Warnsystem-auf einen Blick übersichtlich dargestellt.

Die jeweiligen Inzidenzwerte sowie die derzeit geltende Stufe können ebenso der Startseite des gemeinsamen Coronaportals entnommen werden. 

Für den Schul- und Kitabetrieb im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind die Regelungen der Verordnung des Kultusministeriums über den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen (Corona-Verordnung Schule und Corona-Verordnung Kita) in der jeweils geltenden Fassung) zu beachten.

Weitere Informationen können der FAQ-Seite des Kultusministeriums entnommen werden

Wer wird getestet und wo kann ich mich testen lassen?

Übersichtskarte der Teststellen im Stadt und Landkreis Karlsruhe:

Aktuelles :

Neue Test-Verordnung des Bundes zum 13.11.2021 in Kraft getreten: Corona-Tests wieder kostenlos

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich wieder kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Damit hat jeder Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (PoC-Test) pro Woche – und dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Keine Änderungen gibt es bei Schulen, Krankenhäusern und Pflegenheimen. Ebenso bleibt die Pflicht der Arbeitgeber, ihren Beschäftigten kostenlose Tests zur Verfügung zu stellen, bestehen.

Die haufigsten Fragen und Antworten zu den Corona-Tests sind auf der Webseite der Bundesregierung zusammengefasst.

Grundsätzliches:

Zeigt Ihr Selbsttest oder Schnelltest ein positives Ergebnis, sind Sie verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test zur Bestätigung Ihres Ergebnisses durchführen zu lassen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses wird dringend empfohlen, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Die eigene Wohnung sollte nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen verlassen werden. Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung. 

Die Kostenübernahme für PCR-Tests (z.B. nach positivem Schnelltest) durch den ÖGD (öffentlichen Gesundheitsdienst) erfolgt nur bei Entnahme an Teststellen, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) gelistet sind und mit der KV abrechnen. Kontaktpersonen von positiv PCR-getesteten Personen benötigen zur Kostenübernahme ein Anschreiben vom Gesundheitsamt.

Diese finden sich auf folgender Karte:

https://www.kvbawue.de/index.php?id=1102

  • Falls der PCR-Test zur Bestätigung Ihres Ergebnisses positiv ist, bekommt das Gesundheitsamt die Meldung vom Labor, das den Test ausgewertet hat. Wenn sie Fragen zu ihrem positiven Testergebnis haben, nehmen sie Kontakt mit dem Gesundheitsamt unter infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de auf.
  • Falls der PCR-Test zur Bestätigung Ihres Ergebnisses negativ ist, senden Sie bitte selbst eine Kopie Ihres Befundes per Mail an infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de. Dies gilt nur für die PCR-Bestätigung eines Schnelltests.

Sämtliche Informationen zum Testen, FAQs und das Merkblatt zum Selbststest (auch in verschiedenen Sprachen) sind auf der Homepage des Sozialministeriums abrufbar.

1. Wer wird gestestet?

1.1. Teststrategie des Bundes

Die Testverordnung des Bundes, die Coronavirus-Testverordnung - TestV regelt Ansprüche von Personen auf Testungen in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2. Die Verordnung regelt ferner insbesondere die Häufigkeit der Testungen und die Abrechnung der Leistungen sowie deren Vergütung. 

Auf den Webseiten des Bundesministeriums für Gesundheit wurde ein Fragen-und Antwortkatalog zu Schnell- und Selbsttests zusammengestellt.

1.2. Teststrategie in Baden-Württemberg

Der Einsatz von Schnelltests gehört zu den wesentlichen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Mit der Änderung der Corona-Verordnung wird klargestellt, welche Personen und Stellen das Ergebnis von Schnelltests auf das Corornavirus von nun an offiziell bescheinigen können.  

Weitere Infos auf den Webseiten der Landesregierung

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hält Informationen zu Tests und Nachweisen im Arbeitsumfeld sowie für Anbieter von Dienstleistungen, für deren Inanspruchnahme ein tagesaktueller negativer COVID-19 Schnelltest (§ 4 Absatz 1 Corona-Verordnung) vorzulegen ist, bereit.

