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10.07.2026

Wälder in der Rheinebene erreichen zum Wochenende das höchste Waldbrandrisiko

Trockenheit und anhaltende Hitze erhöht das Risiko von Waldbränden, davon machen auch die Wälder im Landkreis Karlsruhe keine Ausnahme. In den Wäldern der Rheinebene wird am Wochenende nach Prognose des Deutschen Wetterdienstes die höchste Gefahrenstufe erreicht, teilt das Forstamt im Landratsamt Karlsruhe mit. Grund dafür sind die hohen Temperaturen mit über 30 Grad, der austrocknende Wind und der ausgebliebene Niederschlag in den vergangenen Tagen.

Das Forstamt appelliert deshalb an alle Einwohnerinnen und Einwohner, sich beim Aufenthalt im Wald besonders verantwortungsbewusst zu verhalten, denn der wirksamste Schutz vor Waldbränden beginnt beim richtigen Verhalten jedes einzelnen Waldbesuchers.

  • Im Wald gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein gesetzliches Rauchverbot.
  • Offenes Feuer ist im und am Wald grundsätzlich verboten. Ausnahmen gelten ausschließlich für offiziell ausgewiesene Feuerstellen. Aber auch an den erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden. Mitgebrachte Grillgeräte dürfen nicht verwendet werden.
  • Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss grundsätzlich mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein.
  • Fahrzeuge dürfen nicht auf trockenem Gras oder in Waldflächen abgestellt werden.
  • Keine Zigarettenkippen oder andere glimmende Gegenstände wegwerfen.
  • Bereits kleine Rauchentwicklungen oder Brände sollten unverzüglich über den Notruf 112 gemeldet werden. Waldbrände können sich sehr schnell entwickeln.
  • Wer einen Brand entdeckt, sollte möglichst genaue Angaben zum Ort machen und die Einsatzkräfte einweisen. Hilfreich sind dabei Rettungspunkte oder die App „Hilfe im Wald“.

Zur Einschätzung der Gefährdungslage stellt der Deutsche Wetterdienst Prognosen zur Verfügung. Weiterführende Informationen zum Waldbrandgefahrenindex gibt es online.

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