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Landkreis Karlsruhe

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Landrat erörtert verkehrspolitische Themen im Bundesverkehrsministerium 02.07.2018 


Um aktuelle und zukünftige verkehrspolitische Themen zu erörtern und die weitere Vorgehensweise abzustimmen, suchte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel – auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein (RVMO) und Vorsitzender der Kommission Verkehr, Raumordnung und Katastrophenhilfe beim Oberrheinrat – das Gespräch im Bundesverkehrsministerium. Auf Vermittlung und unter Beisein von Bundestagsabgeordneten Olav Gutting sprach Schnaudigel am 2. Juli in Berlin mit dem parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Steffen Bilger.

Auf der Gesprächsagenda standen unter anderem die B35 Ortsumfahrung Bruchsal Ost und die Ortsumfahrung Bretten. Hier beginnt nun die Machbarkeitsstudie, bei der verschiedene Varianten auf ihre Verkehrswirksamkeit, ökologische Verträglichkeit und Wirtschaftlichkeit hin untersucht werden. „Ziel muss es sein, ein möglichst abgestimmtes Verkehrskonzept für die B35 zu bekommen weshalb Bruchsal nicht ohne Bretten - und umgekehrt -  geplant werden darf“, betonte der Landrat.

Auch die Vorhaben der Ortsumfahrungen B 292 Östringen und B293 Pfinztal Berghausen/Jöhlingen waren Thema. Aktueller Stand in Östringen ist, dass die Planung nun durch das Land Baden-Württemberg eingeleitet werden kann. In Pfinztal steht man kurz vor der Durchführung des Planfeststellungsverfahrens. Im Zuge des Projekts „Zweite Rheinbrücke“ untermauerte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel nochmals die Notwendigkeit der zügigen Anbindung an die B36. Weiterhin setzte er sich für eine raschere Realisierung des B3-Lückenschlusses bei Kuppenheim ein, welcher vom Land nicht so prioritär gesehen wird wie von der Raumschaft. Und auch den Lärmschutz entlang der A8 bei Karlsbad-Mutschelbach sprach der Landrat an. Er beschrieb die absolut unbefriedigende Situation und bat alle Beteiligten doch noch eine Lösung zu finden, die den berechtigten Beschwerden der Anwohner Rechnung trägt.

Im Fokus stand aber nicht nur der Straßen-, sondern auch der Schienenverkehr: So untermauerte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel die Bereitschaft des RVMO, den Planungsprozess eines Güterverkehrskorridors zwischen Mannheim und Karlsruhe aktiv zu begleiten. Dass die „Kleine Pfalzlösung“ bereits im jetzigen Stadium aus einer Gesamtbetrachtung herausgelöst wurde kritisierte er und wiederholte die Forderung nach einem Projektbeirat – ebenso wie er eine umfangreiche Bürgerbeteiligung von Beginn an einforderte, die auch von Staatssekretär Steffen Bilger zugesagt wurde.


 

 
Herausgeber: Landratsamt Karlsruhe, Beiertheimer Allee 2, 76137 Karlsruhe, * Postfach 31 47, 76126 Karlsruhe
Ansprechpartner: Martin Zawichowski, Landratsamt Karlsruhe, Pressestelle, (0721) 936-51200, Fax (0721) 936-51599