2. Wo kann ich mich testen lassen?

Fragen Sie zunächst Ihren Haus- oder Kinderarzt, ob er Sie testet. Falls dieser keine Testung durchführt, wählen Sie die bundesweite Rufnummer der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen 116 117 und fragen dort nach Schwerpunktpraxen, die Tests durchführen oder suchen Sie unter den Coronapraxen nach einer Schwerpunktpraxis in Ihrer Nähe.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, über den nachfolgenden Link eine Onlinekarte der Teststellen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe aufzurufen. Sofern Sie Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge haben, teilen Sie uns dies bitte über das entsprechende Formular mit:

Die Onlinekarte der Teststellen ist auf dem gemeinsamen Coronaportal auch als Liste abrufbar. 

3. Service der Apothekenkammer Baden-Württemberg

Apothekensuche für Antigen-Schnelltests


4. Registrierung als Teststelle

Online Formular zur Registrierung einer Teststelle

Wer muss in Quarantäne und wie lange dauert diese?

Ziel einer Isolierung oder Quarantäne ist es, durch Reduktion von Kontakten zu anderen Personen die Verbreitung eines Krankheitserregers (z. B. SARS-CoV-2) zu verhindern.

Isolierung

Die Isolierung ist eine behördlich angeordnete Maßnahme bei Erkrankten mit bestätigter SARS-CoV-2-Infektion. Je nach Schwere der Erkrankung kann diese sowohl zu Hause als auch im Krankenhaus erfolgen.

Die Entlassung aus der Isolierung erfolgt nach festgelegten Kriterien. In der Regel ist dies der Fall, wenn davon auszugehen ist, dass die Person nicht mehr ansteckend ist.  

Quarantäne

In Quarantäne (häusliche Absonderung) muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Denn andernfalls könnte die betreffende Person zu der Verbreitung des Krankheitserregers beitragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt für enge Kontaktpersonen eine häusliche Absonderung (Quarantäne) für 10 Tage – gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zu einer zu dem Zeitpunkt ansteckenden Person.

Eine Testung der engen Kontaktpersonen dient der frühen Erkennung von asymptomatischen Infektionen, die nicht von Symptomen begleitet werden. Wenn Symptome während der Quarantäne auftreten, nehmen Sie Kontakt mit dem Gesundheitsamt unter der E-Mail:  infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de oder über unser Kontaktformular auf.

Nach der neuen Coronaverordnung Absonderung in der vom 14.09.2021 geltenden Fassung kann die Quarantäne vorzeitig beendet werden:


Nach Coronaverordnung Absonderung besteht in Umsetzung der RKI-Empfehlungen für abgesonderte Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen die Möglichkeit die 10-tägige Absonderungspflicht durch

  • PCR-Testung ab dem 5. Tag
  • oder Antigenschnelltestung ab dem 7. Tag zu beenden.

Die Probeentnahmen dürfen frühestens an den genannten Tagen durchgeführt werden.

  • Für Personen, die regelmäßig im Rahmen einer seriellen Teststrategie getestet werden, z.B. regelmäßige Testung im schulischen Kontext, gibt es eine weitere Möglichkeit die Absonderung schon ab dem 5. Tag zu beenden (Vorliegen eines negativen Schnelltestergebnisses bei Probenentnahme frühestens an diesem Tag).

Die negativen Testergebnisse müssen dem Gesundheitsamt nicht vorgelegt werden, sondern müssen zum Zweck der Kontrolle durch die Ortspolizeibehörden von den Betroffenen mitgeführt werden.

Enge Kontaktpersonen

Enge Kontaktpersonen sind nach der Definition des Robert-Koch-Instituts (RKI) Personen, die auf Grund eines engeren Kontakts zu einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person ein höheres Infektionsrisiko haben. Eine Übersicht hierzu finden Sie auf der Webseite des RKI

Weitere Infos

Weitere Informationen in der Corona-Verordnung Absonderung und auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Informationen zur Quarantänepflicht bei Einreisen nach Deutschland finden Sie unter Einreisebestimmungen.

Wie erhalte ich eine Quarantäne-Bescheinigung?

