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Der Ausschuss für Umwelt und Technik fasst wichtige Baubeschlüsse

Sanierung der Handelslehranstalt Bruchsal schreitet weiter voran und Wohngruppen in der Jugendeinrichtung Schloss Stutensee werden erweitert

Wichtige Bauprojekte im Landkreis Karlsruhe standen auf der Agenda der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik am Donnerstag, 18. Juni, im Panoramasaal der Albtalverkehrsgesellschaft.

Für 4,4 Millionen Euro soll das Erd- sowie das Untergeschoss im Haus A der Handelslehranstalt Bruchsal saniert werden. Die Schule wird schon seit mehreren Jahren schrittweise ertüchtigt; Fassade, Aufzug, Verwaltungsbereich, WC-Anlagen sowie das 2. und 3. Obergeschoss sind bereits fertiggestellt und das Gebäude ist komplett barrierefrei erschlossen. Für die Finanzierung der Maßnahme sind Fördermittel des kommunalen Schulhausbaus in Baden-Württemberg und aus dem Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen vorgesehen. Der Ausschuss stimmte der Maßnahme als Teil des fortlaufenden Gesamtsanierungskonzepts und der nachhaltigen Modernisierung des Schulstandorts zu.

Auch für die Erweiterung der Wohngruppen in der Jugendeinrichtung Schloss Stutensee gab das Gremium grünes Licht. Die Nachfrage nach Wohnplätzen für Kinder bis 15 Jahre ist weiterhin hoch, insbesondere für Kinder mit komplexeren psychischen Belastungen nimmt der Bedarf stark zu. Um der Nachfrage gerecht zu werden, sollen bestehende Wohngruppen baulich verbunden und um eine weitere Wohngruppe sowie Einzelappartements ergänzt werden. Durch den Zusammenschluss entstehen neben zusätzlichen Wohnplätzen für Kinder und Jugendliche auch verbesserte Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende und eine höhere Betreuungssicherheit durch die zentrale Nachtwache. Der Ausschuss stimmte den vorgelegten Erweiterungsplänen mit einem Gesamtbudget in Höhe von 3,3 Millionen Euro zu.

Bereits erfolgreich in Betrieb ist der in Holzmodulbauweise errichtete Schulpavillon auf dem Gelände des Gewerblichen Bildungszentrums Bruchsal, der das dortige Smart-Energy-Labor sowie Räume der Karl-Berberich-Schule Bruchsal unter einem Dach vereint. Über dessen Schlussabrechnung hatte der Ausschuss zu entscheiden. „Für das Projekt waren die Kosten zwischenzeitlich auf 4,05 Millionen Euro fortgeschrieben, aber weil wir das Budget nicht ausschöpfen mussten und es zusätzlich gelungen ist, fast 800.000 Euro an Fördermitteln vom Land Baden-Württemberg zu erhalten, musste der Landkreis Karlsruhe für die Maßnahme unterm Strich nur etwas mehr als 3 Mio. Euro bezahlen. Keine kleine Summe, aber eine bestens angelegte Investition in die Bildung junger Menschen,“ so der Landrat. Der Ausschuss schloss sich seiner Argumentation an und genehmigte die Schlussabrechnung.

19.06.2026 
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