Auszeichnungsverfahren Beispielhaftes Bauen Landkreis Karlsruhe 2019 - 2025Ziel des Auszeichnungsverfahrens Um die Qualität der bebauten Umwelt zur Diskussion zu stellen, führt die Architektenkammer ge-meinsam mit dem Landkreis Karlsruhe das Auszeichnungsverfahren „Beispielhaftes Bauen Land-kreis Karlsruhe 2019 – 2025“ durch. Die Schirmherrschaft hat Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Ziel des Verfahrens ist es, gut gestaltete Architektur aus allen Lebensbereichen aufzufinden und durch das gelungene Beispiel weitere Impulse für die positive Entwicklung der Baukultur in der Stadt zu geben. Sitzung der Jury Zum Verfahren wurden 75 Arbeiten eingereicht, die alle den Teilnahmebedingungen entsprachen. Eine siebenköpfige Jury, zusammengesetzt aus vier Fachjuror:innen und drei Sachjuror:innen, tagte am Donnerstag, den 25. und Freitag, den 26. Oktober 2025 unter dem Vorsitz von Irene Sperl-Schreiber. Vom Vormittag bis zum Mittag des ersten Tages nahm die Jury in mehreren Rundgän-gen insgesamt 31 Arbeiten in die engere Wahl. Von 13:40 bis 20:55 Uhr am Donnerstag und von 08:30 bis 15:05 Uhr am Freitag durchquerte die Jury den Landkreis Karlsruhe, um die in die engere Wahl genommenen Objekte vor Ort anzuschauen. Während der Rundfahrt und in der abschließenden Beratung am Freitag diskutierte die Jury einge-hend die besichtigten Objekte und vergab zuletzt 23 Auszeichnungen. Um 16:15 Uhr endete die Sitzung der Jury. Das Auszeichnungsverfahren hat insgesamt ein sehr gutes Bild von der Baukultur im Landkreis Karlsruhe ergeben. Dr. Christoph Schnaudigel: „Als Schirmherr freue ich mich sehr über die hohe Qualität und Vielfalt der eingereichten Projekte und gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträ-gern herzlich. Es ist beeindruckend, wie Baukultur in unserem Landkreis gelebt wird – zum Wohl der Menschen und für eine zukunftsfähige Region. Auch wir als öffentlicher Bauherr wollen beim nach-haltigen Bauen vorangehen. Mit dem Karla Verwaltungs- und Bildungszentrum entsteht in den nächsten Jahren eines der höchsten Holzhybrid-Gebäude Europas – ein Bauwerk, das nicht nur in Energieeffizienz und Emissionsreduktion Maßstäbe setzt, sondern langfristig auch wirtschaftlich für die Verwaltung ist. Ich freue mich, dass auch von uns eingereichte Projekte ausgezeichnet wurden. Das zeigt: Nachhaltigkeit und Baukultur haben für uns einen hohen Stellenwert, und die öffentliche Hand geht hier mit gutem Beispiel voran.“
Insgesamt war die Jury von dem hohen Niveau der eingereichten Arbeiten beeindruckt. Ausge-zeichnet wurden jedoch nur solche Arbeiten, die im Sinne der Ausschreibung als rundum beispiel-haft anzusehen sind. In der Gruppe der Auszeichnungen gibt es keine weiteren Platzierungen, da die Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen stammen und schwer vergleichbare Bauaufgaben beinhalten. Maßgeblich war aber, wie die jeweilige Bauauf¬gabe am konkreten Ort und für die jewei-lig verschiedenen Nutzer gelöst wurde. Bei der Entscheidungsfindung legte die Jury folgende Kriterien zugrunde:
Alle ausgezeichneten Arbeiten sind in diesem Sinne beispielhaft. Die hervorragende Lösung der jeweiligen Bauaufgabe konnte nur durch das gemeinsame Engagement der Bauherrschaften und Planenden gelingen. Deswegen gilt die Auszeichnung auch beiden gleichermaßen. Bauherrinnen und Bauherren sowie Architektinnen und Architekten werden am Montag, den 9. Februar 2026 um 18 Uhr mit Urkunden und Plaketten im Schloss Ettlingen gewürdigt. Die ausge-zeichneten Arbeiten werden dann mit einer Ausstellung, Broschüre, im Internet sowie in der App Architekturführer Baden-Württemberg der Öffentlichkeit vorgestellt (in letzterer jedoch nur, wenn die Bauherrschaft der Adressveröffentlichung nicht widersprochen hat). |
| 06.10.2025 |