Sie können die Absonderungs- bzw. Quarantänebescheinigung bei den jeweiligen Ordnungsämtern Ihrer Wohngemeinden, geordnet nach Postleitzahlen wie folgt beantragen: Absonderungsbescheinigung beantragen.

Tabellarische Übersicht der Ordnungsämter mit Kontaktangaben für Quarantänebescheinigungen

3. Weitere Infos auf dem Coronaportal von Stadt- und Landkreis Karlsruhe:

Das Infoportal bündelt aktuelle Informationen rund um das Geschehen zum Coronavirus in der Region. Es liefert aktuelle Interviews mit Herrn Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Herrn Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sowie einen Überblick zur aktuellen Rechtslage. Dort sind auch die tagesaktuellen Fallzahlen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe abrufbar.

4. Landesportal:

Fragen zum Thema Coronavirus in Baden-Württemberg – zu Infektionszahlen, der Rechtsverordnung und anderes beantwortet auch der Digitale Ansprechpartner:

5. Wichtige Hinweise:

  • Reduzieren Sie Ihre Kontakte auf ein Minimum. Halten Sie mindestens 1,50 m Abstand
  • Praktizieren Sie gute Händehygiene und halten Sie sich an die Husten- und Niesetikette (siehe weitere Verhaltensregeln)
  • Tragen Sie beim Einkaufen und im ÖPNV und wo es sonst noch gefordert wird eine medizinische Maske. Mund und Nase müssen vollständig bedeckt sein (siehe auch: Wo muss ich eine Maske tragen)

Weitere Verhaltensregeln

6. Weitere Informationen:

Alltags-Tipps in der Corona-Pandemie

Das Robert Koch-Institut hat eine Übersicht mit Tipps im Alltag zum Verhalten während der Corona-Pandemie erstellt. Die Grafik gibt es auch in verschiedenen Sprachen:

8 einfache Tipps für den Alltag in der Corona-Pandemie

Corona-Arbeitsschutzverordnung

Mit den am 10. September 2021 in Kraft tretenden Anpassungen der Corona-ArbSchV gelten die grundlegenden Arbeitsschutzregeln für die Dauer der epidemischen Lage nationaler Tragweite bis einschl. 24. November 2021 fort.

Neu ist, dass Arbeitgeber Beiträge zur Erhöhung der Impfbereitschaft leisten sollen, indem sie Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung außerbetrieblicher Impfangebote freistellen.

https://www.bmas.de/DE/Corona/arbeitsschutz-massnahmen.html

Sie finden unter diesem Abschnitt Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Arbeitsschutzregelungen, zusammengestellt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.  

Corona-Warn-App und Luca-App

1. Corona-Warn-App

Im Kampf gegen das Coronavirus steht die offizielle Warn-App der Bundesregierung seit dem 16. Juni 2020 zum Download bereit. Die kostenlos im App-Store und bei Google Play zur Verfügung stehende App soll mithelfen, die Infektionsketten nach zu verfolgen und somit das Virus einzudämmen. Die Nutzung ist freiwilllig.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.

Personen, die über die Corona-Warn-App die Informationen erhalten, dass sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, haben einen Anspruch auf eine Testung. Hierzu wenden Sie sich an ihren Arzt oder eine offizielle Schnellteststation in ihrer Nähe. Bei weiteren Fragen verwenden Sie unser Kontaktformular oder schreiben uns eine Email: infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de

Erklärung zur Corona-Warn-App in Gebärdensprache und Leichter Sprache

2. Luca-App

Mit Hilfe der kostenlosen Luca-App können die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg die Kontaktpersonen einer mit dem Coronavirus infizierten Person schnell ermitteln und umgehend verständigen. Hierfür werden – nach Einwilligung der betroffenen Person – die Kontaktdaten unmittelbar und verschlüsselt an die Gesundheitsämter weitergeleitet und dort zur Kontaktnachverfolgung genutzt. Die Daten können ausschließlich von den Gesundheitsämtern entschlüsselt und entsprechend der Corona-Verordnung nur zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung verwendet werden.

