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Sozialplanung für Suchthilfe & Suchtprävention

Suchthilfe und -prävention im Landkreis Karlsruhe sind dezentral gestaltet. Um die Versorgung für die Kreisbevölkerung in der Fläche sicherzustellen, sind die Trägerverbände und Institutionen in der Arbeitsgemeinschaft Sucht im Landkreis Karlsruhe zusammengeschlossen. Durch weitere Netzwerke und Arbeitsgemeinschaften werden aktuelle und spezifische Suchtthemen bearbeitet und bedarfsgerechte Konzepte entwickelt. Zentrales Ziel sind die Verbesserung der Versorgung Betroffener und Angehöriger durch Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit, niedrigschwellige Zugänge ins Hilfesystem und der Zusammenarbeit verschiedener Fachkräfte in Fach- und Planungsnetzwerken.

Von besonderer Bedeutung für die suchtpolitische Arbeit im Landkreis Karlsruhe ist die 1999 gegründete Interfraktionelle Arbeitsgruppe Sucht des Kreistages (IAG). Sie begleitet die suchtpolitische Entwicklung, fördert den fachlichen und politischen Austausch und unterstützt die Weiterentwicklung der Angebote.

In der 2001 geschaffenen Initiative „Wegschauen ist keine Lösung“ werden alle suchtpräventiven Module für den Landkreis Karlsruhe zusammengefasst.

Die Suchtbeauftragte ist Ansprechpartnerin für das gesamte Spektrum der Abhängigkeitserkrankungen und deren Vorbeugung.

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