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Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel SGB XII

Die Grundsicherung soll den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt von Menschen absichern, die wegen Alters oder aufgrund voller Erwerbsminderung endgültig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die nachfragende Person ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen bestreiten kann und auch das Einkommen und Vermögen des nicht getrennt lebenden Ehegatten oder Lebenspartners hierzu nicht ausreichen.
  • Anspruchsberechtigt sind Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt im Inland
    • die die Altersgrenze erreicht haben (derzeit 65 Jahre und 7 Monate) oder
    • Personen zwischen 18 Jahren und der Regelaltersgrenze, die dauerhaft voll erwerbsgemindert sind.
    • Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, für den Zeitraum, in dem sie
      • 1. in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder bei einem anderen Leistungsanbieter das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich durchlaufen oder
      • 2. in einem Ausbildungsverhältnis stehen, für das sie ein Budget für Ausbildung erhalten.
  • Keinen Anspruch auf Leistungen haben Personen, die eigenes Vermögen haben, welches die Freigrenze übersteigt, sowie Personen, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen.

Die Höhe der Leistung setzt sich zusammen aus dem monatlichen Regelsatz, den angemessenen Bedarf der Unterkunft und einem eventuellen Mehrbedarf. Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung werden übernommen.

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wird nur auf Antrag geleistet. Anträge können Sie auch beim Bürgermeisteramt Ihrer Wohngemeinde oder direkt beim Landratsamt Karlsruhe, Amt für Grundsatz und Soziales (bitte mit telefonischer Terminvereinbarug) abgeben.