Die Luca-App ist eine zur Corona-Warn-App ergänzende Lösung für eine schnelle und datenschutzkonforme Kontaktdatenverwaltung und -nachverfolgung für private Treffen, öffentliche Verantstaltungen, Geschäfte und die Gastronomie. 

Weitere Infos zur Luca-App.

Häufig gestellte Fragen zur Luca-App.

Häusliche Isolation

Häusliche Isolation bedeutet, dass die betroffene Person innerhalb des Haushalts den Kontakt zu den anderen im Haushalt lebenden Personen weitgehend vermeidet.

Weitere Informationen können dem Merkblatt des Gesundheitsamtes für häusliche Quarantäne für COVID-19-Erkrankte und -Kontaktpersonen und dem Flyer des Robert- Koch-Instituts entnommen werden.

Informationen des Gesundheitsamtes

Allgemein

Maßstab für inzidenzabhängige Maßnahmen sind die Daten des Robert Koch-Institutes bzw. des Landesgesundheitsamtes. Die Bekanntmachung erfolgt durch das Gesundheitsamt. 

Das Robert Koch-Institut hält auf seiner Homepage einen aktuellen Lage- und Situationsbericht zu COVID-19 innerhalb Deutschlands vor. 

Das Landesgesundheitsamt hält auf seinen Webseiten aktuelle Lageberichte COVID-19 für Baden-Württemberg vor. 

Informationen und Formulare für Ärzte

Aktuelle Information des Gesundheitsamts vom 19. Mai:

Laut § 4a Abs. 3 der Corona-Verordnung Absonderung gilt folgende Bestimmung: 

"Positiv mittels Selbsttest getestete Personen haben sich unverzüglich mittels PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen.“ 

In dieser Fallkonstellation soll eine PCR-Untersuchung erfolgen (und auch abgerechnet werden).

Personen, die kurz vor einer stationären Reha-Maßnahme stehen, steht laut Bundestestverordnung ein kostenloser Test zu. Die Abrechnung erfolgt nicht als gesetzliche Krankenversicherungleistung, aber dennoch über die Kassenärtzliche Vereinigung und zwar ganz unabhängig davon, ob und wie derjenige versichert ist. Kostenträger ist der Bund. 

Hinweis des Gesundheitsamtes:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Verdachtsfälle, die getestet werden, sollten am Besten über unser Portal online eingepflegt werden.
Dies erfordert bei der ersten Meldung eine einmalige Registrierung und dann bei jeder Meldung die Eingabe der erforderlichen Daten über das Portal statt des bisherigen Ausfüllens des Fax-Fragebogens.

Vielen Dank für Ihren großen Einsatz!!
1. Anmeldung im Portal des Gesundheitsamts:

Anleitung Ärzte Portal

2. Testanmeldung ZAC:

Die ZAC Karlsruhe bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

Die ZAC Bruchsal wird zum 01.07.2021 komplett geschlossen

3. Meldeformular bei Verdacht, klinischer Diagnose und Tod:

Bitte unbedingt die Anschrift , den Namen und ggf. den Praxisstempel der meldenden Ärztin/ des meldenden Arztes angeben

Und, wenn bekannt, die Telefonnummer und die Mailadresse der betroffenen Person

Corona Meldeformular nach §6 IfSG

Faxnummer: 0721 936 82998

E-Mail: infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de

4. Meldeformular bei Impfkomplikationen:

Schwerwiegende sogenannte unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Impfungen sind sehr selten. Nach § 6 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der Verdacht einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung namentlich meldepflichtig. Die Meldung erfolgt vom Arzt an das Gesundheitsamt. Die Gesundheitsämter sind nach § 11 Abs. 4 IfSG verpflichtet, die gemeldeten Verdachtsfälle der zuständigen Landesbehörde und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, im Einklang mit den Bestimmungen des Datenschutzes in pseudonymisierter Form (personenbezogene Angaben sind unkenntlich zu machen) zu melden.

Meldeformular: Verdacht einer Impfkomplikation nach Idem Infektionsschutzgesetz

Nebenwirkungsmeldung durch betroffene Personen:  Seit dem 02.10.2012 ist die Online-Meldung von Nebenwirkungen durch betroffene Personen und deren Angehörige möglich.

5. Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung:

https://www.kvbawue.de

6. Antigentests:

Die Tests sind über Apotheken, den Großhandel oder direkt vom Hersteller zu beziehen. Welche PoC-Antigen-Tests zugelassen sind, veröffentlicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Hinweis: Arztpraxen, Zahnarztpraxen und Rettungsdienste müssen vor der eigenverantwortlichen Beschaffung und Nutzung keinen Antrag an das Ministerium für Soziales und Integration stellen.

Bescheinigung über das Vorliegen eines negativen oder positiven Antigentests

7. Informationen der Ärztekammer:

Homepage

Wir möchten  darauf hinweisen, dass sich die E-Mail Adresse der Ärzteschaft Karlsruhe geändert hat: aerzteschaft-karlsruhe@baek-nb.de

Die Landesärztekammer startet erneut eine Aktion um Kolleginnen und Kollegen, die nicht an der Grundversorgung beteiligt sind, um Unterstützung der Impfzentren zu bitten.

Hier geht es zur Personalvermittlung.

Inkubationszeit und Symptome

Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Die durchschnittliche Inkubationszeit wird in den meisten Studien mit 5-6 Tagen angegeben. Sie kann bis zu 14 Tagen betragen.

Zu den im deutschen Meldesystem am häufigsten erfassten Symptomen zählen Husten, Fieber, Schnupfen, sowie Geruchs- und Geschmacksverlust. Es können außerdem Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost auftreten. Einige Betroffene leiden an Übelkeit und Durchfall.

Der Krankheitsverlauf variiert in Symptomatik und Schwere, es können symptomlose Infektionen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod auftreten.

Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

Mittlerweile sind in der EU vier Impfstoffe zugelassen, dabei handelt es sich um die beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna, sowie um die Vektorimpfstoffe von AstraZeneca und Johnson&Johnson. Zurzeit sind verschiedene Therapieansätze in der Erprobung.

Weiterführende Informationen:

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/

Zu speziellen Fragen von Familien im Zusammenhang mit der Corona-Schutzimpfung:

https://www.zusammengegencorona.de/impfen/familien/

Wichtiger Hinweis:

Bei leichten Beschwerden, bei denen Sie normalerweise keinen Arzt aufgesucht hätten, bleiben Sie zu Hause. Lassen Sie sich gegebenenfalls telefonisch durch Ihren Hausarzt beraten. Das Gesundheitsamt empfiehlt derzeit niederschwellig Tests auf COVID-19 durchzuführen.

Bei schweren Beschwerden nehmen Sie, wenn Sie sich in den letzten 14 Tagen im Ausland aufgehalten haben, Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten, oder die Symptome auf eine Coronavirusinfektion hinweisen könnten, vor der Vorstellung beim Hausarzt telefonisch Kontakt auf.

COVID-19 Orientierungshilfe des Robert Koch-Institutes: Betroffen? Was tun?

Informationen für Erkrankte

  • Vermeiden Sie, soweit es, geht den Kontakt zu den anderen in Ihrem Haushalt lebenden Personen.
  • Waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände und Husten oder Niesen Sie in die Armbeuge.
  • Kontaktieren Sie einen Arzt, wenn Vorerkrankungen bestehen oder Ihre Beschwerden schlimmer werden (Atemnot, hohes Fieber etc.) Wenn Sie einen Arzt benötigen, nehmen Sie bitte zunächst telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Ist dieser nicht erreichbar, wenden Sie sich an die bundesweite Rufnummer des Kassenärztlichen Notdienstes unter 116 117.
  • In akuten Notfällen rufen Sie bitte den Notruf unter 112.
  • Ab Beginn der Beschwerden gilt:
    • Häusliche Isolation für mindestens 14 Tage. Vor Ende der häuslichen Isolation müssen Sie mindestens 48 Stunden beschwerdenfrei sein (Sie sind frei von Fieber, Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, etc.).

Wenn Sie Fragen zu Ihrem positiven Testergebnis haben, nehmen sie Kontakt mit dem Gesundheitsamt über unser Kontaktformular oder unter:infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de auf.

COVID-19: Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. aus der häuslichen Isolierung.

