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Landkreis Karlsruhe

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Land fördert Instandhaltung der Klosterruine Frauenalb mit über 61.000 Euro - Denkmalförderung zum Erhalt einzigartiger Bauwerke 03.05.2018 


Über 90.000 Bau- und Kulturdenkmäler gibt es in Baden-Württemberg, eines davon ist die Klosterruine Frauenalb. Ihre Erhaltung hat sich die Stiftung Frauenalb auf die Fahnen geschrieben, deren Mitglieder der Landkreis Karlsruhe sowie die Städte Karlsruhe und Ettlingen sind. Dringend notwendige Instandsetzungsarbeiten des historischen Mauerwerks unterstützt das Land Baden-Württemberg mit 61.550 Euro aus dem Denkmalförderprogramm 2018. Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, ließ es sich nicht nehmen, den Förderbescheid am vergangenen Mittwoch persönlich zu übergeben. „Ich habe längere Zeit in Bad Herrenalb gewohnt und kenne natürlich die Klosterruine. Sie ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel im Nordschwarzwald, sondern auch ein außergewöhnliches Kulturgut, das es für die Nachwelt zu bewahren gilt. Die Stiftung Frauenalb leistet hier ganz hervorragende Arbeit und ich freue mich, diese mit einem Förderbescheid entsprechend würdigen zu können“, erläuterte die Staatssekretärin.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel nahm den Bescheid als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Stiftung gerne entgegen. „Im Namen der Stiftung bedanke ich mich herzlich beim Land Baden-Württemberg, bei Frau Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm von der Stiftungsaufsicht im Regierungspräsidium, und bei Frau Dr. Fahrbach-Dreher, die als Oberkonservatorin im Landesamt für Denkmalpflege für die Klosterruine zuständig ist, und mit uns vertrauensvoll zusammenarbeitet.“ Den anwesenden Mitgliedern des Verwaltungsrates, Bürgermeisterin Sabrina Eisele aus Marxzell, den Kreisräten im Stiftungsrat Thomas Fedrow und Jens Puchelt sowie Stadtdirektor Dr. Roland Vogel als Vertreter der Stadt Karlsruhe, dankte er für das konstruktive Miteinander.

Stiftungsbeauftragter Gerhard Stöckle, der dieses Amt seit über 40 Jahren mit Leib und Seele ausübt und sich dabei den Beinamen „Klostergeist“ erworben hat, informierte über die aktuelle Maßnahme. „Im Laufe der letzten Jahre sind Bäumchen auf den Mauern gewachsen. Wenn wir sie nicht entfernen, graben sich die Wurzeln immer tiefer ein und schädigen das historische Mauerwerk.“

Der Verwaltungsrat der Stiftung hat die Entscheidung getroffen, die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege durchzuführen. Der Eigenanteil beläuft sich auf rund 31.000 Euro, die aus Mitteln der Stiftung aufgewendet werden.

Foerderbescheid Klosterruine Fra

"Klostergeist" Gerhard Stöckle, die Marxzeller Bürgermeisterin Sabrina Eisele, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Regierungsvizepräsidentin Gabriela Mühlstädt-Grimm und Staatssekretärin Katrin Schütz im Innern der Klostermauern, die - wie im Bild zu sehen - mit Bäumchen bewachsen sind


 

 
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