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Landkreis Karlsruhe

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Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Karlsruhe weist auf Nitratinformationsdienst hin 03.02.2017 


Im Rahmen des Nitratinformationsdienstes können Landwirte Bodenproben analysieren lassen und Empfehlungen zur Stickstoffdüngung erhalten, so die Information des Landwirtschaftsamtes im Landratsamt Karlsruhe.

Das Labor Bioplan (Tel. 07261/5995) hält Sammelstellen in Münzesheim (Adrian Dörrmann, Ulmenstr.10, Tel. 01602263817) und Zaisenhausen (Eckbert Pfeil, Lußhof, Tel. 01707535262) vor. Das Labor Wagenmann (Tel. 07643/9141511) bietet Sammelstellen in Bretten (Friedrich Holstein, Ruiterstr. 31, Tel. 07252/2168), Liedolsheim (Sigurd Zimmermann, Birkenhof, Tel. 07247/946188), Malsch (ZG Malsch, Stefanstr. 1, Tel. 07246/920520) und Bruchsal (ZG Bruchsal, Industriestr. 13, Tel.07251/916331) an. Für das Labor Bioplan ist Abholtag dienstags ab 15 Uhr bzw. bei größeren Probenmengen nach Bedarf. Für das Labor Wagenmann ist der Abholtag mittwochs ab 10 Uhr. Spätestens fünf Tage nach dem Abholtag erhält der Landwirt die Düngeempfehlung zur Stickstoffdüngung.

Im Wasserschutzgebiet ist zu den Kulturen Mais, Kartoffel, Tabak und Spargel eine Nmin-Untersuchung vorgeschrieben. Ebenso ist im Rahmen der Fruchtfolge nach folgenden Kulturen eine Nmin-Untersuchung vorgeschrieben: nach Kartoffeln, Vorfrüchten mit N-reichen Ernteresten (Leguminosen, Raps, Zuckerrüben, Gemüse und Tabak) sowie nach mehrjähriger Stilllegung. Die Probenahmetiefe für den NID beträgt 60 Zentimeter. Bei Mais und Spargel (ab dem dritten Jahr) in WSG-Problem- und Sanierungsgebieten muss jedoch bis 90 Zentimeter beprobt werden. Außerdem ist in diesen WSG bei Mais die späte Nmin Messmethode ab dem 4-Blatt-Stadium vorgeschrieben. Zwischen der Probenahme und der letzten Stickstoffdüngung (organisch oder mineralisch) müssen mindestens vier Wochen liegen. Die Bodenproben sollten circa acht bis zehn Tage vor der anstehenden ersten Düngegabe gezogen werden, da größere Abstände keine exakte Düngeempfehlung erlauben.

Termine für die Bodenprobenahme sind: ab Mitte Februar: Wintergetreide und Winterraps, Ende Februar/Anfang März: Sommergetreide, Anfang/Mitte März: Zuckerrüben, Ende März/Anfang April: Sonnenblumen und Kartoffel, Ende April/Anfang Mai: Reben, Anfang/Mitte April: Mais, Mitte/Ende Mai: Mais in Problem- und Sanierungsgebieten (späte Nmin Messmethode ist vorgeschrieben), Anfang Juni: Spargel

Bei den Sammelstellen können auch Bodenproben zur Untersuchung auf Grundnährstoffe abgegeben werden. Diese sollen jedoch nicht dem Nmin-Becher beigefügt sein, sondern in einer separaten Tüte verpackt, eindeutig beschriftet und entsprechend zuordenbar sein. Die Probenahmetiefe bei der Grunduntersuchung sollte immer der Bodenbearbeitungstiefe entsprechen. Die Proben können mit Ausnahme der Sammelstelle Pfeil täglich an den Sammelstellen angeliefert werden.

In den letzten Jahren wurden verstärkt professionelle Probenehmer mit der Bodenprobenahme beauftragt, so dass die Qualität der Probenahme steigt. Die maschinelle Probenahme ist deshalb der Beprobung von Hand vorzuziehen. Dafür stehen in Zaisenhausen Eckbert Pfeil (Tel. 01707535262) und in Sulzfeld Rainer Krüger (Tel. 07269/6175) im Dienstbezirk zur Verfügung und können bei Bedarf direkt kontaktiert werden.

Weitere Informationen erteilen Rolf Kern, Tel. 0721/936-88290 und Christian Erbe, Tel. 0721/936-88670 vom Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Karlsruhe.


 

 
Herausgeber: Landratsamt Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2, 76137 Karlsruhe, * Postfach 31 47, 76126 Karlsruhe
Ansprechpartner: Martin Zawichowski, Landratsamt Karlsruhe, Pressestelle, (0721) 936-51200, Fax (0721) 936-51599