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Aktualisierung vom 15.09.2021:

Die Entschädigung, die bislang bei Verdienstausfall gewährt wurde, entfällt nach der seit 15. September geltenden Regelung, wenn die Absonderung durch eine vorherige Schutzimpfung hätte vermieden werden können. Dies gilt auch für nicht geimpfte Kontaktpersonen, die in Quarantäne müssen.

Wer das ausreichend verfügbare Impfangebot freiwillig verstreichen lässt, muss künftig damit rechnen, für Absonderungen, die zeitlich nach dem 15. September 2021 liegen, keine Entschädigung mehr zu erhalten. Dies gilt nicht, wenn eine Schutzimpfung etwa aus medizinischen Gründen nicht in Anspruch genommen werden kann oder wenn die Absonderung im Einzelfall trotz eines gültigen Status als immunisierte Person erfolgt.

Weitere Informationen können den Webseiten des Sozialministeriums entnommen werden.

Verordnung der Landesregierung zur Form der Antragstellung nach den §§ 56 bis 58 des Infektionsschutzgesetzes

Diese Verordnung gilt ab dem 1. Juni 2021.

Wenn eine Quarantäne behördlich angeordnet wurde oder wenn Eltern wegen pandemiebedingter Schul- und Kitaschließungen Verdienstausfälle haben, kann eine Entschädigung ausbezahlt werden. Entsprechende Anträge können künftig nur noch online gestellt werden. Eine Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes macht es den Ländern möglich, die Antragstellung nur noch online anzubieten – davon macht Baden-Württemberg nun Gebrauch. Neue Papieranträge werden künftig nur noch in Ausnahmefällen bearbeitet. 

Schon seit dem Frühjahr 2020 können in Baden-Württemberg Anträge auf Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz über das Online-Portal www.ifsg-online.de eingereicht werden. Dieses enthält Informationen zu benötigten Unterlagen, Berechnungsmodalitäten und allgemeinen Verfahrensfragen.

Zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsansprüchen nach §§ 56, 57, 58 IfSG ist das Regierungspräsidium Karlsruhe rückwirkend ab dem 01.02.2020.

Sofern Sie Ihren Entschädigungsantrag nach §§ 56 ff. IfSG an das Gesundheitsamt Karlsruhe gerichtet haben, werden wir diesen zuständigkeitshalber an das zuständige Regierungspräsidium weiterleiten. Im Hinblick hierauf verweisen wir auf die Datenschutzerklärungen der Regierungspräsidien.

FAQ zu den Entschädigungsverfahren (Landesportal Baden-Württemberg):

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/fragen-und-antworten-rund-um-corona/faq-entschaedigungen/

Bei Fragen zu Entschädigungen können sich Betroffene auch direkt an die jeweiligen Regierungspräsidien und deren Hotlines wenden. 

Karlsruhe: 0721 926 - 8828 / entschaedigung-ifsg@rpk.bwl.de

Verordnung der Landesregierung zur Form der Antragstellung nach den §§ 56 bis 58 des Infektionsschutzgesetzes sowie Begründung: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/#c124504

Weitere Informationen des Bundesgesundheitsministeriums.

Wirtschaftsförderung

Informationen zur "Überbrückungshilfe III" sowie zu weiteren Hilfsprogrammen der Bundesregierung erhalten Sie auf der Seite

“Corona-Hilfen der Bundesregierung“.

Unternehmen und Soloselbständige des Schaustellergewerbes, der Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie Dienstleistungsunternehmen des Sports, der Unterhaltung und Erholung und Sportvereine mit ihrem steuerpflichtigen, wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb können den Tilgungszuschuss Corona II beantragen.

Für Unternehmen und Selbstständige, welche in Folge der Pandemie in ihrem wirtschaftlichen Fortbestand bedroht sind, bei welchen jedoch nachweislich kein anderes, bestehendes Hilfsangebot von Bund, Ländern und Kommunen greift, kann das Land Härtefallhilfen gewähren. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf der gemeinsamen Antrags- und Informationsplattform der Länder oder Sie wenden sich direkt an Ihre Gemeinde.

(Stand 26.11.2021)