Der Vortrag über die "Mütter des Grundgesetzes" beleuchtet den historischen Hintergrund zur Gleichberechtigung
Eine Vortragsveranstaltung über die „Mütter des Grundgesetzes“ organisiert die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Karlsruhe am Donnerstag, 8. Oktober. Start ist um 19 Uhr im Bürgersaal des alten Rathauses, Marktplatz 1, in Bretten. Referentin ist Anahita Wesely. Sie ist Dozentin an der Hochschule für Rechtspflege in Schwetzingen. Ihr Vortrag widmet sich den vier Frauen, die maßgeblich an der Entstehung des Grundgesetzes beteiligt waren und deren Engagement bis heute die Grundlage für Gleichberechtigung und demokratische Teilhabe bildet. Im Mittelpunkt stehen Elisabeth Selbert, Friederike Nadig, Helene Weber und Helene Wessel. Mit großem Einsatz setzten sie sich im Parlamentarischen Rat 1948/49 für die Verankerung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein. Insbesondere die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in Artikel 3 des Grundgesetzes ist ihrem Engagement zu verdanken.
Der Vortrag beleuchtet die historischen Hintergründe und Herausforderungen dieser Zeit und zeigt zugleich die anhaltende Bedeutung ihres Wirkens für aktuelle Fragen der Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit auf. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. Für den kostenfreien Vortrag ist eine Anmeldung erforderlich per Mail an gleichstellungsbeauftragte@landratsamt-karlsruhe.de an.