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Christa Jung-Wittiger aus Linkenheim-Hochstetten mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet - Bei der Überreichung im Neuen Schloss Stuttgart war auch der Landrat dabei 04.12.2018 


Christa Jung-Wittiger aus Linkenheim-Hochstetten ist für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Überreicht wurde der Orden am vergangenen Samstag im Rahmen des Tages des Ehrenamts im Neuen Schloss in Stuttgart von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Eine funktionierende Demokratie und eine solidarische Gesellschaft brauchen Pflege und diese muss aus der Mitte der Gesellschaft, von den Bürgerinnen und Bürgern selbst kommen. Der Staat kann nur ermutigen und für die richtigen Rahmenbedingungen sorgen. Mitverantwortlichkeit macht das bloße Nebeneinander zum Miteinander und hält eine Gesellschaft zusammen. Die Ehrenamtlichen machen das Schicksal der Anderen zu ihrer eigenen Sache. Sie nehmen Anteil und übernehmen Mitverantwortung Mit dem Mitgefühl, der Kraft und den Gedanken, die Sie einbringen, schaffen Sie Verlässlichkeit für uns alle und bereichern unsere Gemeinschaft“, lobte Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der Verleihung des Verdienstordens an 20 Bürgerinnen und Bürgern. Zu den ersten Gratulanten im Neuen Schloss gehörten Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Bürgermeister a. D. Waldemar Schütz.

Geehrt wurde Christa Jung-Wittiger für ihr vielseitiges Engagement in der Kommunalpolitik sowie in kirchlich-sozialen und bildungspolitischen Bereichen. 15 Jahre lang vertrat sie die CDU im Gemeinderat von Linkenheim-Hochstetten und war ebenso lange im Vorstand der Frauen-Union Karlsruhe-Land aktiv, bevor sie den Ortsverband der CDU in Linkenheim-Hochstetten mitbegründete, dessen stellvertretende Vorsitzende sie 12 Jahre lang war. Sie ermunterte junge Frauen sich für Kommunalpolitik zu interessieren und sich für ihre Anliegen in der Gesellschaft stark zu machen, übernahm 2011 in der heutigen „Arbeitsgemeinschaft Frauen Karlsruhe-Land“ das Amt der Vorsitzenden und brachte sich mit neuen Ideen zur Vernetzung der Frauenaktivitäten ein. Sie vernetzte die im Arbeitskreis für Integration tätigen Ehrenamtlichen, gehörte über drei Amtsperioden dem Pfarrgemeinderat an und engagierte sich im Bereich des Altenheims der Stiftung Geschwister Nees. „Sie haben in ihrer Heimatgemeinde und darüber hinaus das Zusammenleben aktiv mitgestaltet mit ihrem Engagement zu einem von Respekt getragenen sozialen Miteinander beigetragen“, lobte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, der Christa Jung-Wittinger zur Ehrung vorgeschlagen und das Ehrungsverfahren durchgeführt hatte. „Diese höchste Ehrung macht deutlich, wie sehr Bürger geschätzt werden, die sich um das Gemeinwesen verdient machen“, sagte der Landrat bei der Gratulation.

Der Tag des Ehrenamtes wurde 1985 von den Vereinten Nationen beschlossen. Seitdem ist der 5. Dezember ein Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements.

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Christa Jung-Wittiger (Bildmitte) wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Zu den Gratulanten gehörten auch Gleichstellungsbeauftragte Astrid Stolz, Bürgermeister a.D. Waldemar Schütz, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, Wilfried Jung und Landtagsabgeordneter Joachim Kößler (v.r.n.l.)


 

 
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